Wettbewerb gewonnen (30.08.2017)

9 Kelschs – einer davon noch dazu mit Verspätung – versammelten sich am Mittwochabend unter einem bedrohlich dunklen Himmel zum wöchentlichen Kick. Die Vorzeichen standen also nicht sonderlich günstig, doch glücklicherweise war auf zwei Herren Verlass: Zum einen kam Tobi H. mit drei Jungspunden im Schlepptau, zum anderen hatte Stefanes Vater in Sachen Regenwahrscheinlichkeit Entwarnung gegeben.

Die Gastspieler hatten in beispielloser Art und Weise Fakten geschaffen, indem sie durchgängig in orange oder orangeähnlichen Farben aufgelaufen waren. Drei junge Leute also auf der einen Seite, somit war zumindest klar, wer in der zu diesem Zeitpunkt noch vermuteten Unterzahl antreten würde. Als dann Martin kurz nach 8 auftauchte („Ich dachte halt, Ihr fangt wie immer später an.“), wurde Stefan (Alles Gute zum Geburtstag!) rasch nach drüben transferiert, was entgegen anderer Behauptungen nicht an seiner dembéléschen Verweigerungshaltung zu Spielbeginn, sondern zum einen an der orangenen Hose, zum anderen an der Aussicht auf eine reine Architektenmannschaft lag.

Bunt ging mit großem Respekt ins Spiel und traute sich, die Geschwindigkeit des Gegners fürchtend, zunächst kaum über die Mittellinie – was den Weg für den Fall eigener Angriffe allerdings verdammt weit machte. Hinten hielt man sich an die Maßgabe, möglichst gut zu kommunizieren und konsequenter zu übergeben als in der Vorwoche in ähnlicher Konstellation. Orange ging dennoch bald in Führung, doch bunt glich bei seinem ersten ernsthaften Ausflug über die Mittellinie aus.

Als die Bunten verstärkt dazu übergingen, gelegentlich den Weg nach vorne zu suchen, kassierten sie recht rasch die Quittung. Innerhalb kurzer Zeit ging der jeweilige bunte Offensivspieler dem Ball beim Zuspiel nicht konsequent entgegen, orange fing den Pass ab und zeigte, dass die jungen Leute einfach mit dem Umschaltspiel aufgewachsen sind – 3:1. In der Folge war orange weiterhin feldüberlegen und kam auch zu einigen klaren Chancen. Diese wurden zwar nicht genutzt, doch der weitere Verlauf des Abends schien vorgezeichnet.

Nach und nach, orange hatte noch immer nicht getroffen, fand bunt indes Wege, nicht nur die Mittellinie zu überschreiten, wenn auch in geringer Mannstärke, sondern dabei auch ein bisschen Torgefahr zu entwickeln. Ein langer Ball in die Spitze mit unmittelbarem Anschluss, dann aus der Abwehr heraus ein Vertikal- und ein Querpass, den der mitgelaufene technogedopte Albi souverän einnetzte, zack: 3:3.

Orange ließ das nicht auf sich sitzen, ging erneut in Führung und vergab wiederum ein paar Chancen, während bunt erst mal ein bisschen durchschnaufen musste – Temperatur und Luftfeuchtigkeit waren grenzwertig. Irgendwann spielte dann Marcus wieder den schnellen Ball in die Spitze, der zum Ausgleich führte, und als Albi mit dem starken linken Fuß einen langen Lochpass ebenso zentimetergenau platzierte wie Marcus seinen Abschluss, lag bunt plötzlich vorne.

Wütende Angriffe der Orangenen waren die Folge, ohne dass sie in dieser Phase so richtig zwingend gewesen wären. Allmählich sickerte jedoch bei den Bunten die Erkenntnis ein, dass sie ihren Vorsprung noch über eine Viertelstunde lang zu verteidigen hätten, und dann war es kurz darauf auch um sie geschehen: Tobi zog in halbrechter Position ungeachtet des Gewimmels vor dem Tor unwiderstehlich an und ab, der Ball schlug, nun gut, rollte in der kurzen Ecke ein, die Architekten waren wieder da. Und ließen sich danach nicht mehr lange bitten, die Verhältnisse zurechtzurücken: 6:5. 7:5. 8:5.  Wettbewerb gewonnen.

Orange 8:5 Bunt

Orange: Harald, Stefan, Tobi H., Gast Christian, Gast Daniel 1, Gast Daniel 2
Bunt: Albrecht, Armin, Manu, Marcus M., Martin, Niki

Man of the match: Albi. Hat uns letzte Woche einen gehörigen Schreck eingejagt, rannte nun bei heftigen Verhältnissen wieder wie ein junges Reh über den Platz. Und der Lochpass!

Frage(n) des Tages: Wo liegt beim WFV die Altersgrenze für Seniorenspiele, beispielsweise gegen jAH-Mannschaften, und wie alt ist eigentlich Christian?

Plan des Abends: Spider Murphy bei einem belgischen Querfeldeinrennen.

 

Advertisements

Lauf- und spielstark (23.08.17)

Jemand musste Tobi H. verflucht haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Abends gezwungen, neun Spieler auf zwei Mannschaften zu verteilen. Undankbarer wird’s nicht, wie erfahrene Kelschs, und sind wir das nicht alle, wissen.

Nun, vielleicht könnte man einschränkend darauf hinweisen, dass er zwar nichts Böses im engeren Sinn getan hatte, wohl aber der Ankündigung aus der Vorwoche, im Bedarfsfall für hinreichend Gastspieler zu sorgen, nicht in vollem Umfang gerecht geworden war. Gerade mal einen brachte er mit. Sozusagen den Ungerademacher.

Zurück zum Thema: Tobi hatte einen Scheißjob und hat das Beste draus gemacht. Um dem in der Vergangenheit bei vier gegen fünf stets unvermeidlichen Einbruch der Unterzahlmannschaft entgegenzuwirken, packte er die vier unter den Anwesenden, darunter zwei Rekonvaleszenten, laufstärksten Spieler in die bunte Unterzahlmannschaft, den Rest zu orange. Dass die Läufer nebenbei auch noch ziemlich gut Fußball spielen können, machte es für die anderen nicht ganz leicht. Was sie zu bedenken gaben, ohne aber eine bessere Lösung in petto zu haben.

Bunt ließ Ball und – eben nicht – Gegner von Beginn an ziemlich laufen, ging auch sehr rasch in Führung, weil sie zum einen gut kombinierten und orange zum anderen wenig Interesse zeigte, ernsthaft zu verteidigen, mit Reden und Übergeben und was halt sonst so dazugehört. Orange selbst bewegte sich vorne nicht so viel, kam aber dank der Überzahl des Öfteren erfolgreich zum Abschluss, was leider nur (aber immerhin) in seltenen Fällen gelungenen Powerplay-Stafetten geschuldet war.

Bis in den oberen einstelligen Bereich konnte orange den Abstand klein halten, stellte dann aber unglücklicherweise den dort eher mittelbegabten Schreiber dieser Zeilen ins Tor, worauf der Gegner unmittelbar reagierte und aus allen Lagen ein Polster herausschoss. Als die bunten Kräfte ein wenig schwanden, kamen die Orangenen, nicht minder geschwächt, zu einigen Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik, die sie aber nur sehr bedingt zu nutzen wussten.

Orange 14:19 Bunt

Orange: Albin, Bernd, Manu, Martin, Ollo
Bunt: Harald, Igor, Tobi H., Gast Christian

Man of the match: Tobi. Schwere Aufgabe, gut gelöst. Und dann dieser blitzartige Abschluss inklusive Beinschuss. Bei mir, klar.

 

Sommerlöcher (2., 9., 16.8.2017)

Sammy, das Krokodil, macht bisher zwar noch keine Baggerseen unsicher und auch die Schottlandreisenden haben nichts von Nessie berichtet. Trotzdem reißt das Sommerloch auf: Es wird zunehmend schwerer, Mitspieler zu rekrutieren, Darko bietet keine überteuerten Leckereien an und die Berichterstatter weilen alle im Urlaub. Ich versuche deshalb mal die letzten Spiele zusammenzufassen, fange mit dem jüngsten an, weil ich mich daran am besten erinnere.

16.8.2017

Begonnen hat alles, wie so vieles in Stuttgart, am Palast. Dort traf ich am Vorabend des Mittwoch zufällig Roman, gemeinsam machten wir uns Sorgen, ob wir überhaupt genügend Spieler zusammenbringen. Zum Glück bietet der Palast genügend alkoholische Getränke, um die Sorgen erst mal zu vergessen. Dabei half am nächsten Tag auch die eilig gestartete Teilnahmeumfrage: Zehn Zusagen kamen. Als dann auch noch Harald, Claus und Wilm eintrafen, hatten wir endgültig genug Potential, faire Mannschaften zusammenzustellen.

Das Spiel startete in Gleichzahl, sechs gegen sechs, und das auch sehr ausgeglichen. Bunt ging in den ersten fünf Minuten verdient in Führung, sodass die Mannschaft Marco den Gegnern überließ, als er leicht verspätet eintraf. Dann legte aber sehr schnell Wilm los: Er spielte die Gegner nach Belieben aus, schoss ein Tor nach dem anderen, tunnelte sogar mal seinen Vater, was ihm nach Spielende ein Eis von Albin einbrachte. Orange ging also in Führung und das schnell auch komfortabel. Da beschloss Marco, doch zu den Bunten zu wechseln, was trotz seiner Qualitäten als Spielführer nicht lange half: zu viele Sommerlöcher in der bunten Abwehr wollten gestopft werden, konnten es aber nicht. Orange führte ständig mit bis zu fünf Toren. Zum Schluss kam es aber wie so oft: Die Überzahlmannschaft konnte noch herankommen, schaffte kurz vor Schluss sogar noch den Ausgleich. Doch dann drehte Wilm wieder auf, und Orange zog zum Ende noch mit zwei Toren davon.

Bunt: Albrecht, Claus, Igor, Marco, Ralf, Roman, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Harald, Meister, Niki, Wilm

Bunt-Orange 10:12 (oder so, Abstand stimmt auf jeden Fall)

MotM: Wilm, viele Tore, viele Spielanteile, tolle Ballbeherrschung, dabei auch mannschaftsdienlich

2.8.2017

Aufgrund von Sommerlöchern in meinem Gedächtnis geht es jetzt zwei Wochen zurück. Ich erinnere mich kaum an das Spiel, nur dass Claus und Wilm zum ersten Mal seit Langem kamen. Im Gegnsatz zu meinem Lob ein paar Zeilen weiter oben spielte Wilm dabei weniger mannschaftsdienlich, gut natürlich trotzdem, verlor sich aber in Einzelaktionen. Vor allem Marcus konnte ihn immer wieder effektiv stoppen. Das weiß ich noch, sonst nicht viel, dabei klingen die Spielfakten wirklich interessant: Es fielen sehr viele Tore und ich war in der Siegermannschaft! Der Vorschlag für Tantieme als MotM kommt glaube ich, weil er einige Glanzparaden zeigte und den Sieg festhielt.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Stefan, Tantieme, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Claus, Ralf, Wilm

Bunt-Orange 18:16

MotM: Tantieme, hielt den Sieg fest

9.8.2017

Besser wird es mit den Sommerlöchern meines Gedächtnisses nicht, auch wenn dieses Spiel kürzer zurückliegt. Bunt spielte in Unterzahl, war anfangs aber trotzdem überlegen und lag meistens vorne. Am Ende holte Orange aber auf und überholte dann kurz vor Schluss sogar noch. Es gab ein bisschen Unmut über harte Spielweisen, am Ende saßen aber alle fröhlich vereint vor der Vereinsgaststätte und genossen – sogar freundlich servierte -Pizza. Als MotM wird Tobi H. vorgeschlagen. Dem folge ich gerne, zumindest weiß ich noch, dass er, wie so oft, die Abwehr gut zusammenhielt und Opfer der harten Spielweise wurde.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Niki, Steffen, Tobi H., Christian (Tobis Kollege)

Orange: Albin, Armin, Bernd, Igor, Ralf, Roman, Stefan, Tantieme

Bunt-Orange: 6:8

MotM: Tobi H., zuverlässiger Abwehrchef

Ausblick 23.8.2017

Am Ende des letzten Spieltags zählten wir noch einmal durch und kamen nur auf drei sichere Mitspieler (Obwohl Harald für mich zu schnell weg war. Iich weiß nicht, ob ihn jemand gefragt hat). Andi B. will kommen und sich zur Not ins Tor stellen, wodurch wir schon zu viert wären. Sind denn welche von den Urlaubern zurück? Wäre super, wenn ihr euch meldet. Bei zu wenigen Zusagen würde Tobi wieder Kollegen mitbringen.

Zusagen: Albrecht, Tobi H., Bernd, Harald (?), Andi, wenn es nicht anders geht

9 Tore, 9 Erkenntnisse (26.07.2017)

  1. Eine Mannschaft verliert, wenn sie – jedenfalls zum Beginn und zum Ende des Spiels – taktisch nicht diszipliniert agiert.
  2. Es schepperte in den Zweikämpfen häufig. Trotzdem konnten alle durchspielen; auch Martin der wieder fit genug ist. (Sehr schön!)
  3. Ein Gegentor wie das 3:4, bei dem Steffen den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt, sich um den Gegenspieler dreht und mit links in den Winkel haut, kann man da nicht mehr verhindern.
  4. Ein Spiel endet nicht 3:3, wenn man gegen Ende der Partie Pressing nur versucht, der Unterzahlmannschaft aber riesige Räume zum Kontern lässt.
  5. Eine Mannschaft verliert, wenn sie vor dem Tor zu oft eigensinnig agiert und glasklare Chancen nicht nutzt.
  6. Es ist möglich, den Titel Man oft he Match zu verteidigen.
  7. Eine Mannschaft in Unterzahl gewinnt, wenn sie kompakt verteidigt und die zahlreichen Fehlpässe des Gegners für schnelle Gegenzüge nutzt.
  8. So zu verlieren, nervt. So zu gewinnen, dürfte hingegen Freude bereiten.
  9. Die Diskussion, ob wir ab 16 oder ab 18 Spielern oder gar nie mit Auswechselspielern kicken, braucht angesichts der Sommerferien wohl vorerst nicht entschieden zu werden.

 

Orange 4:5 Bunt

Orange: Albrecht, Armin, Igor, Marcus M., Niki, Philipp, Roman, Stefan

Bunt: Harald, Martin, Meister, Ollo, Steffen, Thomas, Tobi H.

Man of the Match: Steffen. Zur Begründung sei auf die Vorwoche verwiesen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Save the date: 18.10.17

Nach dem Sieg vom Bodensee steht für dieses Jahr auch wieder ein zweites Traditions-Pflichtspiel auf dem Plan.

Es wurde ja schon länger nach einem Termin für eine Revanche gegen die Prager jAH gesucht.
Ich habe nun ohne Doodle-Link oder sonstige Umfragen mal den 18.10. mit den Pragern vereinbart. Viele Alternativtermine waren nicht vorhanden, da vorher Sommerferien, dann Wasen (da kann die jAH nicht) und dann wieder Ferien und Herbst.

Bitte den Termin vormerken! Hoffe, wir können eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bringen und die Prager mal wieder schlagen!

Dominanz und ein Tor des Monats (19.07.2017)

Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Als Steffen mit etwas Verspätung – selbstredend entschuldigt – kam und das Spiel neun gegen neun kurz zuvor begonnen hatte, wäre es sinnvoller gewesen, die Mannschaften noch einmal zu ändern. So schloss sich Steffen der, ansonsten unveränderten und dann deutlich überlegenen, orangenen Mannschaft an. Wäre er zu Bunt gegangen, wäre es wohl ähnlich gewesen. Nur andersherum halt. Sie wissen schon.

Martin gab nach überstandener Rekonvaleszenz sein Comeback und konnte rund 45 Minuten lang mitspielen. Als er aufhören musste und Niki Roman die Seiten wechselte, waren die Mannschaften ausgeglichener. Allerdings stand es da schon 4:0 für Orange. Man kann ohne große Übertreibung sagen, dass Bunt ohne diesen Wechsel möglicherweise kein einziges Tor geschossen hätte.

Nun wurde den Orangenen der Sieg auch nicht geschenkt. Auch in Überzahl musste in brütender Hitze viel Laufarbeit verrichtet werden, um die Bunten und das Spiel in den Griff zu bekommen. Aus der, zumindest in der ersten Hälfte, guten Mannschaftsleistung ragten Roman und Steffen sowie der wieder einmal sehr souverän haltende Tantieme im Tor hervor. Bei Bunt überzeugten vor allem Philipp mit einer überragenden Zweikampfbilanz gegen Igor sowie Tobi H., der mit seinem Kopfballspiel, gerade bei Standardsituationen, quasi nicht zu verteidigen ist und der mehrfach einfach Pech beim Abschluss hatte.

Nach Martins Ausscheiden und in numerischer Ausgeglichenheit gelang Bunt lediglich der Ehrentreffer, obwohl Orange das Spiel nur noch verwaltete und taktisch deutlich weniger diszipliniert agierte.

Den Schlusspunkt setzte Meister mit dem Tor des Monats. Eine Hereingabe von rechts hämmerte er mit dem rechten Außenrist dem in dieser Szene chancenlosen Jochen K. zum 5:1 unter die Latte.

Vielleicht wäre es auch eine Lösung gewesen, mit einem Auswechselspieler zu spielen? Ich persönlich finde ohnehin, dass 18 Spieler auf dem Halbfeld die absolute Obergrenze sein sollten.

 

Orange 5:1 Bunt

Orange: Armin, Bernd, Igor, Marcus M., Meister, Niki, Roman (bis 45. Min.), Stefan, Steffen, Tantieme

Bunt: Albrecht, Harald, Manu, Martin (bis 45. Min.), Ollo, Philipp, Thomas, Tobi H., Jochen K., Roman (ab 45. Min.)

Man of the Match: Steffen war nicht nur im Hinblick auf die Mannschaftsbildung der spielentscheidende Mann. Schon seit Wochen in starker Form, überzeugte er als Torschütze, Vorlagengeber und Organisator des orangenen Spiels.

Nachtrag: Kelsch – SV Prag jAH (27.11.2015)

Heute zufällig gefunden, das Protokoll vom letzten Aufeinandertreffen mit der Prager jAH aus dem Herbst 2015.

An das Spiel habe ich kaum Erinnerungen. Martin war stark im Tor. Die Prager hatten eingekauft. Fredi B. war bei denen dabei, schoss zwar glaube ich kein Tor, holte aber einen, zumindest zweifelhaften, Elfer gegen Niki raus, wurde ansonsten aber von TobiH abgemeldet.
Bernd schoss wenigstens noch den Ehrentreffer.

Es war die zweite 1-3-Niederlage gegen die Prager in Folge.
Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal wieder gewinnen!

Falls noch jemand was dazu einfällt, bitte ergänzen.

Kelschs – jAH SV Prag 1:3 (0:1)

Kelschs: Martin, Meister, Niki, TobiH, Roman, Manu, Steffen, Claus, Bernd, Frank M., Marco, Albi, Ralf, Dani, Ollo, Markus K., Jochen K.

Tore:
0-1, 20′
0-2, 60′
0-3, 70′
1-3, Bernd, 75′

Bodman, die vierte (14.-16.07.2017)

6-1, 6-2, 4-4. So waren die bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ausgegangen. Mit zahlreichen Toren war also zu rechnen. Und auch dieses Mal wurden die wenigen Zuschauer nicht enttäuscht. Mit 7-2 siegten die Kelschs bei der dieses mal aus einer Mischung aus AH und A-Jugend bestehenden Elf des Gastgebers aus Bodman.

Coach Treuer hatte 16 Mann in den Kader berufen, darunter auch den Youngster Wilm, der das Durchschnittsalter der Kelschs gleich um 2 Jahre reduzierte.
Andi, wegen einer Knieverletzung nicht einsatzfähig, war trotzdem mit angereist und versuchte den Aufenthalt am See Zur Genesung zu nutzen, indem er ein ausgewogenes Sportprogramm mit Radfahren, Beachvolleyball und Turmspringen durchzog.
Martin, ebenfalls gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe unterstützte sein Team ebenfalls, moralisch, vom Seitenrand.
Auch Meister zeigte mal wieder seine großartige Professionalität: nachdem die erste Zeltnacht seinem Rücken zugesetzt hatte, scheute er keine Mühen und Kosten und verbrachte den Samstag in der Therme in Radolfzell, wo er sich auf eigene Kosten einer Massage unterzog und dadurch einsatzbereit zum Spiel erscheinen konnte.

Die Kelschs starteten im gewohnten 4-2-3-1 in folgender Formation:
Im Tor stand zum ersten Mal in einem Pflichtspiel Marcus. Nach eineinhalb Jahren Training brannte er auf seinen ersten Auftritt im weißen Kelschtrikot. Nachdem die Torwartposition nach Michas verletzungsbedingtem Karriereende in den letzten Jahren doch eine Schwachstelle darstellte und daraufhin ein Torwart verpflichtet worden war, steht den Kelschs nun endlich wieder ein zuverlässiger Keeper zur Verfügung. Er bot eine souveräne Leistung, strahlte Ruhe aus und reagierte bei den wenigen Malen, als er gebraucht wurde stark. An den zwei Gegentoren war er machtlos.

Die Viererkette bestand zu Beginn aus Claus und Niki auf den Innenverteidigerpositionen und Stefan und Roman auf den Außenbahnen. Mit ihrer Schnelligkeit (Claus und Roman) und ihrem guten Stellungsspiel (Niki und Stefan) gelang es ihnen die meisten Angriffe abzuwehren, so dass nur wenige Torchancen für die Gastgeber entstanden.

Manu und Steffen bildeten das zentrale Mittelfeld, versuchten die Bälle zu erobern und zu verteilen, die Offensivspieler einzusetzen und selbst zu Abschlüssen zu kommen, was ihnen das ein oder andere Mal auch gelang.

Die offensive Mittelfeldreihe bildeten Igor, Wilm und Basti. Diesen gelang es immer wieder die relativ langsame Abwehr der Bodmaner zu überlaufen oder auszuspielen. Wilms jugendlicher Esprit tat den älter werdenden Kelschs sichtlich gut, so dass er sich für weitere Auftritte dringend empfohlen hat.

Marco begann als einziger, zentraler Stürmer, band die Innenverteidigung der Bodmaner und war jederzeit anspielbereit und torgefährlich.

Von der Bank kamen Meister und Albi, meist auf den Außenverteidigerpositionen, Thomas und Bernd im offensiven Mittelfeld und Ollo als Sturmtank. Sie fügten sich mit guten Leistungen nahtlos ins Spiel ein und standen den Startern in keiner Weise nach.

Zwar besser gemäht, als in den Vorjahren, war der Rasen doch ein wenig zu lang, so dass der Ball doch deutlich langsamer als auf dem heimischen Kunstrasen lief. Nichtsdestotrotz fanden sich die Kelschs auf dem ungewohnten Rasenplatz schnell zurecht und kontrollierten von Beginn das Spiel.
Tief in der gegnerischen Hälfte attackierten die Kelschs den Gegner und ließen diesem keine Ruhe um von hinten heraus aufzubauen. So gelangen viele Balleroberungen und bereits in der ersten Viertelstunde gab es zahlreiche Chancen für die weißen, die jedoch nicht genutzt wurden.
Fest wären die Bodmaner mit ihrem ersten ernstzunehmenden Angriff in Führung gegangen, doch Marcus konnte den Konter entschärfen und der Nachschuss ging über das Tor. Der jüngste auf dem Platz sorgte dann für die Führung der Kelschs. Wilm zog aus halbrechter Position von der Strafraumlinie ab und traf unhaltbar ins linke obere Eck. Ein herrliches Tor!
Doch Bodman gelang schnell der Ausgleich. Ein langer Pass auf den pfeilschnellen Stürmer der Gastgeber, dieser gewann das Laufduell und schloss zum 1-1 ab.
Doch schnell gingen die Kelschs erneut in Führung. Wieder wurde früh attackiert, so dass der Torwart ins Dribbling gegen Manu gehen musste und dieser ihm den Ball vom Fuß direkt ins Tor spitzeln konnte.
Noch vor der Halbzeit fiel das 3-1. Marco wurde auf dem linken Flügel freigespielt und lief alleine auf den Torwart zu. Statt alleine abzuschließen wählte er den uneigennützigen Querpass, welchen ein Bodmaner Spieler vor dem einschussbereiten Wilm ins eigene Tor spitzelte.

Auch nach der Pause ließen die Kelsch nichts anbrennen und spielten konsequent weiter nach vorne. Marco setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss mit dem linken Fuß zum 4-1 ab.
Die Bodmaner, die nur noch sporadisch vor dem gegnerischen Tor auftauchten, verkürzten aber noch einmal auf 4-2. Mit einem schönen Schuss aus halbrechter Position traf der Angreifer unhaltbar hoch ins lange Eck.
Doch nur wenige Minuten später zerstreute Manu die letzten Zweifel am Sieg der Kelschs. Einen vom Torwart abgewehrten Schuss versenkte er gekonnt volley zum 5-2.
Der Rest war Schaulaufen. Steffen erhöhte mit zwei Treffern zum Endergebnis von 7-2, jeweils nach schöner Vorlage von Thomas und Wilm.

Eine starke Vorstellung der Kelschs, allerdings gegen einen Gegner, der trotz Einsatz von ca. 5 A-Jugendspielern keine wirkliche Herausforderung darstellte.

Danach ging man zum gemütlichen Teil des Wochenendes über. Nach einer Abkühlung im See wurde in der Kelsch-Quechua-Zeltstadt (17 Zelte und ein VW-Bus) der (geliehene) Grill aufgebaut. Bei von Meisters Schwippschwager gesponsertem Rothaus-Bier und vielen anderen flüssigen und festen Leckereien saßen die Kelschs und ihre Familien noch lange zusammen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück im Strandbad wurde der Tag größtenteils noch am See verbracht. Bei herrlichem Wetter wurde Langstreckenschwimmern zugeschaut, selbst geschwommen, Beachvolleyball gespielt, der neue Bodmaner Steg bewundert und vieles mehr.

Insgesamt wieder ein sehr gelungener, entspannter Kelschausflug.

TSV Bodman AH – Akademische Sportgruppe Walter Kelsch 2-7 (1-3)

Es spielten: Marcus, Stefan, Claus, Niki, Roman, Manu, Steffen, Igor, Wilm, Basti, Marco, Meister, Ollo, Albi, Thomas, Bernd

Tore:
0-1, Wilm (20′)
1-1, (25′)
1-2, Manu (29′)
1-3, Eigentor (37′)
1-4, Marco (50′)
2-4 (55′)
2-5, Manu (58′)
2-6, Steffen (68′)
2-7, Steffen (73′)

Warum Orange so erfolgreich war! (12.07.2017)

Ein wenig Clickbait hilft bestimmt, um die Zugriffszahlen auf das Blog in die Höhe zu treiben. Bringt sicher einen Zuwachs im sechsstelligen Bereich an Likes oder Likern, oder wie das heißt. Jetzt aber Content:

Orange war so erfolgreich, weil sie zwar auf dem Papier die schwächere Mannschaft, als Team aber stärker waren. Vor allem defensiv agierte Orange sehr diszipliniert und äußerst laufstark. Nur selten blieb ein Orangener nach einem Ballverlust oder einem Torabschluss vorne stehen. Das sah bei Bunt doch ein wenig anders aus. Ein bunter Kelsch hatte den Verfasser kurz nach Anpfiff noch leise gefragt, ob Orange Bedenken wegen der Mannschaftseinteilung habe. Es zog sich dann statt dessen durch den Abend, dass den Bunten in Punkto Intensität und Einsatzwille stets ein Muggaseggele fehlte. Orange hingegen nutze die von Bunt großzügig überlassenen Freiräume geschickt. Schnelle Konter, schön zu Ende gespielte Angriffe um den bunten Strafraum herum oder ein Tor nach einem doppelten Doppelpass: All das gelang.

Natürlich ist es auch an einem sehr guten Abend nicht möglich, Steffen und Manu gar nicht zu Abschlüssen kommen zu lassen oder immer zu verhindern, dass ihre Mitspieler präzise in Position gebracht werden. So führte – wenn sich der Verfasser richtig erinnert – Orange zwar über das ganze Spiel. Teilweise auch mit vier Toren Vorsprung, überwiegend aber nur mit nur mit ein oder zwei Toren. In den letzten Minuten ging Bunt noch einmal mächtig drauf und provozierte so zwei schlimme Ballverluste von Orange an deren Strafraum, die zum neunten und zehnten Tor der Bunten führten. Aber rankommen und vorbeikommen ist halt nicht dasselbe. Und tortz des etwas unsouveränen Endes brachte Orange den verdienten Vorsprung über die Zeit.

 

Orange 12:10 Bunt

Orange: Igor, Marcus M., Meister, Roman, Stefan

Bunt: Manu, Ollo, Steffen, Thomas, Tantieme

Man of the Match: Roman oder Igor. Igor oder Roman. Schwer zu sagen. Roman machte viele Tore selbst, bereitete einige vor und parierte im Tor einen schwer zu haltenden Kopfball von Manu. Igor holte auch viele Scorerpunkte und spielte sehr mannschaftsdienlich. Da er trotz Verletzung auf die Zähne biss und es hoffentlich der schnellen Genesung bis Samstag dient, ernenne ich Igor zum MotM.

Wieder Bodman. Heute ohne Schnickschnack.

Gestern war Abschlussbesprechung.

Nahrung:
Grills der letzten Jahre stehen nicht zur Verfügung. Bastis Vorschlag mit dem Feuer ist zwar schön, können wir aber an dem Ort nicht umsetzen.
Ergbnis: Ollo erwirbt einen Kelschgrill. Halbe Sachen sind für andere.

Zentraler Grillfleischerwerb wurde nochmals kurz erwogen, dann aber verworfen. Jeder ist seines Fleisches oder Halloumis Schmied. Vor Ort gibt es einen Metzger, der Samstags um die Mittagszeit schließt, im Nachbarort einen Edeka mit Fleischtheke.

Stefan besorgt Soßenzeug, vielleicht auch Brot. Auch hier: ließe sich ggf. noch vor Ort erwerben.

Steffen denkt meines Wissens über einen Minze-Bergamotte-Salat nach, wird sich aber selbst eher an Fleisch halten. Wenn allerdings jemand einen Salat mitbringen möchte, wehrt sich definitiv niemand.

Bier kommt in Flaschenform aus dem Hause Meister. Und dem Landeshaushalt. Niki bringt die weiße Styroporkiste mit. Vermutlich hat sie etwas mit der Kühlung zu tun, aber das wissen nur Niki und Thomas.

Alkoholfreie Kaltgetränke (mindestens Wasser) werden von der Vorhut am Samstag vor Ort erworben.

Endgültige Bestätigung der bekannten Frühstücksoption steht aus liegt vor.

Vorhut:
Igor kommt am Freitag, Stefan wahrscheinlich, Meister vielleicht. Ich bin auch da.

Spieler:
Igor (ich hoffe, er ist gesund)
Marcus M.
Stefan
Bernd
Niki
Meister
Albrecht
Steffen
Roman
Basti
Ollo
Claus, evtl. plus Wilm
Thomas
Marco
evtl. Tantieme (kurzfristig)
Manu

Non-playing Kelsch ist Martin.
Und irgendwie rechne ich noch mit Andis Erscheinen.

Jeder, der ein Kelsch-Trikot hat, möge bitte eines mitbringen. (Und ja, wir hatten auch Hosen.) Wer keines hat, möge bitte ein weißes Shirt mitbringen. Hose schwarz. Stutzen irgendwie, am liebsten weiß oder schwarz. Und wer ein überzähliges hat oder seines nicht braucht, möge es bitte mitbringen oder, so möglich, übergeben.

Zu klären:
Es steht die Frage eines Kelschs im Raum, ob es ok wäre, einen Freund seines Kindes und dessen Vater als Gäste mitzubringen. Wäre schön, wenn Ihr Euch kurz (und kurzfristig) dazu äußern könntet: