Vor dem Regen – 28.06.2017

Die Mannschaften waren gemacht! Thomas, der nur laufen ging, hatte ein ausgewogenes 5 gegen 6 aufgestellt.
Dann kam noch der Meister, unangekündigt zu spät. Kurz wurde überlegt neu aufzustellen, Spieler zu verschieben. Man beließ es aber trotz besseren Wissens auf Seiten der Orangenen bei der bisherigen Zusammenstellung.

Orange ging zweimal in Führung, schenkte diese aber postwendend durch eigene, grobe Fehler wieder her. Bunt zog auf 5-2 davon, darunter auch ein umstrittener Elfer (nicht wegen des Fouls, das war klar, sondern wegen der Frage innerhalb oder außerhalb des Strafraums).

Mühsam kämpfte sich Orange wieder ran, schaffte, wie ich meine, den Ausgleich zum 5-5.

Die Bunten mit der Chance zur erneuten Führung, liefen 3 gegen 1 auf das orangene Tor, passten aber solange quer, bis der zurückgeeilte Albin klären
und einen Konter für Orange in gleicher Konstellation einleiten konnte. Doch auch diese schafften das Kunstück diese Großchance zu vergeben.
Orange dann im Pech, als ein Abschluss von Ollo an beide Innenpfosten klatschte, aber nicht ins Tor wollte.

Bunt traf dann mal wieder das Tor und dies gleich mehrmals, zog auf 5-8 davon, was die Entscheidung brachte. Den Orangenen war der Zahn gezogen, Albin
angeschlagen, spielte auch nur noch im Tor, so dass eine erneute Wende nicht mehr drin war.

Orange – Bunt 6-9 (?)

Orange: Albin, Bernd, Ollo, Armin, TobiH, Steffen
Bunt: Manu, Igor, Marcus M., Ralf, Roman, Meister

MotM: Meister, neigte die Waage zu Gunsten der Bunten!

Catenaccio vom Feinsten (14.06.2017)

So muss es sich also anfühlen, wenn eine Facebook-Party eskaliert. In Sorge, nicht genügend Spieler auf dem Platz zu haben, hatten wir bereits in der Vorwoche geklärt, dass Tobi H. die vier Gastspieler wieder mitbringt. Irgendwer hat dann irgendwas missverstanden und in einem größeren Kreis verkündet, dass Mittwochabends gekickt werde und wer Lust habe, solle dazukommen. So standen wir mit neun Gastspielern und einer Gastspielerin (ehemals Bundesliga, wenn ich es richtig verstanden habe) und insgesamt zu einundzwanzigst etwas verdutzt auf dem Platz. Auch angesichts der sommerlichen Hitze war es richtig, acht gegen acht zu spielen mit zwei bzw. drei Auswechselspielern. Todesmutig erklärten die Kelsche, verstärkt durch Armins Bruder, es mit all den jungen, konditionsstarken und sauschnellen Gastspielern aufzunehmen.

Die bunten Kelsche machten von Beginn an Schluss mit romantischen Vorstellungen vom Fußball. Das Ziel des Abends war klar: Es ging nicht darum, mehr Tore zu schießen als Orange. Der Fokus lag darauf, weniger Tore zu kassieren als die andere Mannschaft. Und ja, das ist ein großer Unterschied.

Das gelang mit extrem defensivem Fußball und einer Einstellung, die keine Probleme damit hatte, den Ball auch mal schmucklos ins Seitenaus zu befördern. Und schnellem Konterspiel. Catenaccio vom Feinsten. (Der mitnichten rein defensiver Zerstörungsfußball war. Inters Trainer Legende aus den sechziger Jahren Helenio Herrera dazu: „Im Angriff wussten alle Spieler, was ich wollte: Vertikaler Fußball mit hohem Tempo, nicht mehr als drei Pässe zum gegnerischen Strafraum. Wenn man den Ball durch einen vertikalen Pass verliert, dann ist das kein Problem – aber wenn man ihn bei einem Querpass verliert, dann zahlt man mit einem Gegentor dafür.“ Sätze, die auch aus der Stuttgarter Trainerschule stammen könnten.)

Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung, die den Kelschen den Sieg brachte. Und ein famoser Tantieme, der alles hielt, was man halten kann. Und bei mehreren hundertprozentigen Chancen der Orangenen sogar weit mehr als das.

Orange 8:10 Bunt

Orange: 9 Gastspieler und eine Gastspielerin

Bunt: Armin, Bernd, Harald, Jochen S., Marcus M., Meister, Niki, Ollo, Tantieme, Tobi H., Armins Bruder

Man of the Match: Tantieme, die Katze von der Prag.

Souverän heimgeschaukelt (21.6.2017)

Vor dem Spielbericht steht die Erinnerung an die Kommentarbitte wegen Bodman.

Lange war’s ziemlich ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her, und weder bunt (in Überzahl) noch orange wusste so recht zu überzeugen. Kürzlich las ich irgendwo etwas von einem Fußballspiel, das an einen überdimensionalen Flipper erinnert habe, und so ähnlich kam es mir zunächst auch auf der Prag vor.

Keine Mannschaft war in der Lage, den Ball mal etwas länger in den eigenen Reihen zu halten – ein Schuh, den sich naturgemäß insbesondere die Überzahlmannschaft anziehen muss. Vielmehr gingen Ballgewinne auf beiden Seiten häufig ungeschnitten in Ballverluste über, gerne auch in mehrfacher unmittelbarer Folge. War halt zu heiß.

Irgendwann stand es 5:5, und nicht alle Tore ergaben sich bis dahin als zwingende Resultate brillanter Kombinationen; gelegentlich hatte auch die verteidigende Mannschaft ihren Anteil. Thomas schied dann verletzt aus, Meister drehte sich im Wind, und zack! – stand es 8:5 für die nun nicht mehr überzähligen Bunten.

Die Wiese war gemäht, der Käse gegessen, und so ließ dann auch der Autor dieser Zeilen angesichts lediglich dreier verbleibender Minuten Steffen ungestört im Strafraum gewähren und Ergebniskosmetik betreiben. 6:8. Bunt machte dann noch ein bisschen so weiter, Romans Nichtleibchen war aber auch eine Herausforderung, zumindest für mich, und nach dem 7:8 war das Spiel immer noch nicht rum.

Und so kam es, wie es kommen musste: In buchstäblich letzter Sekunde, de facto wohl bereits in der Nachspielzeit, standen die Orangenen nochmals zu dritt gegen einen Abwehrspieler im bunten Strafraum, einer von ihnen wurde in recht vielversprechender Position angespielt und – wie gesagt: es kam, wie es kommen musste – verzog. 8:7. Bunt hatte nichts anbrennen lassen.

Bunt 8:7 Orange

Bunt: Albin, Armin, Harald, Jochen S., Manu, Meister (bis 60.), Ollo, Stefan
Orange: Bernd, Marcus M., Ralf, Roman, Steffen, Thomas (bis 60.), Tobi H., Meister (ab 60.)

Man of the match: Jochen. Unverletzt (leider bemerkenswert) und torgefährlich bis zum Ende durchgespielt und dann inmitten zahlreicher blinder, der Resignation nicht nur naher, sondern bereits anheimgefallener Kelschs den verschollenen Ball wieder gefunden.

 

Bodman im Juli

Ihr lieben Kelschs oder Kelsche,

Bodman steht vor der Tür (21.-23.7 14.-16.7., sorry.), und es gibt eine Komplikation: Der Gastgeber kann am späten Samstagnachmittag nicht.

Die Option Freitag habe ich abgelehnt, bleiben die Optionen Samstag deutlich früher (die aber beim Gegner noich nicht abgesichert ist) und Sonntagvormittag, vielleicht so gegen elf. Bei uns unten ist das ganz üblich, da spielen die Reservemannschaften häufig sonntags um halb elf. Nein, wir sind keine Reserve.

Zudem sollten wir mal schauen, ob wir denn selbst ein Team zusammenbekommen. Ich weiß, dass von denen, die ursprünglich dabeisein wollten, Armin, Tobi H. und Ralf nicht können.

Wenn die anderen bitte mal kommentieren und zum einen sagen könnten, ob sie weiterhin (oder neu) mitkommen (und kicken), zum anderen, wie es mit den Anpfiffoptionen aussieht. Für eine schicke Umfrage fehlt mir grad die Zeit.

Gerne eher zügig.

Gastspiel (07.06.2017)

Da Tobi H. insgesamt fünf Gastspieler organisiert hatte, gab es zwar Stirnrunzeln, aber keinen lautstarken Prostest, als er sich selbst in das Team mit allen (in Worten: allen!) jungen, schnellen und durchtrainierten Gästen beorderte.

Das alte routinierte bunte Team wehrte sich tapfer. Da die Chancenverwertung der Orangenen eher so mittel war und dem eindeutig unterlegenen Team ab und an auch das Glück zur Seite sprang, stand es nach etwa einer halben Stunde nur 0:4. Orange hätte so den ganzen Abend weiterspielen können, ohne ein einziges Tor zu kassieren. Was würde nach dem Reglement eigentlich bei einer Niederlage zu Null passieren? Die Verlierer rennen eine Runde nackt um den Platz?

Ohne jeden Zweifel waren die Mannschaften also ziemlich unausgewogenen, weshalb durchgewechselt werden musste. Zwei der Gäste entledigten sich ihres Leibchens. Im Gegenzug hofften Meister und Bernd, nun zur Gewinnermannschaft zu gehören. Die neu zusammengestellten Mannschaften erwiesen sich als gleichwertig und so entwickelte sich ein recht hübsches Fußballspiel. Sieben gegen Sieben. (Die Datenerfassung ist an diesem Punkt unzutreffend. Mein Fehler.)

Bunt spielte diszipliniert und konsequent tief stehend weiter. Nach Ballgewinn versuchten die passsicheren Albin, Armin und Martin schnell noch vorne zu spielen. Diese Beharrlichkeit und der starke kämpferische Einsatz begannen sich auszuzahlen: Spätestens zwei erfolgreiche Konter und ein Tor im Anschluss an eine Ecke später war Bunt beim Stand von 3:4 wieder zurück im Spiel.

Mit immer noch drei Gastspielern und dem starken Tobi H. – bei Ecken immer brandgefährlich – wehrte sich Orange nach Kräften. Die Chancenverwertung war allerdings weiterhin dürftig. Im bunten Tor konnten sowohl der Berichterstatter als auch Armin jeweils eine Hundertprozentige zunichtemachen.

Die Tatsache, dass Bunt nur noch zwei Gegentore kassierte, lag auch daran, dass Martin die bunte Defensive sehr gut organisierte. Albin versuchte zwar, den Libero nach vorne zu beordern, was Martin mit den Worten: „Ich spiele genau hier. 10 Meter vor und 10 Meter zurück. Nix anderes.“ verweigerte. Eine, wie sich zeigte, richtige Entscheidung.

Über 5:5 und 6:6 konnte Bunt das Spiel drehen. Den Schlusspunkt setzte Albin eine Minute vor Abpfiff, als er nach einem weiteren Konter Verteidiger und Torhüter umkurvte und zum verdienten 8:6 Endstand einschob.

Orange 6:8 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd (ab 30. Min), Meister (ab 30. Min.), Tobi H., drei Gäste

Bunt: Albin, Armin, Marcus M., Martin, Stefan, zwei Gäste (ab 30. Min.)

Man of the Match: Puh, schwierig. Rein fußballerisch lag einer der Gastspieler (derjenige, der vorne so viele Buden machte. Mein Namensgedächtnis…) weit vorne. Da ich mir allerdings unsicher bin, ob Gastspieler überhaupt wählbar sind, entscheide ich mich für Armin. Einige Konter hat er mit klugen Pässen eingeleitet oder selbst abgeschlossen. In einer der spielentscheidenden Szenen konnte er beim Stand von 7:6 mit einem Reflex einen harten Schuss aus kürzester Distanz zur Ecke ablenken.

 

Vorschau: Für nächsten Mittwoch haben schon sechs Kelschs zugesagt. Tobi H. hat bereits die Zusagen von mindestens drei Gastspielern. Wir können also davon ausgehen, dass der Kick nächsten Mittwoch stattfindet. Irgendwer wollte sich am Wochenende noch um den Schlüssel kümmern. Ich bringe wieder einen Ball. Und welcher Aushilfszeugwart hat eigentlich die orangenen Leibchen? Die fehlten. Wie schon in der Vorwoche.

Gast mit Hund und Kabinenweisheiten (31.05.2017)

Es dauert sehr lange, bis die Untergrenze von acht Kelschs, die man zumindest für ein Spiel auf die Eishockeytore benötigt, erreicht war. Der Vorschlag, ob man nicht gleich Tantiemes Geburtstagsbier trinken sollte – herzlichen Dank dafür – wurde durchaus ernsthaft diskutiert. Als sich dann immerhin elf Spieler eingefunden hatten, kam ein stabiler Herr mit Hund am Spielfeldrand entlang spaziert.

Stefan (so sein Name, wie sich herausstellen sollte): „Ist das die AH vom SV Prag?

Kelsch: „Sehen wir so aus?

Von dem überaus freundlichen Empfang ließ er sich nicht beirren und so konnte das Spiel in Gleichzahl beginnen. (Die Prager hatten nebenan schon in Gleichzahl begonnen, weshalb der Verbleib des zweiten Stefans auf unserer Platzhälfte für alle Seiten Sinn ergab.) Auch das von Beginn an sehr überschaubare Spielniveau schreckte den Gast nicht. Wir schieben letzteres auf die schwülwarmen 27 Grad, ob derer nicht über die ganze Breite des Platzes, soll heißen der Länge unseres Spielfeldes, sondern von der blauen Linie bis zur Auslinie gespielt wurde.

Beim ersten Treffer des Abends ließ Ollo dem Autor dieser Zeilen im Tor die Hosen runter (bildlich). Beim Schuss aus der zweiten Reihe öffnete der bunte Neuner, mit dem Rücken zum dem Tor kurz vor dem Keeper lauernd, die Beine öffnete, worauf der Ball über die Linie kullerte. Orange (eigentlich: Rot. Rote Leibchen hatte Martin kurzfristig von den Pragern organisiert.) kam schlecht ins Spiel. Viele Fehlpässe, Missverständnisse und Aufbauschwierigkeiten prägten das orangene Spiel, so dass Bunt das Spiel relativ einfach kontrollieren konnte. Der Autor dieser Zeilen ließ sich selbst noch einmal die Hosen runter (wieder bildlich), indem er völlig frei Ollo anschoss, worauf der Ball über die Linie kullerte.

Martin war es, der mit einem sehenswerten Schuss aus der zweiten Reihe dafür sorgte, dass die Orangenen durch dieses zwischenzeitlichen 1:3 nicht den Anschluss verloren. Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Die Bunten waren über Harald und den erneut sehr starken Niki im Zentrum sehr gut organisiert und verwalteten einen Vorsprung von ein bis zwei Toren. Erst zum zwischenzeitlichen 6:6 konnte Orange erstmals ausgleichen und Ralf sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen.

In der Schlussphase gelang es Orange viel besser, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Martin gab eine Art Libero und organisierte sein Team dichtgestaffelt. Die Bunten spielten im Stile einer Handballmannschaft um den Strafraum der Orangenen herum, fanden aber kaum noch ein Durchkommen. Die Spielweise der Bunten machte sie für Konter anfällig, was Orange geschickt zum Sieg nutzte.

Kabinenweisheit: „Eine Mannschaft ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied!“ – „Ja, aber ohne Eier hilft dir auch das stärkste Glied nichts!“. Muss man unkommentiert so stehen lassen.

Orange 10:8 Bunt

Orange: Marcus M., Martin, Meister, Ralf, Stefan, Stefan (Gast)

Bunt: Albrecht, Harald, Niki, Ollo, Tantieme, Tobi H.

Man of the Match: Martin. Organisierte als zentraler Defensivspieler die gute Abwehrleistungen seiner Mannschaft in der Schlussphase und erzielte mit seinem Distanzschuss in den Knick das Tor des Abends.

 

+++ Wichtig +++ Es ist offenbar schon absehbar, dass einige Kelschs nächsten Mittwoch in den Pfingstferien sein werden. Deswegen wurde der Vorschlag gemacht, hier oder in der What’s App-Gruppe Bescheid zu geben, wenn man kommt.

Vorteil! (17.5.2017)

Am vergangenen Mittwoch zeigten sich dann doch wieder einmal die Tücken des kelschschen Regelwerks, konkret jener – aus Sicht des Schreibers nach wie vor allen Alternativen weit überlegenen – Vereinbarung, wonach stets derjenige der Schiedsrichter ist, der gerade einen Regelverstoß begangen hat.

Die Art der Tücke war indes eine neue: Ein Kelsch – nennen wir ihn der Lesbarkeit halber T. – foulte einen anderen Kelsch, den wir ebenso willkürlich I. nennen wollen. T. zeigte sein Vergehen in vorbildlicher Weise laut und deutlich an und stellte sich, wie auch einzelne Umstehende, auf eine Unterbrechung ein. I. allerdings war nicht zu Fall gekommen und spielte einen Mitspieler an, der kurz darauf ein Tor erzielte.

Da die erfolgreiche Mannschaft zu diesem Zeitpunkt deutlich führte, war sie nach kurzem Innehalten bereit, nur leicht bruddelnd auf den Treffer zu verzichten. Die Frage, ob es bei engerem Spielstand ebenso leicht gefallen wäre, lässt Raum für Spekulationen.

Dessen ungeachtet bin ich der Ansicht, dass es richtig war, den Treffer nicht zu geben – der aktuelle Schiedsrichter, T., hatte auf Foul entschieden, ohne den Vorteil abzuwarten, natürlich, möchte ich sagen. Der Pfiff war quasi erfolgt, und nach dem Pfiff gibt es halt keinen Vorteil mehr.

Ist aber ne schwierige Sache, und wären wir nicht so anständige Kerle, wäre dem Missbrauch der foulbedingten Selbstanzeige bei dieser Auslegung Tür und Tor geöffnet.

Im Übrigen wäre das Spiel mit diesem Tor wohl entschieden gewesen, so aber blieb es bis zum Schluss spannend. Danke, T.!

Zum Spielverlauf: Durch eine unglückliche Fügung war die Information über Haralds angekündigte Verspätung erst kurz nach dem Teambuilding wieder an die Oberfläche gelangt, sodass beim Anpfiff bereits auf der Hand lag, dass in absehbarer Zeit Veränderungen notwendig sein würden. Unabhängig davon brachte bunt zunächst keinen Ball zum Mitspieler, während orange zwar nicht brillierte, aber doch wesentlich besser ins Spiel fand und folgerichtig in Führung ging, wenn auch – etwas schmeichelhaft für bunt – nur mit 1:0.

Harald stieß dann zu den Bunten, die dafür Ollo abgeben mussten und nun in Unterzahl auf Besserung hofften. Tatsächlich kam sie in Person von Niki, der sich in vorderster Linie ins Getümmel warf und sich im Grunde das ganze Spiel über dort suhlte. Im Zusammenspiel mit Tobi H. glich er aus.

Bunt zeigte sich aber weiterhin zielstrebiger und torgefährlicher, letzteres nicht zuletzt durch den Gast Markus, der den Bunten nicht nur insgesamt mindestens drei Stück einschenkte, sondern sie vermittels seiner Sneakersöckchen nachgerade demütigte. Beim Stand von 4:2 für orange ereignete sich das oben in extenso beschriebene Regelquiz, das 5:2 zählte nicht, und bunt bedankte sich mit einem 4-Tore-Lauf, an dem Armin nicht ganz unbeteiligt war, bis zum 6:4. Wenn wir ehrlich sind, hat orange in dieser Phase nicht zu jedem Zeitpunkt perfekt verteidigt.

Die bunte Unterzahlführung war des Guten wohl etwas zu viel, und so legten die einen noch einmal eine Schippe drauf, während die anderen im Endeffekt zu unerfahren waren, um beim Stand von 6:5 die Uhr herunterzuspielen: Ballverlust nach unnötigem Risiko, Tantieme im bunten Tor hält überragend, doch seine Mitspieler (ja, Dich schau ich an, Manu!) kehrten nicht rechtzeitig in ihre Positionen zurück, um die zweite Welle aufzuhalten und Ollos Ausgleich zu verhindern.

6:6. Passt schon.

Orange 6:6 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd, Igor, Meister, Ollo (ab 15.), Stefan, Steffen, Markus (Gast)
Bunt: Armin, Harald (ab 15.) , Manu, Martin, Niki, Ollo (bis 15.),  Tantieme, Tobi H.

Man of the Match: Niki. Beschäftigte die orangene Abwehr phasenweise allein, hielt den Ball, kreierte Chancen. Und nach hinten kam er auch noch.

 

Und nicht vergessen: Mittwoch, 24.5., ist spielfrei!

 

10.05.2017

Bunt: Steffen, Daniel, Igor,Marco, Meister, Marcus,Roman

Orange: Manu, Harald,Martin,Bernd,Jochen,Albrecht, Ralf, Stefan

Ergebniss: Bunt-Orange 5-7

 

Mannschaften wurden Gerecht verteilt, wenn mann von Gerecht bei Unterzahl sprechen kann und wenn ausgerechnet in Überzahl Mannschaft alle gute Laune zeigen.

Beide erste Tore waren in „Zieglers Wunderbarer Welt des Fussballs“ unter Kategorie Kacktor des Monats zu finden. Erst Orange nach eigentliche Flanke von Jochen durch alle mögliche Bunte Beine ins Tor. Im Gegenzug Tor von Marco. Er wollte flanken. Erstmal sah es aus nach „Ball suchen in der Baustelle“ und dann macht Ball einen hohen Bogen über Albrechts Hände die wohl ausgestreckt waren.

Orange ging wieder in die Führung und nach dem Ausgleich von Bunt war es ein Geduld Spiel von beiden Seiten . Bunt war nicht unterlegen und hat sogar bessere Chance in die Führung zu gehen. Aber Orange machte durch Ralf und Manu das 4:2. Es kommt die beste Phase von Bunt mit einem Doppelpass von Igor und Steffen an der Torlinie und Steffen vollendete die Kombi mit der Picke. Die Orangene waren immer unsicherer in der Abwehr  was  zum zwischenzeitlichen 5:5 reichte. Bis dato sehr gut spielender Jochen verletzte sich ohne Einwirkung von Gegner. Es folgte ein Mannschaftlich ausgeglichenes Spiel. Bunt hat da schon seine Chancen gesehen und wollte es ruhig die letzte 15 Minuten Angehen.

Einen schlechten Tag in der Abwehr erwischte heute Marcus der eindeutig mit Hand im Strafraum spielte. Ralf nahm die Kugel und wirkte selbstsicher. Der Torwart Albrecht hat die Ecke geahnt , aber die Kugel springt wieder zu Ralf und das war das 6:5. Hier musste jetzt Bunt alles nach vorne setzten und das resultierte mit einem Konter zum 7:5.

Ein gutes Spiel auf beide Seiten.

Bier gab es von Geburtstagskind Steffen.

MoM.:

Für mich gab es mehrere Kandidaten… Eigentlich die ganze Orange Mannschaft. Aber ich entscheide mich für Bernd. Sicher am Ball,Torgefährlich, ein Auge für Mittspieler… Und  in letzten Monaten offensichtlich im Fitness Studio verbracht und die ganze Fett in die Muskel Masse umgewandelt.

Quadrat, asymmetrisch (3.5.2017)

So, die Herren, nachdem Ihr im Geiste sicherlich längst eingewandt habt, dass ein Quadrat ja gar nicht asymmetrisch sein könne, und Ihr dementsprechend Euer Gehirn bereits auf Touren gebracht habt, könnt Ihr mir ja vielleicht gleich noch behilflich sein bei dem Versuch, die eine oder andere Erinnerung an den vergangenen Mittwoch hervorzukramen, oder zumindest meine Bruchstücke hernach berichtigen, noch besser: habhaft erweitern.

Das Spielfeld stand also wiederum in seiner ganzen Pracht zur Verfügung, und nachdem das Verhältnis von Länge und Breite in der Vorwoche für Irritationen gesorgt hatte, bekam es noch ein paar zusätzliche Meter spendiert, ohne dem ästhetischen Empfinden der Spieler, geschweige denn unseren inneren Monks, Rechnung zu tragen. Und wenn die Taktikblogger noch so viel von asymmetrischen Flügelbesetzungen oder ebensolchen Achtern schreiben – der Fußballplatz hat gefälligst ein symmetrisches Gebilde zu sein, wie groß das Feld auch immer sei. Ha!

Ach, zum Spiel: Orange ging sehr rasch in Führung, durch Roman, meine ich, und gab diese dann nie mehr her. Ok, vielleicht glich bunt noch zum 1:1 aus, ich weiß es nicht so genau. Irgendwann lag orange mit zwei Toren vorne, bunt verkürzte per Beinschuss, orange erhöhte, und so ging es verlässlich weiter bis zu Steffens finalem 6:4.

Orange 6:4 Bunt

Orange: Albin, Harald, Marcus M., Meister, Ollo, Roman, Stefan, Steffen, Tantieme
Bunt: Albrecht, Armin, Igor, Jochen S., Manu, Martin, Niki, Philipp, Ralf

Man of the match: Da bin ich jetzt wirklich überfragt. Steffen hat getroffen, Roman auch, ist noch dazu gelaufen, der Meister schweißte einen ein, aber vielleicht war das auch in der Vorwoche. Totti glänzte am Tag seines verkündeten Rücktritts defensiv, spielte aber möglicherweise den einen oder anderen Fehlpass. Ich nehm Ollo, der Steffens Flanke so veredelte, wie es sonst nur Terodde kann.

Quadrat (26.4.2017)

Fast Rekordbeteiligung und dann auch noch den ganzen Platz für die Kelschs: So begann ein spannender Mittwochabend. Ganze 16 Kelschs fanden sich ein, die Prager dagegen kamen gar nicht. So beschloss man nach kurzer Diskussion, das Spielgeschehen zu drehen und aufs große Feld zu spielen. Um dem fortgeschrittenen Alter gerecht zu werden, allerdings nur von Strafraum zu Strafraum. Heraus kam ein fast genau quadratisches Spielfeld, nach Handmessungen auf Google Earth sogar ein ganz klein bisschen breiter als lang.

Aufs Spiel hatte das aber wenig Auswirkungen, die Tore fielen trotzdem in der Mitte. Und was für welche! Bunt trumpfte mit einem Sturmduo auf, das zusammenspielte, als täte es nie etwas anderes: Ollo und Meister. Zwei wunderschöne Spielzüge krönte Ollo mit zwei Toren. Danach berappelte sich Orange ein bisschen und kam mit der Brechstange zum Ausgleich. Doch das bunte Sturmduo ließ nicht nach: Es machte weiter Druck, unterstützt natürlich von der ganzen Mannschaft. Bei einem Konter war der orangene Torwart (und Autor) orientierungslos und wusste nicht mehr, wo das Tor stand, so traf Roman locker zum 3:2. Nach einem wunderschönen Brekalo-Schuss vom Meister genau in den Winkel stand es plötzlich 4:2, der alte Abstand war wiederhergestellt.

Passend zum gedrehten Spielfeld drehte sich dann aber das Spiel: Bunt gab das Spiel aus der Hand, was aber auch an einer erhöhten Konzentration des orangenen Teams lag: Martin und Tobi organisierten jetzt die Abwehr, Harald brachte die Bälle nach vorne, wo es dann auch merhmals klappte mit dem Torschießen. Und zwar so gut, dass es bald 6:4 für Orange stand. Bunt konnte zwar noch einmal verkürzen,doch kurz vor Schluss machte Orange alles klar und erhöhte auf 7:5. Dann war das Spiel plötzlich auch schon vorbei, die Spielzeit war diesmal eben auch breiter als lang.

Bunt: Jochen S., Manu, Meister, Roman, Ollo, Steffen, Stefan, Dani

Orange: Albin, Albrecht, Armin, Bernd, Harald, Martin, Tobi H., Ralf

Bunte-Orange 5:7

MotM: Martin. Coachte Orange nach Rückstand noch zum Sieg