Archiv der Kategorie: Spielberichte

Elferkönige! (14.12.2017)

Acht, ey! Gut, es hätte schlimmer kommen können. Neun, zum Beispiel. Sieben auch, oder sechs, und alles drunter. Trotzdem: acht. Und nebenan die Prager mit 13(?). Meh.

Das Ganze dann noch mit verspätetem Beginn und einer VfB-Niederlage im Rücken. Zudem hatte Manu die Leibchen daheim neben der Tür stehen lassen. Das immerhin ließ sich lösen. Dreieinhalb Herren waren in schwarz angetreten; der halbe wurde jedoch als bunt gewertet, während der optisch bunte Manu die schwarze Trainingsjacke des komplett düster gekleideten Niki über die eigenen sechs Schichten anziehen durfte und seit gestern einen lukrativen Werbevertrag mit Michelin hat.

Vier gegen vier, schwarz (the new orange!) ging in Führung, erhöhte per Fernschuss, der eine kurze Regelvergewisserung nach sich zog, bunt verkürzte, doch schwarz gelang postwendend – und danach noch mehrfach – die deutlich zu einfache Antwort. Die bunte Verteidigung bekam Niki nie in den Griff, zum Teil kombinierte schwarz auch ganz hübsch (das fünfte!), und irgendwann stand es 6:1.

Bunt hatte zu diesem Zeitpunkt gegen die von Stefan zusammengehaltene vielbeinige schwarze Abwehr bereits geschätzte zehn Ecken erzwungen, die in 3 exzentrische Elfmeter mündeten, ein vierter kam später noch hinzu, von denen genau gar keiner verwandelt wurde. Schwarz hatte am Ende wenigstens nur zwei davon, die ebenfalls beide zu nichts Zählbarem führten. Standards kann man üben, Coach!

Bunt wurde gleichwohl treffsicherer, kam auch auf 7:4, 8:5 und 9:6 heran, doch schwarz konnte den Abstand wahren, auch dank zum Teil absurd anmutender Treffer – Albis vors Tor geschwurbelten Ball, dessen Flugkurve ich ebenso wenig zu beschreiben vermag wie Armin, der ihn vermutlich längst im Aus sah, ehe er sich wie der sprichwörtlich wackelnde Kuhschwanz ins Tor senkte. (Diese Bilder, meine Güte!)

Während an der Seitenlinie Giovanni Trapattonis Kamelhaarmantel in der Kälte auf und ab tigerte (Herr Brehme war nicht zu sehen, vielleicht war es also doch Arie Haans Mantel), blies bunt zum letzten Halali, um die Partie doch noch zu kippen. Armin nahm Maß, und in der Tat kippte … Albi. Er hatte den Ball voll aufs Knie bekommen, wenn ich Nikis Zitat aus Gerd Rubenbauers Anatomieschulung recht verstanden habe.

Steffen gab zu Protokoll, dass man bei einem dauerhaften Ausfall nicht weiterspielen werde, was der gewiefte Albi flugs aufgriff – und so mit seinem Rückzug den schwarzen Sieg sicherte.

Schwarzorange 9:6 Bunt

Orange: Albrecht, Manu, Niki, Stefan
Bunt: Armin, Steffen, Tantieme, Tobi H.

Man of the match: Niki. Sehr laufstark, immer mit Zug zum Tor, die Lücken in der bunten Abwehr konsequent ausnutzend, auch mal mit dem nötigen Glück.

Albi ging es später am Abend wieder gut.

Nicht vergessen:

  • Bitte beachtet Steffens Mail zum Beitrag!
  • Nächste Woche wird gewichtelt!
    Tobi H. kümmert sich um die Schnittchen.
    Alkoholfrei kann ich gerne bringen.
    Von Bierangeboten weiß ich nichts.

 

 

 

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Lückenhaft (22.11.2017)

Na ja, wenn man ehrlich ist, stellt der ganze Text, so er meine Erinnerung adäquat widerspiegelt, eine einzige Erinnerungslücke dar. Zum Teil vermutlich selbstgewählt, Verdrängung galore!

Also, hier die Fakten:

Bunt 8:3 Orange

Bunt: Harald, Igor, Martin, Stefan, Steffen, Tantieme
Orange: Albrecht, Manu, Marco, Marcus M., Meister, Philipp, Ralf

Bunt in Unterzahl, allerdings nicht nur Krampen im Team, orange mit nordischer Verstärkung, die Igor zu schaffen machte. Bunt ließ den Ball gut laufen, orange lief etwas zu halbherzig hinterher. Wenn mich meine Erinnerung nicht komplett täuscht, stand des recht lange 5:3, eine Phase, in der bunt einige Chancen liegen ließ. Mit dem 6:3 war’s dann durch. Bunt insgesamt kein bisschen torgefährlich.

Man of the match: Keine Erinnerung, wer das Offensivspiel der Bunten prägte. So gar keine. Spannend war allerdings der Konkurrenzkampf im Tor. Drei Kandidaten, die einen festen Platz zwischen den Pfosten für sich reklamierten. Die klügste Strategie wandte Tantieme an, der zunächst gönnerhaft ins Feld ging, sich dann aber rasch eine Verletzung zuzog und – zack! – ins Tor musste. Weil Stefan nicht nur klaglos den Platz räumte, sondern dann auch im Feld souverän seinen Mann stand, als wäre er nie weggewesen, ist er mein Man of the match. (Dritter Torwart war übrigens Faustball-Meister.)

Niklaus ist ein guter Mann

Der Rasen grün, Temperatur angenehm, und leider nur zu zehnt. Einige sind verletzt, klar. Vor dem Spiel gab es vereinzelte Überlegungen, eine Neurekrutierungsaktion zu starten. Das könnte man mal beim Wichteln besprechen.

5 gegen 5 ist immer schwierig. Kaum Möglichkeiten sich zu verstecken, das Feld trotz vorgeschobenem Tor deutlich zu groß. Was für Männer eben. Zum Glück ist Harald nicht noch aufgetaucht.

Die Mannschaften waren gut zusammengestellt. Das Spiel wogte lange hin und her ohne eine klare Tendenz erkennen zu lassen. Orange ging mit 2 Toren in Führung und wähnte sich sicher. Aber mit nur 80 Prozent ging es wie immer nicht. Bunt mit Motor Steffen und Knipser Ralf kam heran, glich aus und lag plötzlich mit 3 Toren vorne.  Dann kam für Orange der Nikolaus – also der Manu – und machte mal so eben vier (oder fünf?) Tore in Folge und brachte Orange auf die für Restorange nicht ganz verdiente Gewinnerstraße. Meister machte, nach Vorarbeit von Manu, den Sack zu und sorgte für den 11-9 Endstand.

Orange: Albi, Albin, Meister, Manu, Martin

Bunt: Tantieme, Ralf, Niki, Steffen, Armin

MoM – Manu. Eine der überzeugensten Leistungen diese Saison

Nächste Woche geht es erst um 20.15 los (aber schon viele Absagen)

Stuttgarter Tradition 29.11.2017

unter dem genannten Thema könnte man ja so einiges subsummieren: Kabine noch besetzt, verspäteter Anpfiff, ungerade Spielerzahl, und noch mehr…

Aber da schau her, dessen ungeachtet entwickelte sich ein recht schönes und vor allem ausgeglichenes Spiel, was für eine wohlausgewogene Aufstellung sprach.

Bunt hatte wohl etwas mehr Anteile, mitnichten aber die totale Kontrolle, und umlagerte den orangenen Strafraum ohne so recht durchzukommen. Und vielleicht fehlte das Quentchen mehr Geduld, das nötig gewesen wäre, um die gegnerische Abwehr auszuspielen, wenn man direkt nicht so recht durchkommt. Somit erweckte die bunte Offensive über weite Strecken einen doch eher statischen Eindruck.

Ganz anders Orange, das seine Vorstöße meistens mit ordentlichem Tempo vortrug und sich hierbei immer mal wieder kleinere Zuordnungsschwierigkeiten (Stuttgarter Tradition?) im bunten Defensivspiel zunutze machen konnte. Beeindruckend auch die Konsequenz im Abschluss – keineswegs immer mit Torerfolg, aber trotzdem konnte Bunt als Überzahlmannschaft im Grunde keine Konter fahren, und somit: siehe oben.

Dem Vernehmen nach (Spielerinterwiews nach Abpfiff) konnten auch die beiden festen Torspieler mit ordentlichen Leistungen aufwarten und die so ruhmreiche Tradition der Stuttgarter Torwartschule fortführen, einige Flugeinlagen und so manche erfolgreiche 1-1-Situation inklusive.

Ein zwischenzeitlicher Torwartwechsel bei Orange stellte sich in diesem Zusammenhang als an diesem Tage wenig zielführend dar und wurde alsbald wieder in Richtung Stammpersonal korrigiert.

So erklärt sich dann auch das eher ungewöhnliche Ergebnis: ein 4 zu 4, das um die größten Schnitzer bereinigt eigentlich ein 2 zu 2 hätte sein müssen, wenn man zwei schräge Vertändelungsaktionen auf Seiten Orange abzieht, bei Bunt ein Eigentor und einen nicht unbedingt nötigen Elfmeter in der letzten Minute, mit dem Niki die von Ollo per Traumtor erzielte bunte Führung noch zum verdienten Ausgleich egalisieren konnte.

Die Fakten also nochmal kurz:

Bunt – Orange: 4-4

Bunt:  Armin, Igor, Manu, Martin, Ollo, Ralf, Stefan

Orange: Harald, Meister, Niki, Steffen, Tantieme, Tobi H.

MotM: Tantieme, immer voll auf der Höhe des Geschehens – und wenn doch mal nicht: in der Lage seine Abwehr qua Schwarmintelligenz zu einem Kelschblock zu formieren, bei dem Bunt es fertig brachte in einer Aktion alle 5 Feldspieler nacheinander abzuschiessen.

Mehr als 11 Kelschs sollten wir sein…(15.11.2017)

Das Motto „11 Freunde sollt ihr sein!“ ist ja schön und gut. Aber zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen nur 11 Kelschs auf dem Platz zu haben, nervte sehr. Wieder entpuppte sich die Mannschaftsbildung als schwierig. Möglicherweise sollten wir auch erst ab 12 Spielern auf die ganze Breite des Platzes spielen? Ich weiß es doch auch nicht…

Jedenfalls konnte die schnelle Führung der Bunten zum 1:0 und zum zwischenzeitlichen 2:1 – bezeichnenderweise jeweils nach Distanzschüssen – nur kurz darüber hinwegtäuschen, dass Orange eindeutig zu stark für die bunte Mannschaft war. Oder Bunt so schwach? Jedenfalls diktierte Orange das Spiel.

Insbesondere der Autor dieser Zeilen forderte nach dem Tor zum 2:5 einen Spielerwechsel. Damit, so die Begründung, nicht erst beim völlig aussichtslosen Spielstand von 2:9 die Mannschaften ausgewogener würden. Also wechselten Albrecht und Roman – der hatte vorab einen Hattrick angekündigt – das Leibchen. Murphy’s Law: Kurze Zeit später stand es trotzdem 2:9 und das Ding war durch.

Bei Bunt überzeugte Stefan mit einem starken Comeback als Schnapper im orangenen Tor. Von den wenigen bunten Chancen hielt er, was man nur halten kann. Eine bunte Bogenlampe klärte er sogar – den Arm übergreifend – per Rückhand zur Ecke. Auch Albrecht drehte im orangenen Leibchen auf, machte seine rechte Seite dicht und konnte sich offensiv häufig im Eins-gegen-Eins auf dem Flügel durchsetzen. Vor allem aber traf Ralf nach Belieben: Im Strafraum, aus der Distanz, per Kopfballbogenlampe ins lange Eck oder auch im Fallen mit der Hacke. Ständig mit Bällen von Igor und Martin gefüttert, bekamen die Bunten ihn nie in den Griff.

Bei der bunten Mannschaft kamen viele schwerwiegende, individuelle (Abspiel-)Fehler hinzu, die Orange zum Kontern geradezu einluden. Nur in den ersten Minuten, eine kurze Phase nach dem Spielertausch und ganz am Ende war Orange an diesem Abend ebenbürtig. In der letzten Viertelstunde, als Bunt schon in Gedanken beim Kabinenbier war (vielen Dank für die süffige Neuentdeckung Out of Rosenheim, Roman!), und zwei Gänge heruntergeschaltet hatte, konnte Bunt noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

 

Orange 14:9 Bunt (möglicherweise auch 13:8?)

Orange: Albrecht (ab 30. Minute), Igor, Martin, Ralf, Stefan, Tantieme

Bunt: Manu, Marcus M., Meister, Roman (ab 30. Minute), Steffen

Man of the Match: Torjäger Ralf.

Alle Bunten verteidigen – an Allerheiligen (01.11.2017)

Dank der vorherigen Abfrage auf diesem Blog und in der WhatsApp-Gruppe war sichergestellt, dass der Mittwochskick nicht den Herbstferien oder dem Feiertag zum Opfer fallen würde.

Die elf Kelschs wurden zu ausgeglichenen Mannschaften verteilt. Ob die bunte Mannschaft – trotz Unterzahl – auf dem Papier ein Muggaseggele stärker besetzt war, wie teils nach dem Spiel bei der Pizza in der Kabine zu vernehmen, können wir dahingestellt lassen. Die klare und deutliche Niederlage der Orangenen war jedenfalls darauf nicht zurückzuführen. Sondern dem Umstand geschuldet, dass die orangene Mannschaft einen gebrauchten Tag erwischt hatte und außerdem deutlich weniger Laufbereitschaft und Einsatzwillen zeigte als der Gegner.

Die meiste Zeit agierte Bunt sehr kompakt am eigenen Strafraum mit Albin als Libero, Igor und Steffen in vorderer Reihe sowie Niki und dem Autor dieser Zeilen, die versuchten, im Zentrum die unterzahlbedingten Löcher zu stopfen. Die Flügel ließ man weitgehend verwaist.

Das Ziel der Bunten war, tief zu stehen, die Ruhe zu bewahren und Zeit zu gewinnen. Also den ballführenden Gegner so lange wie möglich an einem direkten Torabschluss oder an einem Freispielen eines Mitspielers in Tornähe zu hindern. Und in dieser Zeit zu versuchen, „kleine Erfolge“ zu erzielen, wie etwa einen Torabschluss zu blocken oder den Ball auf eine Seite aus dem unmittelbar torgefährlichen Raum hinauszudrängen. Das erfordert viel Disziplin, die Bereitschaft, Fehler der Mitspieler auszubügeln und eine gute Kommunikation. Und all das konnte Bunt an diesem Abend auf den Platz bringen.

Bei Ballgewinn kam Bunt regelmäßig schnell vor das gegnerische Tor und konnte zielstrebig abschließen. Möglichst zügig wurde der sich bietende Platz gezielt ausgenutzt, damit sich Orange gar nicht erst wieder in der Ordnung positionieren konnte. So stellt man sich ein schnörkelloses Kombinationsspiel, vor allem zwischen Steffen und Igor, vor.

Die sich bietenden Räume konnten die orangenen Flügelspieler dagegen nur sehr selten nutzen. Viel zu oft landeten Flanken hinter dem Tor oder nach einem Fehlpass in der kompakten, bunten Verteidigung. Gefährliche Bälle von der Grundlinie in den Rücken der bunten Abwehr waren Mangelware. So blieben die Angriffe der Orangenen allzu häufig im Kleinklein vor dem bunten Abwehrbollwerk stecken.

Ein verdienter und aus bunter Perspektive sehr schöner Sieg. (Auch wenn es saumäßig anstrengend war.)

 

Orange 5:9 Bunt

Orange: Albrecht, Armin, Harald, Manu, Ralf, Tantieme

Bunt: Albin, Igor, Marcus M., Niki, Steffen

Man of the Match: Aus der bunten Mannschaft einen Spieler herauszugreifen, fällt schwer. Ich entscheide mich für Igor, der starke Einzelaktionen hatte, mannschaftsdienlich glänzte und auch als Torwartlibero überzeugt.

Remi 08.11.2017

…Ein trüber Tag in Esslingen und Stuttgart. Regnerisch, so um 9-10°C. Ideal für Migräne Patienten. Und ideal für ein keines Nickerchen. Daraus wurde ein 3 Stunden Schlaf und nur ein Sanftes Anstupsen von meine Tochter mit den Worten „Papa, du musst zum Fussball“ weckte mich. Die Betonung auf „du musst“ bitte schön. Für mich war Sie schon da MoM und ich dachte das kann Sie nur werden wenn ich heute nicht verliere….

Dort oben auf Prag in Rekordzeit über die B10 noch rechtzeitig angekommen. Auf dem Platz stand schon Manu mit herum werfenden Orangenen Trikots. Er hatte 12 Mann zu verfügung. Ideal, ohne unter/ober Zahl…..

Die Mannschaften sahen dann so aus:

Bunt: Manu, Marcus,Meister, Steffen, Tantieme, Tobi H

Orange: Armin, Harald, Igor, Martin, Niki, Ralf

 

Bunt hat das wiedergefundenen Duo Manu-Steffen mit eine sehr starke Abwehr, keine Frage. Eigentlich eine unschlagbare Mannschaft.

Orange hat Mittelfeld gehabt mit Harald und Niki und Martin und Armin die alles spielen. Ralf und Igor sind sehr abhängig von Tages Form und das war heute , na ja…

Selten so gut gemischte Mannschaften . Sehr überlegt von Manu…..

Bunt war mit Manu/Steffen gleich präsent und die Abwehr  von Orange geriet gleich ins Wanken . Steffen über den rechten Flügel mit versuchen in die Schuß Position zu kommen aber auch mit Auge  auf die  Mitspieler. Orange machte das aber zu locker in der Abwehr und so stand Tobi ganz alleine für die Führung für Bunt.

Keine der Mannschaften könnten sich deutlich absetzten. Niki machte seine zwei Tore die reichten für die Führung. Und Ralf und Igor die einzige nennenswerte Aktion die zu einem Abschluß auf Ralfs Art endete , trocken mittig ins Tor. Das war das 3:2 und da verpasste Orange die Chance sich deutlich abzusetzen . Eine von vielen Pfosten , aber auch Paraden von Tantieme halten noch Bunt im Spiel. Und die fanden dann durch brachiale Hammer Tore von Manu und Steffen zurück ins Spiel und die Führung die sie scheinbar nicht mehr weckgeben wollten. Ein 5:3 für scheinbar Konditionell überlegene Bunte. Doch auch die Bunten haben dann nachgelassen und Problem bei Orange gerade bei diesen Zwischenstand war die Chancenverwertung. Viele Pfosten, 1 zu 1 Situationen. Die Orangene bleiben bei 2 Tore Vorsprung und gingen in die letzten 15 Minuten rein . Zuschauer auf der Prager Tribüne : Stefan und Thomas.

Die sahen eine gute Orangene Mannschaft mit drang nach vorne was natürlich dann auch die Konter öffnete für Bunt. Die Bunten machten den Sack nicht zu und Orange ging in die letzten zwei Minuten mit eine zwischenzeitlichem 5:6 und wollte unbedingt mindestens ein  Remi. Der Martin bekam seine Schußposition und machte durch Tor des Monats ins linke obere Eck das Endergebnis von 6:6.

 

MoM: Meister war stark in der Abwehr, Marcus war Spielerisch sehr Stark.. Aber für mich war Martin mit seinem ( und nicht nur deswegen) Traumtor der heutige MoM.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu einseitig 2.0 (11.10.2017)

Man könnte auch einfach den Spielbericht vom 4. Oktober 2017 hier einkopieren, Namen und Ergebnis anpassen. Zack fertig. (Zumal, wenn der Bericht erst Wochen später kommt und es möglicherweise keiner bemerken würde.) Macht man aber nicht.

Mir ist noch in Erinnerung, dass Bunt sehr diszipliniert spielte und – vor allem über Steffen – die sich bietenden Räume effektiv nutzte. Freie Räume gab es in der löcherigen orangenen Abwehr reichlich. Die etwas unausgewogene Mannschaftseinteilung, die wenig disziplinierte Spielweise der Bunten und das Verletzungspech – Ollo plagten schon kurz nach Anpfiff Achillessehnenbeschwerden – führten dazu, dass beim Stand von 1:5 nach etwa 40 Minuten gewechselt wurde: Ollo stellte sich ins bunte Tor, Niki versuchte der orangenen Mannschaft mehr Struktur und Ordnung zu geben. Vielleicht kam der Wechsel zu spät oder man hätte die Mannschaften noch klarer durchwechseln müssen. Das orangene Aufbäumen – wenn ich mich recht erinnere mit den Anschlusstoren zum 3:5 – war jedenfalls nur ein kurzes Strohfeuer. Bunt konnte das Geschehen schnell wieder kontrollieren und letztlich ungefährdet den Sieg nach Hause spielen.

Man könnte es sich natürlich noch einfacher machen. Wenn man eine Zusammenfassung des Spiels als Filmschnipsel fände, der zunächst die ersten 40. Minuten zeigt, dann die paar Minuten unmittelbar nach dem Spielerwechsel und anschließend die Schlussphase. Gibt es vermutlich gar nicht. Und falls doch, würde man das natürlich erst recht nicht machen.

 

 

Orange 5:8 Bunt

Orange: Albin, Armin, Manu, Niki (ab 40. Minute, zuvor Bunt), Ralf, Roman

Blau Bunt: Harald, Marcus M., Meister, Ollo (ab 40. Minute, zuvor Orange), Steffen, Tobi H.

Man of the Match: Steffen. Bestrafte die Löcher in der orangenen Defensive hart: Als Spielgestalter, Vorlagengeber und mehrfacher Torschütze.

 

Von Spares und Strikes (25.10.2017)

Der Vollständigkeit halber, noch kurz der Bericht zum vorletzten Mittwoch.

Der Platz war von Martins A-Jugend belegt, deshalb sollte Indoor-Fußball auf dem Programm stehen. Die Halle war gebucht, aber es konnten sich keine zehn Kelschs aufraffen die Stadt zu verlassen und in einem Kunstrasenkäfig in Kornwestheim zu kicken. So wurde der Platz von Manu kurzerhand storniert, der daraufhin auch nicht am Alternativprogramm des Alternativprogramms teilnahm, sondern lieber Bayern gg. Rasenballsport schaute.

Sechs Kelschs trafen sich daraufhin in Erinnerung an alte Bowlingzeiten im Bowlarama beim Schlesinger.
Nach einer kurzen Wartezeit, die mit einem ersten Pils vom Keller überbrückt wurde, konnten die Kelschs endlich auf Bahn 6, eingekeilt von Profis mit Manschetten auf der einen Seite und spanischen Studenten/innen auf der anderen Seite, loslegen.
Die erfahrenen Bowler (Stefan, Dani, Albi, Steffen) ließen sich vom Trubel nicht beeindrucken, während die zwei Novizen (TobiH, Götz) doch anfangs recht beeindruckt schienen.
Steffen konnte sich zu Beginn mit einer Serie von Spares an die Spitze setzen, während die anderen noch nach ihrer Form suchten. Vor allem Dani kam mit seiner einzigartigen Schwingtechnik nicht ins Spiel.
Doch nach und nach wurde die Performance besser und das Spiel abwechslungsreich.
Dani konnte mit einem furiosen Endspurt Steffen, der ab Runde 7 schwächelte, in der letzten Runde noch die Führung abjagen.

Das zweite Spiel wurde im Mannschaftsmodus gespielt: Albi, Dani und Götz, gegen Stefan, TobiH und Steffen.
Auch hier führten Dani, mit erneut starker Runde, und der starke Götz ihre Mannschaft zum Sieg.

Den Ausklang eines gelungenen Abends bildete das Elfmeterschießen im DFB-Pokal, das sich die Kelschs in der Bowling-Klause beim letzten Kellerpils anschauten.

Bunt/Orange: Albi, TobiH, Götz, Stefan, Dani, Steffen
MotM: Dani, starke Leistung, zweimal über 150!

Zwei Seelen wohnen, ach! … (18.10.17)

Einerseits ist es jedes Mal aufs Neue eine große Freude, im Sechzehner vier gegen vier auf die kleinen Tore zu spielen. Die Dynamik, die Enge, die Intensität, die körperliche Nähe, die Männerleiber, aber gut, ich galoppiere grade davon, wie auch immer: Schöne Spiele sind das, inklusive der Gewissheit, sich körperlich betätigt zu haben.

Andererseits setzt ein solches Spiel eben auch voraus, dass verdammt wenige Kelschs zugegen sind, und das ist halt scheiße. Wofür niemand etwas kann, es ist eben einfach so, begründet, und es ist nicht das, was man sich wünscht, Zahn hin, Zeit her.

Gestern war’s mal wieder so weit. 8 Kelschs auf dem Platz, vier gegen vier, verspäteter Anpfiff nach dem skandalösen Ausscheiden der Prager B-Jugend aus dem Pokalwettbewerb (Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht!), ausgeglichene Teams, kein Gezerfe, großartige Non-playing Captains in quasi eingezäunzter Coaching Zone, Fußballherz, was willst Du mehr (außer ein paar Leuten halt)!?

Orange zu Beginn recht offensiv, was die etwas näher am eigenen Tor postierten Bunten geschickt zu nutzen wussten und nicht zuletzt dank zweier Konter zu einem frühen 4:1 kamen. Die bunte Verteidigung bröckelte dann ein bisschen, der Autor spielte ein paar zu riskante Bälle, Niki wuselte, Steffen traf auch mal mit dem Vollspann, und so pirschte sich orange nicht nur heran, sondern blieb auch dran. Also fast. Immer wenn es eng wurde, legte bunt noch einmal nach, im Zweifel zimmerte Ralf auch einen ins Kreuzeck, und so blieb bunt stets knapp vorne.

Kurz vor Schluss führte bunt dann mit 7:6, als Niki und Ralf vor dem bunten Tor nach akustisch vernehmlichem Fußkontakt zu Boden gingen und die Schwarmintelligenz eine leichte Neigung zum Elfmeter – na ja, 11, eher Wurzel aus dreiundzwanzigzweiundachtzig zum Quadrat plus fünffuffzig zum Quadrat, also 24m45, und schräg – erkennen ließ. Nun wollen wir dem Unparteiischen keine Konzessionsentscheidung unterstellen, doch es ist nicht gänzlich auszuschließen, dass er sich eines nicht geahndeten orangenen Handspiels erinnerte und daraufhin die Partie weiterlaufen ließ, bis Steffens Wecker klingelte.

Bunt 7:6 Orange

Bunt: Manu, Marcus M., Ralf, Tobi H.
Orange: Armin, Meister, Niki, Steffen

Man of the Match: Der treffsichere Ralf wäre ein Kandidat, ebenso der Meister, der die bunte Abwehr bei seinem letzten Treffer unsagbar schlecht aussehen ließ. Aber ich entscheide mich für den Balldieb Marcus M., der den Orangenen in feinster Ascacíbar-Manier ein ums andere Mal ein Schnippchen schlug.

Zahlen des Tages:
Anzahl der Spieler seit Anfang September:
12, 12, 18, 10, 12, 12, 8;
Vergleichswerte 2016:
14, 11, 15, 17, 16, 14, 12.
Natürlich kein bisschen repräsentativ, schon klar.