Archiv der Kategorie: man of the match

Sommerlöcher (2., 9., 16.8.2017)

Sammy, das Krokodil, macht bisher zwar noch keine Baggerseen unsicher und auch die Schottlandreisenden haben nichts von Nessie berichtet. Trotzdem reißt das Sommerloch auf: Es wird zunehmend schwerer, Mitspieler zu rekrutieren, Darko bietet keine überteuerten Leckereien an und die Berichterstatter weilen alle im Urlaub. Ich versuche deshalb mal die letzten Spiele zusammenzufassen, fange mit dem jüngsten an, weil ich mich daran am besten erinnere.

16.8.2017

Begonnen hat alles, wie so vieles in Stuttgart, am Palast. Dort traf ich am Vorabend des Mittwoch zufällig Roman, gemeinsam machten wir uns Sorgen, ob wir überhaupt genügend Spieler zusammenbringen. Zum Glück bietet der Palast genügend alkoholische Getränke, um die Sorgen erst mal zu vergessen. Dabei half am nächsten Tag auch die eilig gestartete Teilnahmeumfrage: Zehn Zusagen kamen. Als dann auch noch Harald, Claus und Wilm eintrafen, hatten wir endgültig genug Potential, faire Mannschaften zusammenzustellen.

Das Spiel startete in Gleichzahl, sechs gegen sechs, und das auch sehr ausgeglichen. Bunt ging in den ersten fünf Minuten verdient in Führung, sodass die Mannschaft Marco den Gegnern überließ, als er leicht verspätet eintraf. Dann legte aber sehr schnell Wilm los: Er spielte die Gegner nach Belieben aus, schoss ein Tor nach dem anderen, tunnelte sogar mal seinen Vater, was ihm nach Spielende ein Eis von Albin einbrachte. Orange ging also in Führung und das schnell auch komfortabel. Da beschloss Marco, doch zu den Bunten zu wechseln, was trotz seiner Qualitäten als Spielführer nicht lange half: zu viele Sommerlöcher in der bunten Abwehr wollten gestopft werden, konnten es aber nicht. Orange führte ständig mit bis zu fünf Toren. Zum Schluss kam es aber wie so oft: Die Überzahlmannschaft konnte noch herankommen, schaffte kurz vor Schluss sogar noch den Ausgleich. Doch dann drehte Wilm wieder auf, und Orange zog zum Ende noch mit zwei Toren davon.

Bunt: Albrecht, Claus, Igor, Marco, Ralf, Roman, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Harald, Meister, Niki, Wilm

Bunt-Orange 10:12 (oder so, Abstand stimmt auf jeden Fall)

MotM: Wilm, viele Tore, viele Spielanteile, tolle Ballbeherrschung, dabei auch mannschaftsdienlich

2.8.2017

Aufgrund von Sommerlöchern in meinem Gedächtnis geht es jetzt zwei Wochen zurück. Ich erinnere mich kaum an das Spiel, nur dass Claus und Wilm zum ersten Mal seit Langem kamen. Im Gegnsatz zu meinem Lob ein paar Zeilen weiter oben spielte Wilm dabei weniger mannschaftsdienlich, gut natürlich trotzdem, verlor sich aber in Einzelaktionen. Vor allem Marcus konnte ihn immer wieder effektiv stoppen. Das weiß ich noch, sonst nicht viel, dabei klingen die Spielfakten wirklich interessant: Es fielen sehr viele Tore und ich war in der Siegermannschaft! Der Vorschlag für Tantieme als MotM kommt glaube ich, weil er einige Glanzparaden zeigte und den Sieg festhielt.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Stefan, Tantieme, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Claus, Ralf, Wilm

Bunt-Orange 18:16

MotM: Tantieme, hielt den Sieg fest

9.8.2017

Besser wird es mit den Sommerlöchern meines Gedächtnisses nicht, auch wenn dieses Spiel kürzer zurückliegt. Bunt spielte in Unterzahl, war anfangs aber trotzdem überlegen und lag meistens vorne. Am Ende holte Orange aber auf und überholte dann kurz vor Schluss sogar noch. Es gab ein bisschen Unmut über harte Spielweisen, am Ende saßen aber alle fröhlich vereint vor der Vereinsgaststätte und genossen – sogar freundlich servierte -Pizza. Als MotM wird Tobi H. vorgeschlagen. Dem folge ich gerne, zumindest weiß ich noch, dass er, wie so oft, die Abwehr gut zusammenhielt und Opfer der harten Spielweise wurde.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Niki, Steffen, Tobi H., Christian (Tobis Kollege)

Orange: Albin, Armin, Bernd, Igor, Ralf, Roman, Stefan, Tantieme

Bunt-Orange: 6:8

MotM: Tobi H., zuverlässiger Abwehrchef

Ausblick 23.8.2017

Am Ende des letzten Spieltags zählten wir noch einmal durch und kamen nur auf drei sichere Mitspieler (Obwohl Harald für mich zu schnell weg war. Iich weiß nicht, ob ihn jemand gefragt hat). Andi B. will kommen und sich zur Not ins Tor stellen, wodurch wir schon zu viert wären. Sind denn welche von den Urlaubern zurück? Wäre super, wenn ihr euch meldet. Bei zu wenigen Zusagen würde Tobi wieder Kollegen mitbringen.

Zusagen: Albrecht, Tobi H., Bernd, Harald (?), Andi, wenn es nicht anders geht

Dominanz und ein Tor des Monats (19.07.2017)

Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Als Steffen mit etwas Verspätung – selbstredend entschuldigt – kam und das Spiel neun gegen neun kurz zuvor begonnen hatte, wäre es sinnvoller gewesen, die Mannschaften noch einmal zu ändern. So schloss sich Steffen der, ansonsten unveränderten und dann deutlich überlegenen, orangenen Mannschaft an. Wäre er zu Bunt gegangen, wäre es wohl ähnlich gewesen. Nur andersherum halt. Sie wissen schon.

Martin gab nach überstandener Rekonvaleszenz sein Comeback und konnte rund 45 Minuten lang mitspielen. Als er aufhören musste und Niki Roman die Seiten wechselte, waren die Mannschaften ausgeglichener. Allerdings stand es da schon 4:0 für Orange. Man kann ohne große Übertreibung sagen, dass Bunt ohne diesen Wechsel möglicherweise kein einziges Tor geschossen hätte.

Nun wurde den Orangenen der Sieg auch nicht geschenkt. Auch in Überzahl musste in brütender Hitze viel Laufarbeit verrichtet werden, um die Bunten und das Spiel in den Griff zu bekommen. Aus der, zumindest in der ersten Hälfte, guten Mannschaftsleistung ragten Roman und Steffen sowie der wieder einmal sehr souverän haltende Tantieme im Tor hervor. Bei Bunt überzeugten vor allem Philipp mit einer überragenden Zweikampfbilanz gegen Igor sowie Tobi H., der mit seinem Kopfballspiel, gerade bei Standardsituationen, quasi nicht zu verteidigen ist und der mehrfach einfach Pech beim Abschluss hatte.

Nach Martins Ausscheiden und in numerischer Ausgeglichenheit gelang Bunt lediglich der Ehrentreffer, obwohl Orange das Spiel nur noch verwaltete und taktisch deutlich weniger diszipliniert agierte.

Den Schlusspunkt setzte Meister mit dem Tor des Monats. Eine Hereingabe von rechts hämmerte er mit dem rechten Außenrist dem in dieser Szene chancenlosen Jochen K. zum 5:1 unter die Latte.

Vielleicht wäre es auch eine Lösung gewesen, mit einem Auswechselspieler zu spielen? Ich persönlich finde ohnehin, dass 18 Spieler auf dem Halbfeld die absolute Obergrenze sein sollten.

 

Orange 5:1 Bunt

Orange: Armin, Bernd, Igor, Marcus M., Meister, Niki, Roman (bis 45. Min.), Stefan, Steffen, Tantieme

Bunt: Albrecht, Harald, Manu, Martin (bis 45. Min.), Ollo, Philipp, Thomas, Tobi H., Jochen K., Roman (ab 45. Min.)

Man of the Match: Steffen war nicht nur im Hinblick auf die Mannschaftsbildung der spielentscheidende Mann. Schon seit Wochen in starker Form, überzeugte er als Torschütze, Vorlagengeber und Organisator des orangenen Spiels.

Warum Orange so erfolgreich war! (12.07.2017)

Ein wenig Clickbait hilft bestimmt, um die Zugriffszahlen auf das Blog in die Höhe zu treiben. Bringt sicher einen Zuwachs im sechsstelligen Bereich an Likes oder Likern, oder wie das heißt. Jetzt aber Content:

Orange war so erfolgreich, weil sie zwar auf dem Papier die schwächere Mannschaft, als Team aber stärker waren. Vor allem defensiv agierte Orange sehr diszipliniert und äußerst laufstark. Nur selten blieb ein Orangener nach einem Ballverlust oder einem Torabschluss vorne stehen. Das sah bei Bunt doch ein wenig anders aus. Ein bunter Kelsch hatte den Verfasser kurz nach Anpfiff noch leise gefragt, ob Orange Bedenken wegen der Mannschaftseinteilung habe. Es zog sich dann statt dessen durch den Abend, dass den Bunten in Punkto Intensität und Einsatzwille stets ein Muggaseggele fehlte. Orange hingegen nutze die von Bunt großzügig überlassenen Freiräume geschickt. Schnelle Konter, schön zu Ende gespielte Angriffe um den bunten Strafraum herum oder ein Tor nach einem doppelten Doppelpass: All das gelang.

Natürlich ist es auch an einem sehr guten Abend nicht möglich, Steffen und Manu gar nicht zu Abschlüssen kommen zu lassen oder immer zu verhindern, dass ihre Mitspieler präzise in Position gebracht werden. So führte – wenn sich der Verfasser richtig erinnert – Orange zwar über das ganze Spiel. Teilweise auch mit vier Toren Vorsprung, überwiegend aber nur mit nur mit ein oder zwei Toren. In den letzten Minuten ging Bunt noch einmal mächtig drauf und provozierte so zwei schlimme Ballverluste von Orange an deren Strafraum, die zum neunten und zehnten Tor der Bunten führten. Aber rankommen und vorbeikommen ist halt nicht dasselbe. Und tortz des etwas unsouveränen Endes brachte Orange den verdienten Vorsprung über die Zeit.

 

Orange 12:10 Bunt

Orange: Igor, Marcus M., Meister, Roman, Stefan

Bunt: Manu, Ollo, Steffen, Thomas, Tantieme

Man of the Match: Roman oder Igor. Igor oder Roman. Schwer zu sagen. Roman machte viele Tore selbst, bereitete einige vor und parierte im Tor einen schwer zu haltenden Kopfball von Manu. Igor holte auch viele Scorerpunkte und spielte sehr mannschaftsdienlich. Da er trotz Verletzung auf die Zähne biss und es hoffentlich der schnellen Genesung bis Samstag dient, ernenne ich Igor zum MotM.

Was dann passierte … (5.7.2017)

Eigentlich war es ein ganz normales Fußballspiel an einem gewöhnlichen Mittwochabend. Überzählige Bunte setzten die Orangenen bereits im Aufbau unter Druck, womit diese nicht recht umzugehen wussten. Im Tor von orange spielte jedoch der Meister auf, als müsse er seinen Man of the Match aus der Vorwoche erst noch rechtfertigen, und machte so einige klare bunte Chancen zunichte. Stefan tat es ihm anschließend nach, während der Meister selbst seinen Mitspielern vorne zeigte, wie die Sache mit dem Torabschluss funktioniert – 2:1 nach Steffens Vertikalpass.

Bunt erhöhte den Druck weiter und ging mit 3:2 in Führung, Steffen glich vom eigenen Strafraum noch einmal aus, was bunt jedoch nicht anfocht: 4:3. Orange vergab die eine oder andere Chance, der Meister spielte in einer Situation vor dem leeren Tor auf, als müsse er seinen Man of the Match aus der Vorwoche widerlegen. Als dann auch Manu den erneuten Ausgleich auf dem Fuß hatte, ging Jochen energisch dazwischen und verhinderte zwar den Ausgleich; der entstandene Pressball führte jedoch leider dazu, dass er unter Schmerzen aufgeben musste. Gute Besserung, Jochen!

In bewährter Jetzt-erst-recht-Manier legte bunt nun in Gleichzahl zwei Tore nach: 6:3 hieß es, und lange würde es wohl nicht mehr dauern, bis orange gesenkter Häupter die Niederlage eingestünde. Und in der Tat dauerte das Ganze nicht mehr lange – 18 Minuten, um genau zu sein, wie Ollo verkündete.

Doch was dann passierte, ist unglaublich:

  1. Steffen setzte sich großartig über rechts durch und legte punktgenau zurück (awesome!), wo der, hüstel, pfeilschnell mitgelaufene Manu den Ball in durch die Maschen zu jagen versuchte:

    Ziemlich genau so gelangte er zu Ollo, der souverän vollendete. 4:6
  2. Ollo spielte am 16er mit formidabler Übersicht quer, Manu guckte den Torwart in echter Torjägermanier aus und schob überlegt ein. 5:6.

    (Die These eines orangenen Spielers, wonach eine Bierkiste den Schuss abgewehrt hätte, wird hier nicht weiter diskutiert.)
  3. Die ebenso konsequente wie perfekt organisierte orangene Abwehr verhinderte nicht nur weitere Gegentore, sondern leitete auch blitzschnelle, nicht zu verteidigende Konter ein. Ollo schloss einen recht zügig aus der Distanz ab. 6:6
  4. Der unaufhaltsame Steffen zog in einem fulminanten Sprint über zwei Drittel des Feldes mehrere Gegenspieler auf sich und bediente Manu, der ehrlich gesagt nur noch einzuschieben brauchte. 7:6
  5. Auch das ein fantastisches Tor, ganz sicher. 8:6. Allerdings:
  6. Bunt gab sich noch nicht geschlagen. Der sagenhaft dribbelstarke Igor setzte die Strafraummacht Ralf ein. Tor, 8:7.
  7. Orange konterte. So und so, und in jedem Fall hinreißend. Blitzartig. Verbildlicht, für Igor. 9:7
  8. Und schließlich bewahrte der abgezockte Stefan im Gewimmel vor dem Tor die Ruhe. 10:7
  9. Albrecht Igor traf nach dem Abpfiff. Der zwar verfrüht erfolgt war, aber.

Und schon waren die 18 Minuten vorbei.

Orange 10:7 Bunt

Orange: Marcus M., Meister, Ollo, Stefan, Steffen, Manu
Bunt: Albrecht, Armin, Harald, Igor, Jochen S. (bis 60.), Marco, Ralf

Man of the match: Ollo. Traf nüchtern, nachdem Meister und Manu verkackt hatten. Traf fulminant von der Mittellinie. Assistierte mehrfach

Vor dem Regen – 28.06.2017

Die Mannschaften waren gemacht! Thomas, der nur laufen ging, hatte ein ausgewogenes 5 gegen 6 aufgestellt.
Dann kam noch der Meister, unangekündigt zu spät. Kurz wurde überlegt neu aufzustellen, Spieler zu verschieben. Man beließ es aber trotz besseren Wissens auf Seiten der Orangenen bei der bisherigen Zusammenstellung.

Orange ging zweimal in Führung, schenkte diese aber postwendend durch eigene, grobe Fehler wieder her. Bunt zog auf 5-2 davon, darunter auch ein umstrittener Elfer (nicht wegen des Fouls, das war klar, sondern wegen der Frage innerhalb oder außerhalb des Strafraums).

Mühsam kämpfte sich Orange wieder ran, schaffte, wie ich meine, den Ausgleich zum 5-5.

Die Bunten mit der Chance zur erneuten Führung, liefen 3 gegen 1 auf das orangene Tor, passten aber solange quer, bis der zurückgeeilte Albin klären
und einen Konter für Orange in gleicher Konstellation einleiten konnte. Doch auch diese schafften das Kunstück diese Großchance zu vergeben.
Orange dann im Pech, als ein Abschluss von Ollo an beide Innenpfosten klatschte, aber nicht ins Tor wollte.

Bunt traf dann mal wieder das Tor und dies gleich mehrmals, zog auf 5-8 davon, was die Entscheidung brachte. Den Orangenen war der Zahn gezogen, Albin
angeschlagen, spielte auch nur noch im Tor, so dass eine erneute Wende nicht mehr drin war.

Orange – Bunt 6-9 (?)

Orange: Albin, Bernd, Ollo, Armin, TobiH, Steffen
Bunt: Manu, Igor, Marcus M., Ralf, Roman, Meister

MotM: Meister, neigte die Waage zu Gunsten der Bunten!

Souverän heimgeschaukelt (21.6.2017)

Vor dem Spielbericht steht die Erinnerung an die Kommentarbitte wegen Bodman.

Lange war’s ziemlich ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her, und weder bunt (in Überzahl) noch orange wusste so recht zu überzeugen. Kürzlich las ich irgendwo etwas von einem Fußballspiel, das an einen überdimensionalen Flipper erinnert habe, und so ähnlich kam es mir zunächst auch auf der Prag vor.

Keine Mannschaft war in der Lage, den Ball mal etwas länger in den eigenen Reihen zu halten – ein Schuh, den sich naturgemäß insbesondere die Überzahlmannschaft anziehen muss. Vielmehr gingen Ballgewinne auf beiden Seiten häufig ungeschnitten in Ballverluste über, gerne auch in mehrfacher unmittelbarer Folge. War halt zu heiß.

Irgendwann stand es 5:5, und nicht alle Tore ergaben sich bis dahin als zwingende Resultate brillanter Kombinationen; gelegentlich hatte auch die verteidigende Mannschaft ihren Anteil. Thomas schied dann verletzt aus, Meister drehte sich im Wind, und zack! – stand es 8:5 für die nun nicht mehr überzähligen Bunten.

Die Wiese war gemäht, der Käse gegessen, und so ließ dann auch der Autor dieser Zeilen angesichts lediglich dreier verbleibender Minuten Steffen ungestört im Strafraum gewähren und Ergebniskosmetik betreiben. 6:8. Bunt machte dann noch ein bisschen so weiter, Romans Nichtleibchen war aber auch eine Herausforderung, zumindest für mich, und nach dem 7:8 war das Spiel immer noch nicht rum.

Und so kam es, wie es kommen musste: In buchstäblich letzter Sekunde, de facto wohl bereits in der Nachspielzeit, standen die Orangenen nochmals zu dritt gegen einen Abwehrspieler im bunten Strafraum, einer von ihnen wurde in recht vielversprechender Position angespielt und – wie gesagt: es kam, wie es kommen musste – verzog. 8:7. Bunt hatte nichts anbrennen lassen.

Bunt 8:7 Orange

Bunt: Albin, Armin, Harald, Jochen S., Manu, Meister (bis 60.), Ollo, Stefan
Orange: Bernd, Marcus M., Ralf, Roman, Steffen, Thomas (bis 60.), Tobi H., Meister (ab 60.)

Man of the match: Jochen. Unverletzt (leider bemerkenswert) und torgefährlich bis zum Ende durchgespielt und dann inmitten zahlreicher blinder, der Resignation nicht nur naher, sondern bereits anheimgefallener Kelschs den verschollenen Ball wieder gefunden.

 

Gastspiel (07.06.2017)

Da Tobi H. insgesamt fünf Gastspieler organisiert hatte, gab es zwar Stirnrunzeln, aber keinen lautstarken Prostest, als er sich selbst in das Team mit allen (in Worten: allen!) jungen, schnellen und durchtrainierten Gästen beorderte.

Das alte routinierte bunte Team wehrte sich tapfer. Da die Chancenverwertung der Orangenen eher so mittel war und dem eindeutig unterlegenen Team ab und an auch das Glück zur Seite sprang, stand es nach etwa einer halben Stunde nur 0:4. Orange hätte so den ganzen Abend weiterspielen können, ohne ein einziges Tor zu kassieren. Was würde nach dem Reglement eigentlich bei einer Niederlage zu Null passieren? Die Verlierer rennen eine Runde nackt um den Platz?

Ohne jeden Zweifel waren die Mannschaften also ziemlich unausgewogenen, weshalb durchgewechselt werden musste. Zwei der Gäste entledigten sich ihres Leibchens. Im Gegenzug hofften Meister und Bernd, nun zur Gewinnermannschaft zu gehören. Die neu zusammengestellten Mannschaften erwiesen sich als gleichwertig und so entwickelte sich ein recht hübsches Fußballspiel. Sieben gegen Sieben. (Die Datenerfassung ist an diesem Punkt unzutreffend. Mein Fehler.)

Bunt spielte diszipliniert und konsequent tief stehend weiter. Nach Ballgewinn versuchten die passsicheren Albin, Armin und Martin schnell noch vorne zu spielen. Diese Beharrlichkeit und der starke kämpferische Einsatz begannen sich auszuzahlen: Spätestens zwei erfolgreiche Konter und ein Tor im Anschluss an eine Ecke später war Bunt beim Stand von 3:4 wieder zurück im Spiel.

Mit immer noch drei Gastspielern und dem starken Tobi H. – bei Ecken immer brandgefährlich – wehrte sich Orange nach Kräften. Die Chancenverwertung war allerdings weiterhin dürftig. Im bunten Tor konnten sowohl der Berichterstatter als auch Armin jeweils eine Hundertprozentige zunichtemachen.

Die Tatsache, dass Bunt nur noch zwei Gegentore kassierte, lag auch daran, dass Martin die bunte Defensive sehr gut organisierte. Albin versuchte zwar, den Libero nach vorne zu beordern, was Martin mit den Worten: „Ich spiele genau hier. 10 Meter vor und 10 Meter zurück. Nix anderes.“ verweigerte. Eine, wie sich zeigte, richtige Entscheidung.

Über 5:5 und 6:6 konnte Bunt das Spiel drehen. Den Schlusspunkt setzte Albin eine Minute vor Abpfiff, als er nach einem weiteren Konter Verteidiger und Torhüter umkurvte und zum verdienten 8:6 Endstand einschob.

Orange 6:8 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd (ab 30. Min), Meister (ab 30. Min.), Tobi H., drei Gäste

Bunt: Albin, Armin, Marcus M., Martin, Stefan, zwei Gäste (ab 30. Min.)

Man of the Match: Puh, schwierig. Rein fußballerisch lag einer der Gastspieler (derjenige, der vorne so viele Buden machte. Mein Namensgedächtnis…) weit vorne. Da ich mir allerdings unsicher bin, ob Gastspieler überhaupt wählbar sind, entscheide ich mich für Armin. Einige Konter hat er mit klugen Pässen eingeleitet oder selbst abgeschlossen. In einer der spielentscheidenden Szenen konnte er beim Stand von 7:6 mit einem Reflex einen harten Schuss aus kürzester Distanz zur Ecke ablenken.

 

Vorschau: Für nächsten Mittwoch haben schon sechs Kelschs zugesagt. Tobi H. hat bereits die Zusagen von mindestens drei Gastspielern. Wir können also davon ausgehen, dass der Kick nächsten Mittwoch stattfindet. Irgendwer wollte sich am Wochenende noch um den Schlüssel kümmern. Ich bringe wieder einen Ball. Und welcher Aushilfszeugwart hat eigentlich die orangenen Leibchen? Die fehlten. Wie schon in der Vorwoche.

Vorteil! (17.5.2017)

Am vergangenen Mittwoch zeigten sich dann doch wieder einmal die Tücken des kelschschen Regelwerks, konkret jener – aus Sicht des Schreibers nach wie vor allen Alternativen weit überlegenen – Vereinbarung, wonach stets derjenige der Schiedsrichter ist, der gerade einen Regelverstoß begangen hat.

Die Art der Tücke war indes eine neue: Ein Kelsch – nennen wir ihn der Lesbarkeit halber T. – foulte einen anderen Kelsch, den wir ebenso willkürlich I. nennen wollen. T. zeigte sein Vergehen in vorbildlicher Weise laut und deutlich an und stellte sich, wie auch einzelne Umstehende, auf eine Unterbrechung ein. I. allerdings war nicht zu Fall gekommen und spielte einen Mitspieler an, der kurz darauf ein Tor erzielte.

Da die erfolgreiche Mannschaft zu diesem Zeitpunkt deutlich führte, war sie nach kurzem Innehalten bereit, nur leicht bruddelnd auf den Treffer zu verzichten. Die Frage, ob es bei engerem Spielstand ebenso leicht gefallen wäre, lässt Raum für Spekulationen.

Dessen ungeachtet bin ich der Ansicht, dass es richtig war, den Treffer nicht zu geben – der aktuelle Schiedsrichter, T., hatte auf Foul entschieden, ohne den Vorteil abzuwarten, natürlich, möchte ich sagen. Der Pfiff war quasi erfolgt, und nach dem Pfiff gibt es halt keinen Vorteil mehr.

Ist aber ne schwierige Sache, und wären wir nicht so anständige Kerle, wäre dem Missbrauch der foulbedingten Selbstanzeige bei dieser Auslegung Tür und Tor geöffnet.

Im Übrigen wäre das Spiel mit diesem Tor wohl entschieden gewesen, so aber blieb es bis zum Schluss spannend. Danke, T.!

Zum Spielverlauf: Durch eine unglückliche Fügung war die Information über Haralds angekündigte Verspätung erst kurz nach dem Teambuilding wieder an die Oberfläche gelangt, sodass beim Anpfiff bereits auf der Hand lag, dass in absehbarer Zeit Veränderungen notwendig sein würden. Unabhängig davon brachte bunt zunächst keinen Ball zum Mitspieler, während orange zwar nicht brillierte, aber doch wesentlich besser ins Spiel fand und folgerichtig in Führung ging, wenn auch – etwas schmeichelhaft für bunt – nur mit 1:0.

Harald stieß dann zu den Bunten, die dafür Ollo abgeben mussten und nun in Unterzahl auf Besserung hofften. Tatsächlich kam sie in Person von Niki, der sich in vorderster Linie ins Getümmel warf und sich im Grunde das ganze Spiel über dort suhlte. Im Zusammenspiel mit Tobi H. glich er aus.

Bunt zeigte sich aber weiterhin zielstrebiger und torgefährlicher, letzteres nicht zuletzt durch den Gast Markus, der den Bunten nicht nur insgesamt mindestens drei Stück einschenkte, sondern sie vermittels seiner Sneakersöckchen nachgerade demütigte. Beim Stand von 4:2 für orange ereignete sich das oben in extenso beschriebene Regelquiz, das 5:2 zählte nicht, und bunt bedankte sich mit einem 4-Tore-Lauf, an dem Armin nicht ganz unbeteiligt war, bis zum 6:4. Wenn wir ehrlich sind, hat orange in dieser Phase nicht zu jedem Zeitpunkt perfekt verteidigt.

Die bunte Unterzahlführung war des Guten wohl etwas zu viel, und so legten die einen noch einmal eine Schippe drauf, während die anderen im Endeffekt zu unerfahren waren, um beim Stand von 6:5 die Uhr herunterzuspielen: Ballverlust nach unnötigem Risiko, Tantieme im bunten Tor hält überragend, doch seine Mitspieler (ja, Dich schau ich an, Manu!) kehrten nicht rechtzeitig in ihre Positionen zurück, um die zweite Welle aufzuhalten und Ollos Ausgleich zu verhindern.

6:6. Passt schon.

Orange 6:6 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd, Igor, Meister, Ollo (ab 15.), Stefan, Steffen, Markus (Gast)
Bunt: Armin, Harald (ab 15.) , Manu, Martin, Niki, Ollo (bis 15.),  Tantieme, Tobi H.

Man of the Match: Niki. Beschäftigte die orangene Abwehr phasenweise allein, hielt den Ball, kreierte Chancen. Und nach hinten kam er auch noch.

 

Und nicht vergessen: Mittwoch, 24.5., ist spielfrei!

 

10.05.2017

Bunt: Steffen, Daniel, Igor,Marco, Meister, Marcus,Roman

Orange: Manu, Harald,Martin,Bernd,Jochen,Albrecht, Ralf, Stefan

Ergebniss: Bunt-Orange 5-7

 

Mannschaften wurden Gerecht verteilt, wenn mann von Gerecht bei Unterzahl sprechen kann und wenn ausgerechnet in Überzahl Mannschaft alle gute Laune zeigen.

Beide erste Tore waren in „Zieglers Wunderbarer Welt des Fussballs“ unter Kategorie Kacktor des Monats zu finden. Erst Orange nach eigentliche Flanke von Jochen durch alle mögliche Bunte Beine ins Tor. Im Gegenzug Tor von Marco. Er wollte flanken. Erstmal sah es aus nach „Ball suchen in der Baustelle“ und dann macht Ball einen hohen Bogen über Albrechts Hände die wohl ausgestreckt waren.

Orange ging wieder in die Führung und nach dem Ausgleich von Bunt war es ein Geduld Spiel von beiden Seiten . Bunt war nicht unterlegen und hat sogar bessere Chance in die Führung zu gehen. Aber Orange machte durch Ralf und Manu das 4:2. Es kommt die beste Phase von Bunt mit einem Doppelpass von Igor und Steffen an der Torlinie und Steffen vollendete die Kombi mit der Picke. Die Orangene waren immer unsicherer in der Abwehr  was  zum zwischenzeitlichen 5:5 reichte. Bis dato sehr gut spielender Jochen verletzte sich ohne Einwirkung von Gegner. Es folgte ein Mannschaftlich ausgeglichenes Spiel. Bunt hat da schon seine Chancen gesehen und wollte es ruhig die letzte 15 Minuten Angehen.

Einen schlechten Tag in der Abwehr erwischte heute Marcus der eindeutig mit Hand im Strafraum spielte. Ralf nahm die Kugel und wirkte selbstsicher. Der Torwart Albrecht hat die Ecke geahnt , aber die Kugel springt wieder zu Ralf und das war das 6:5. Hier musste jetzt Bunt alles nach vorne setzten und das resultierte mit einem Konter zum 7:5.

Ein gutes Spiel auf beide Seiten.

Bier gab es von Geburtstagskind Steffen.

MoM.:

Für mich gab es mehrere Kandidaten… Eigentlich die ganze Orange Mannschaft. Aber ich entscheide mich für Bernd. Sicher am Ball,Torgefährlich, ein Auge für Mittspieler… Und  in letzten Monaten offensichtlich im Fitness Studio verbracht und die ganze Fett in die Muskel Masse umgewandelt.

Quadrat, asymmetrisch (3.5.2017)

So, die Herren, nachdem Ihr im Geiste sicherlich längst eingewandt habt, dass ein Quadrat ja gar nicht asymmetrisch sein könne, und Ihr dementsprechend Euer Gehirn bereits auf Touren gebracht habt, könnt Ihr mir ja vielleicht gleich noch behilflich sein bei dem Versuch, die eine oder andere Erinnerung an den vergangenen Mittwoch hervorzukramen, oder zumindest meine Bruchstücke hernach berichtigen, noch besser: habhaft erweitern.

Das Spielfeld stand also wiederum in seiner ganzen Pracht zur Verfügung, und nachdem das Verhältnis von Länge und Breite in der Vorwoche für Irritationen gesorgt hatte, bekam es noch ein paar zusätzliche Meter spendiert, ohne dem ästhetischen Empfinden der Spieler, geschweige denn unseren inneren Monks, Rechnung zu tragen. Und wenn die Taktikblogger noch so viel von asymmetrischen Flügelbesetzungen oder ebensolchen Achtern schreiben – der Fußballplatz hat gefälligst ein symmetrisches Gebilde zu sein, wie groß das Feld auch immer sei. Ha!

Ach, zum Spiel: Orange ging sehr rasch in Führung, durch Roman, meine ich, und gab diese dann nie mehr her. Ok, vielleicht glich bunt noch zum 1:1 aus, ich weiß es nicht so genau. Irgendwann lag orange mit zwei Toren vorne, bunt verkürzte per Beinschuss, orange erhöhte, und so ging es verlässlich weiter bis zu Steffens finalem 6:4.

Orange 6:4 Bunt

Orange: Albin, Harald, Marcus M., Meister, Ollo, Roman, Stefan, Steffen, Tantieme
Bunt: Albrecht, Armin, Igor, Jochen S., Manu, Martin, Niki, Philipp, Ralf

Man of the match: Da bin ich jetzt wirklich überfragt. Steffen hat getroffen, Roman auch, ist noch dazu gelaufen, der Meister schweißte einen ein, aber vielleicht war das auch in der Vorwoche. Totti glänzte am Tag seines verkündeten Rücktritts defensiv, spielte aber möglicherweise den einen oder anderen Fehlpass. Ich nehm Ollo, der Steffens Flanke so veredelte, wie es sonst nur Terodde kann.