Hart umkämpft – 29.03.2017

Orange in Unterzahl hatte den besseren Start, führte schnell mit 3-0 und 4-2. Doch schon schlichen sich bei Orange einige Nachlässigkeiten in der Abwehr ein, die es den Bunten gestatteten das Spiel zu drehen und mit 5-4 in Führung zu gehen.

Im weiteren Spielverlauf konnten die Bunten meist einen knappen Vorsprung behaupten. Sie spielten ihre Überzahl geduldig aus und trafen so regelmäßig. Orange ließ vorne zu viele klare Chancen liegen.
Zwar schafften die Orangenen mit dem 8-8 nochmal den Ausgleich, aber prompt ging Bunt wieder in Führung.

Kurz vor Schluss dann Bunt mit 11-10 in Front, Orange versuchte mit den letzten Kräften noch den Ausgleich zu erzielen, den Stefan im Tor der Bunten aber mit dem Gesicht verhinderte. Beim anschließenden Konter schüttelte Armin den in beharkenden Albi ab und vollstreckte zum Endstand von 12-10.

Die Spielanalyse dieser hart umkämpften Partie fand dann beim vom Comebacker Bernd gespendeten Wulle statt, der Ausklang wie gewohnt bei Darko.

Bunt: Harald, Stefan, Armin, Marcus, Bernd, Ollo
Orange: Niki, Roman, Albi, JochenS, Steffen

Bunt – Orange 12-10

MotM: Marcus, blieb mir in Erinnerung, da er in einer sehr ausgeglichenen Mannschaft einige Male mit präzisen Schüssen aus der Halbdistanz traf!

Unentschieden halt. Tja. (22.03.2017)

Der große deutsche Denker Franz Beckenbauer formulierte einst: „Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!“. Mit dem ersten Unentschieden im zwölften Spiel des Jahres 2017 wurde diese eine Möglichkeit nun auch vollständig ausgereizt.

Die Mannschaften wurden teils schon nachmittags in der WhatsApp-Gruppe vorsortiert. Igor war vollkommen siegessicher. Daraufhin berief sich der Autor dieser Zeilen ganz eigennützig selbst zu ihm ins Team. (Wenn Igor gewusst hätte, welch schwachen Tag dieser Spieler erwischt hatte, hätte er sicher dankend abgelehnt.) Den hingeworfenen Fehdehandschuh nahm Steffen jedenfalls gerne auf, erklärte, es kaum erwarten zu können, Igor zu besiegen und bildete auf dieser Grundlage die Mannschaften. Trotz ungerader Spielerzahl in sehr ausgeglichene Teams. Götz, der ab dem zwischenzeitlichen 3:3 zuschaute, sprach jedenfalls von einem interessanten und ansehnlichen Spiel.

Den besseren Start erwischte Bunt. Tobi H. hielt – mit dem Rücken zum Tor stehend – auf Hüfthöhe irgendwie seinen Kickstiefel in einen schwach getretenen Eckball, woraufhin sich der Ball wie in Zeitlupe ins Tor senkte. Können nur Könner! Davon beflügelt erzielte er gleich auch die nächsten beiden Tore der Bunten zum 3:0, so dass es schon wieder einen Hattrick zu verzeichnen gab.

Trotz des bereits erwähnten Ausgleichs zum 3:3 funktionierte nur wenig in der orangenen Mannschaft, was sich durch alle Mannschaftsteile zog. Die Abwehr offenbarte von Beginn an Abstimmungsprobleme und ließ sich mehrfach überlaufen oder an der Strafraumgrenze auf einfache Art austricksen. Das Mittelfeld fand trotz Überzahl zu selten Kontrolle über die Partie. Die Offensive vervollständigte die Mängelliste. Zahlreiche Einzelaktionen, die kaum zu Chancen oder gar Toren führten, bestimmten das orangene Angriffsspiel. Geduldig mit sauberem Passspiel auf eine Lücke in der bunten Hintermannschaft zu warten, war erfolgreicher, wurde trotzdem nur gelegentlich umgesetzt. Nur weil Harald – etwa ab der Halbzeit – als Torhüter mehrfach glänzend reagierte, konnte der durchgehende Vorsprung der Bunten mit höchstens zwei Toren in Grenzen gehalten werden.

Beim Spielstand von 7:5 für Bunt ging es in die turbulente Schlussphase. Orange raffte sich noch einmal auf, spielte dann auch besser und kam zum 7:7. Kurz vor Schluss sogar mit 8:7 erstmals die orangene Führung und plötzlich das Gefühl, das Spiel am Ende doch noch gedreht zu haben. Ein Trugschluss. Denn in der letzten Minute bekam Bunt einen berechtigten Freistoß nach einem Handspiel zugesprochen. Das schnelle Zuspiel nutzte Steffen, der auch in dieser Situation zu viel Platz im Strafraum hatte, und traf mit der letzten Aktion des Abends aus spitzem Winkel zum 8:8.

Unentschieden auch die Reaktionen in der Kabine. Richtig zufrieden war niemand. Eher unzufrieden die Orangenen: Zu schlecht in weiten Teilen das eigene Spiel. Zu unnötig der Gegentreffer zum 8:8. Allenfalls in Nuancen besser war die Stimmung bei Bunt: Zu souverän das Spiel über weite Strecken. Zu unnötig den Vorsprung von zwei Toren kurz vor Schluss aus der Hand gegeben. Unentschieden halt. Tja. Oder wie Sir Alex Ferguson einst formulierte: „Noch nie in meinem Leben habe ich für ein Unentschieden gespielt.“

Orange 8:8 Bunt

Orange: Albin, Albrecht, Armin, Harald, Igor, Marcus M., Meister

Bunt: Manu, Marco, Niki, Stefan, Steffen, Tobi H.

Man of the Match: Tobi H. Mit dem Hattrick zu Beginn des Spiels – inklusive Tor des Monats – ebnete er dem Unterzahlteam den Weg zum Unentschieden.

Doppelhattrick (15.3.2017)

Ausgeglichen wirkten die Mannschaften, zumindest auf dem Papier. Doch im Rückblick wurde schnell klar, dass bis zum wahrhaft ausgeglichenen Spiel noch eine Woche vergehen sollte (siehe Marcus‘ vom Spielbericht 22.3.).

Das lag vor allem an Steffen, der die Bunten zu einem überlegenen Spiel antrieb. Schnell erzielte er seinen ersten Hattrick, und da Orange im Gegenzug nicht oft genug traf, war es vom Ergebnis her bald klar. 4:1 oder so stand es schnell. Steffen überlegte angesichts der Überlegenheit noch, ob die Mannschaften doch unfair aufgestellt seien, kam aber mit den Gegnern zusammen zu dem Schluss, dass nicht. Wobei schon einzuräumen ist, dass die Orangenen nicht ganz auf der Höhe waren: Manu war nach seiner Zwangspause vielleicht noch nicht ganz fit und Ralf laboriert immer noch an der ersten Verletzung seines Lebens.

So ging die  Steffen-Gala weiter, insgesamt sechs Tore erzielte er, der Abstand blieb immer bei mindestens zwei Toren. Am Ende konnte Stefan als einziger Nichtsteffen noch den Schlusspunkt zum 7:4 setzen. Für Zuschauer war sicher das Spiel in der Woche drauf packender, die orangenen Beteiligten gingen hier fröhlicher in die Kabine.

Bunt: Harald, Marco, Marcus M., Steffen, Stefan, Tobi H., Albrecht

Orange: Albin, Armin, Manu, Martin, Meister, Ollo, Ralf

Bunt-Orange 7:4

Man of the Match: Steffen, wer sonst?

Bunt spielt die Lachse nieder (08.03.2017)

Da die orangenen Leibchen weiterhin (oder wieder) gemeinsam mit Manu krankheitsbedingt ausfielen, kamen Albins lachsfarbene Ersatzleibchen zum Einsatz. (Praktischerweise fand Albin auch noch eine Kiste Wulle im Kofferraum seines Autos – danke hierfür!)

Nach sechs Mittwochkicks in Folge mit einer ungeraden Anzahl Kelschs auf dem Platz war gestern mit zwölf Spielern endlich wieder eine Begegnung in Gleichzahl möglich. Thomas bildete daraus – wie ich finde – sehr ausgeglichene Mannschaften. Die Lachse gingen schnell mit 1:0 in Führung und konnten diesen knappen Vorsprung lange halten. Die Bunten spielten auch schon zu Beginn ordentlich und gut sortiert, vergaben aber selbst beste Chancen reihenweise. Nach schätzungsweise 25 Minuten war der Rückstand durch Tore von Niki und Roman auf 1:2 gedreht. Die Führung sollte dann auch nicht mehr abgegeben werden. Denn was folgte, war eine mannschaftlich äußerst starke und geschlossene Leistung des bunten Teams. Keiner fiel ab und alle brachten sich sehr diszipliniert ein. Über ein geduldiges Aufbauspiel konnten die Lachsfarbenen häufig aus ihrer Defensive gelockt werden, um die sich dann bietenden Räume durch öffnende Pässe zu nutzen.

Die Lachse spielten keinesfalls schwach. Zwei – letztlich nicht zu verteidigende – Einzelaktionen nutzte Steffen zum jeweiligen Anschlusstreffer. Bis zum Zwischenstand von 3:5 führten die Bunten nur knapp und mussten in der Abwehr um jeden einzelnen Ball kämpfen, um das Spiel nicht noch einmal aus der Hand zu geben. Es war wohl das streckenweise etwas zu langsame Angriffsspiel der Lachse, das es den Bunten ermöglichte, den Vorsprung zu verteidigen. Angesichts der dahinrinnenden Zeit waren die Lachse zum Ende des Spiels gezwungen, riskanter zu Spielen. Die sich jetzt auftuenden Kontermöglichkeiten nutzten die Bunten konsequent. Durch eine wirklich starke Mannschaftsleistung spielte Bunt die Lachse nieder. Und angesichts der Vielzahl an vergebenen Chancen ein wohl auch in der Höhe verdienter Sieg.

Lachse 3:9 Bunt

Lachse: Martin, Meister, Ollo, Stefan, Steffen, Thomas

Bunt: Albin, Albrecht, Harald, Marcus M., Niki, Roman

Man of the Match: Roman. Auch wenn es nicht einfach ist, aus der bunten Mannschaft einen Spieler hervorzuheben, erhält er die Auszeichnung. Er glänzte lauf- und einsatzstark sowie als Vorlagengeber und Torschütze.

 

Tour de Kelsch 2017:

In der pfälzischen Heimat von Udo Bölts findet die diesjährige Tour de Kelsch statt. („Quäl dich, du Kelsch!“ ist das naheliegende Motto. In Anlehnung an einen Ausspruch Walter Godefroots über Bölts wäre auch „Die Kelsch ist so stärk, die geht niemals kapütt!“ denkbar.) Jedenfalls mögen alle Rad fahrenden Kelschs bitte, so noch nicht geschehen, bis morgen Abend die kurze Umfrage zum genauen Zeitraum und zur gewünschten Unterkunft auf Doodle beantworten. Dankeschön!

http://doodle.com/poll/9dn6bnfkgknrg62v

 

 

Quick and dirty (01.03.2017)

Heute quick and dirty. Der Bericht kurz und schmerzlos. Vor allem quick. Das Spiel war auch quick – nur eine gute Stunde – und dirty – im Hinblick auf den Sieg und die (allerdings jeweils ohne Fremdeinwirkung) erlittenen Verletzungen.

Neun Spieler auf dem Platz zu haben, ist eine der dämlichsten Konstellationen überhaupt. Und so war es auch schwierig, ausgewogene Teams zu bilden.

Bunt ging durch einen Hattrick des Autors dieser Zeilen (Sachen gibt’s…) 3:0 in Führung. Und nicht nur ihn beschlichen offenbar Zweifel an der Ausgewogenheit der Teams. Was dazu führte, dass Orange das Spiel vorübergehend drehen und mit 6:3 in Führung gehen konnte. Orange tat auch in Unterzahl mehr für das Spiel, während Bunt heillos offen stand und sich viel zu wenig bewegte. Alle Orangenen trafen mindestens einmal (wenn ich es richtig im Kopf habe).

Harald, zurück aus dem Tor, als Feldspieler und deutlich mehr läuferischer Einsatz der bunten Mannschaft leiteten die Wende ein. Mit Albin als echtem Torwartlibero – der viele Bälle hielt und zahlreiche Angriffe einleitete -, Armin und Niki im Mittelfeld und Ralf im Sturm versuchte Orange zwar alles, was drin war. Sie spielten tapfer weiter, wenn auch etwas riskant (Berechtigte Gegenfrage von Niki: Wie soll man es denn anders spielen?). Bei 5 gegen 4 mit Torwartlibero gibt es eben immer wieder Lücken, die nicht zu verteidigen sind. Über das zwischenzeitliche 7:6 – vier Tore in Folge von Harald – schaukelte Bunt das Spiel heim. Letztlich ungefährdet und verdient stand es 10:7. Man könnte sagen: Dirty Überzahlspiel.

Eine Wadenverletzung von Ralf (Ferndiagnose in der Kabine: Zerrung. Behandlungsempfehlung: Drei Blutegel, vier Wochen Krankschreibung) – in der Folge wechselte Stefan kurz die Seiten – und ein verdrehtes Knie von Tobi H. (Ferndiagnose in der Kabine: Wird hoffentlich nicht dramatisch sein. Behandlungsempfehlung: Innerlich und äußerlich kühlen mit Gaildorfer Spezial) später, war angesichts des Spielstandes klar, dass man mit sieben verbliebenen Kelschs die Mannschaften komplett neu bilden müsste. Einem weisen Zwischenruf folgend, beließen wir es dabei und gingen nach gut einer Stunde zurück in die Kabine. Einzige offene Frage: Hat Stefan gewonnen oder verloren? Ich neige dazu, für ihn einen Sieg zu notieren. Nicht nur die ganz überwiegende Spielzeit sondern auch sein Kopfballtreffer (Sachen gibt’s…) sprechen dafür.

Orange 7:10 Bunt

Orange: Albin, Armin, Niki, Ralf, Stefan (ab zwei Minuten vor Spielende),

Bunt: Albrecht, Harald, Marcus M., Stefan (bis zwei Minuten vor Spielende), Tobi H.

Man of the Match: Harald. Er war Boss. Als er im Tor stand, war Bunt völlig konfus. Zurück als Feldspieler schoss er die vier Tore vom 3:6 zum 7:6 in Folge (Wie heißt das? Quadrupel?). Laufstark. Antreiber. Ballverteiler. Selten ist die Wahl so eindeutig.

 

 

Schon wieder Bodensee

Alles fix, quasi.

Das Wochenende 14./15./16. Juli ist gebucht, die bewährte Unterkunft auch.

Alternativ zur Anstoßzeit früherer Jahre (Samstag, ca. 17 Uhr) haben die Gastgeber noch Freitag, 19 Uhr ins Spiel gebracht. Da trainieren sie wohl sonst.

Ich gehe nicht davon aus, und habe dies auch so kommuniziert, dass wir da schon in Mannschaftsstärke vor Ort sind. Lasse mich aber gern in den Kommentaren vom Gegenteil überzeugen.

Bei Darko hatte ich noch den losen Gedanken geäußert, dass man darüber nachdenken könnte, ein paar Stunden lang einen oder zwei Tennisplätze zu mieten und die Kelschmeisterschaft auszuspielen. Könnt ja mal drüber nachdenken.

Schließlich noch der Hinweis darauf, dass wir mit der Abrechnung 2015 nicht ganz durch sind. Wir hatten uns auf pauschale 30 € pro teilnehmendem Kelsch geeinigt, die ich nach meiner (möglicherweise fehlerhaften, dann bitte ich um Hinweis und Verzeihung) Buchführung bisher von den folgenden Herren erhalten habe:
Albi, Tantieme, Stefan, Martin, Götz, Tobi H, Marco.

Ach, und am Sonntag ist noch Seeschwimmen.

Die Schwimmstecke erfolgt von Ludwigshafen nach Bodman.

Der offizielle Start des Seeschwimmens ist um 11:00 Uhr vor dem Seehotel Adler in Ludwigshafen. Von dort geht es ca. 2,3 km über den Überlinger See nach Bodman ins Strandbad.
Mitmachen kann Jeder, der es sich zutraut, diese Strecke schwimmend und ohne Hilfsmittel zurückzulegen. Kinder unter 12 jahren benötigen allerdings je eine erwachsene Begleitperson.

Badehosen raus, trainieren!

22.02.2017

Bunt:

Armin, Marco, Ollo, Ralf, Roman, Steffen, Tobi H.

Orange:

Albrecht, Harald, Igor, Jochen S., Manu, Marcus M., Meister, Stefan

 

Ergebniss 4:7

Eigentlich könnte als Überschrift stehen: aus  Unterzahl ins Überzahl oder so…..

Orange war die erste 10 Minuten in Unterzahl und es reichte für die Bunten diesen numerischen Vorteil für ein 2-0 auszunützen. Die Orangene wußten das noch Meister kommt. Auf Harald freut mann sich nur wenn er pünktlich da ist weil er immer mit seine Verspätungen für ein Ungleichgewicht (sagt mann das so) sorgt. Ihr habt mich verstanden. Somit war plötzlich Orange in Überzahl. Sowas gab es auch noch nie. Der Steffen meinte das die Orangene doch zu Stark sind und er wollte es so versuchen. Sein Versuch brachte ein Wunderschönes Tor ( Top 10 alle Tore in der Kelsch Geschichte). Alle wissen wie Steffen tickt.. Ein Dribbling , freie Sicht, Schuss ,Tor… Sowas wie dieser Holländer mit Glatze… Ball landete ins linke obere Eck für ein 3-0 aus Sicht von Bunt.

Etwas mehr Bewegung von Orange reichte schon für freie Räume was der Dr. Sinner nach eine Flanke von Manu ausnützte. Auf die Ecken waren Orangene dann sehr fixiert . In Mittelfeld landete Ball zu Harald, Manu schnell von rechts in die Mitte zu Igor. Tor. Typisch Überzahl. Da kann selbst der Ollo hinten nichts gegen drei Gegenspieler machen.

Bunt versuchte weiter zu kämpfen und scheiterte an Marcus M. im Tor. Sehr wuchtige Schüße von Steffen und Armin hat der Goalkeeper super gehalten. Auf 3-3 gleicht der Manu nach Flanke von Igor aus. Und da spielte nun Orange die Überzahl aus und ging in Führung. Erste Fragen nach der Uhrzeit deutete man als vielleicht sollten wir tauschen, wechseln oder Harald wieder nach Hause schicken. .. Bunt hat es noch mal versucht ,aber die letzten 20 Minuten gehörten wieder Orange . Es waren wieder Konter im Überzahl . Die 3 Tore für Orange innerhalb von 5 Minuten, davon ein sehr schönes Tor von Albrecht in das rechte Eck.

Bier/Bionade von Geburtstagskind Manu.

In der Kabine Personal Diskussion.

Nächste Woche sind Faschings Ferien und einige Absagen. Es wird aber sicher für ein kick reichen.

MoM: Marcus Neuer

 

 

 

 

Für die Poesie (15.02.2017)

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Die Orangenen haben in Unterzahl gerackert. Bei weitem nicht alles klappte, aber man hielt der bunten Überzahl tapfer stand. Man feuerte sich gegenseitig an und half aus, die zwangsläufig auftretenden Löcher zu stopfen. Orange kommunizierte auf dem Platz auch gut. Bunte Angreifer wurden meist sauber übergeben.

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Es steht seit einiger Zeit Unentschieden. Bunt lag fast den ganzen Abend über mit einem oder zwei Toren in Führung und spielte das Überzahlspiel souverän. 2:0, 3:1, 4:2, 4:3, 5:3. Davonziehen konnte Bunt allerdings nicht. Denn Orange steckte nicht auf. Und fand noch zweimal die Lücke. Schaffte den Ausgleich zum 5:5. So steht es seit einiger Zeit, als die letzten zwei Minuten des Spiels laufen.

Orange hat sich dazwischen gehauen. Der Meister kassierte bei einem erfolgreichen Abwehrmanöver ein veritables Veilchen. (Ich hoffe, es ist wirklich nichts Ernstes und Du kommst – ganz wörtlich genommen – mit einem blauen Auge davon. Gute Besserung auch an dieser Stelle!) Er stellte sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft und ins Tor. Die kühlende Wasserflasche an das Auge gehalten.

Ollo fragte im Nachgang zum Spielbericht der vergangenen Woche, nach welchen Kriterien eigentlich der Man of the Match gekürt werde. Wer das entscheidende Tor bzw. die entscheidenden Tore schießt? Wer individuell am hellsten glänzt? Wer seiner Mannschaft am meisten nützt? Vielleicht allgemeiner gefragt: Warum kicken wir mittwochs? Um schönen Fußball zu spielen? Um zu gewinnen? Beides? Was, wenn man beides nicht haben kann?

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Albin ist letzter Mann. Er hat den Ball und zwei Möglichkeiten. Erstens den sicheren Pass. Zum Meister im Tor zurück oder zum freien Mitspieler auf dem Flügel. Ballgeschiebe. Zeit von der Uhr nehmen. Die letzten beiden Minuten runterspielen. Das verdiente Unentschieden mitnehmen. Oder zweitens den riskanten Pass direkt in die Spitze auf Igor versuchen. Der hat nur noch einen Mann in seinem Rücken. Ein sauberer Pass, eine schnelle Drehung von Igor, ein Schuss auf das bunte Tor. Vielleicht der Sieg für Orange. Albin will nicht einfach das Unentschieden über die Zeit retten. Er will mit einem langen Pass den Siegtreffer einleiten.

Es misslingt. Orange steht offen wie ein Scheunentor und Steffen Ollo erzielt den Siegtreffer. Der weise César Luis Menotti sagte einmal „Eine Mannschaft ohne Abenteurer ist wie ein Land ohne Poesie“.

 

Orange 5:6 Bunt

Orange: Albin, Igor, Marcus M., Meister, Niki, Ralf

Bunt: Albrecht, Armin, Harald, Ollo, Stefan, Steffen, Tobi H.

Man of the Match: Albin. Für die Poesie. Weil wir dafür mittwochs kicken. (Auch wenn der Autor dieser Zeilen unmittelbar nach dem Gegentreffer am lautesten „Scheiße!“ in den Prager Abendhimmel brüllte. Die – hoffentlich verständliche – kurzfristige Sicht des Verlierers.)

Bodensee 2017?

Steht alles drin, hoffe ich.

Zu den Ergebnissen.

Voran (08.02.2017)

Wikipedia weiß, dass in der chinesischen Kultur die Acht, wegen des Gleichklangs mit dem Zeichen „voran“, als Glückszahl gilt. Voran spielten – nach Problemen zu Beginn des Spiels – auch die Orangenen. Und erzielten in Unterzahl nach einem 0:4 Rückstand acht Tore in Folge (!), ohne einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen. OptaManu muss sicher tief in seine Datenkeller hinabsteigen, um herauszufinden, ob es so etwas schon einmal gab. Wenn er schon einmal dort ist, könnte er auch raussuchen, wer als Vorgänger von Marco zuletzt einen lupenreinen Hattrick erzielte.

Wie schon in der Vorwoche war nicht die numerische, sondern die taktische und läuferische Überlegenheit Garant für den Sieg der Mannschaft in Unterzahl. Dabei begannen die Bunten, mit einem Mann mehr auf dem Platz, dominant. Stefan konnte völlig freistehend eine Ollo-Ecke zum 1:0 einköpfen. (Manndeckung bei gegnerischen Eckbällen ist für die Wahl zum Man of the Match übrigens kein Kriterium.) Weitere Fehler der Orangenen im Abwehrverhalten bestraften die Bunten konsequent. Igor konnte sich im Rücken der Abwehr davonschleichen und ein Solo erfolgreich abschließen. Einen abgefälschten Schuss und ein weiteres Tor (ich meine von Ralf) später, stand es nach der Anfangsviertelstunde 4:0 für Bunt. Und obwohl seine orangenen Teamkollegen auch zu Beginn nicht schlecht spielten, schwante dem Autor dieser Zeilen ein weiteres Debakel.

Doch Orange ließ sich nicht aus der Ruhe und dem Konzept bringen. Defensiv gelang es Orange, jetzt in zwei Dreierketten sortiert und mit Marco in vorderster Linie lauernd, die Räume enger zu machen. Aus dieser sehr kompakten Grundformation wurde nach der Balleroberung – insbesondere der Meister und Niki taten sich hervor – schnell umgeschaltet und die großzügigen Lücken der Bunten dankend angenommen. Die laufstarken Harald, Roman und Steffen spielten zentral und konnten so die Unterzahl mehr als kompensieren.

Das Spiel der Bunten lief dagegen nicht mehr rund. Auch Igor, nicht ganz fit, konnte kaum mehr Lücken finden. Orange holte Tor um Tor auf und kam zum 4:4 Ausgleich. Bei diesem Spielstand verharrte das Spiel eine ganze Weile, da sich Bunt nun auch wieder weiter zurückzog und sich beide Mannschaften belauerten.

Letztlich entschied die läuferische Überlegenheit der Unterzahlmannschaft das Spiel. Es war Marco, der in der furiosen orangenen Schlussoffensive mit seinen Toren zum 5:4, 6:4 und 7:4 das Spiel entschied. Das 8:4 setzte den rekordverdächtigen Schlusspunkt. In den nächsten Tagen werden für die Orangenen massenhaft Angebote aus der Chinese Super League eintrudeln. (Wer einen Berater braucht, möge sich bei mir melden.)

Orange 8:4 Bunt

Orange: Harald, Marco, Marcus M., Meister, Niki, Roman, Steffen

Bunt: Albrecht, Armin, Igor, Marcus K., Martin, Ollo, Ralf, Stefan

Man of the Match: Marco. Spielte meist als echte Neun und lies sich weder von Anlaufschwierigkeiten noch von mehreren Kollisionen mit bunten Gegenspielern beirren. Sein Hattrick beschert ihm den Titel zum MoM.