Archiv der Kategorie: Geselliges Beisammensein

Wichteln am 20.12.

Da wohl noch nicht kommuniziert: Wichteln findet am 20.12. statt.

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Bodman, die vierte (14.-16.07.2017)

6-1, 6-2, 4-4. So waren die bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ausgegangen. Mit zahlreichen Toren war also zu rechnen. Und auch dieses Mal wurden die wenigen Zuschauer nicht enttäuscht. Mit 7-2 siegten die Kelschs bei der dieses mal aus einer Mischung aus AH und A-Jugend bestehenden Elf des Gastgebers aus Bodman.

Coach Treuer hatte 16 Mann in den Kader berufen, darunter auch den Youngster Wilm, der das Durchschnittsalter der Kelschs gleich um 2 Jahre reduzierte.
Andi, wegen einer Knieverletzung nicht einsatzfähig, war trotzdem mit angereist und versuchte den Aufenthalt am See Zur Genesung zu nutzen, indem er ein ausgewogenes Sportprogramm mit Radfahren, Beachvolleyball und Turmspringen durchzog.
Martin, ebenfalls gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe unterstützte sein Team ebenfalls, moralisch, vom Seitenrand.
Auch Meister zeigte mal wieder seine großartige Professionalität: nachdem die erste Zeltnacht seinem Rücken zugesetzt hatte, scheute er keine Mühen und Kosten und verbrachte den Samstag in der Therme in Radolfzell, wo er sich auf eigene Kosten einer Massage unterzog und dadurch einsatzbereit zum Spiel erscheinen konnte.

Die Kelschs starteten im gewohnten 4-2-3-1 in folgender Formation:
Im Tor stand zum ersten Mal in einem Pflichtspiel Marcus. Nach eineinhalb Jahren Training brannte er auf seinen ersten Auftritt im weißen Kelschtrikot. Nachdem die Torwartposition nach Michas verletzungsbedingtem Karriereende in den letzten Jahren doch eine Schwachstelle darstellte und daraufhin ein Torwart verpflichtet worden war, steht den Kelschs nun endlich wieder ein zuverlässiger Keeper zur Verfügung. Er bot eine souveräne Leistung, strahlte Ruhe aus und reagierte bei den wenigen Malen, als er gebraucht wurde stark. An den zwei Gegentoren war er machtlos.

Die Viererkette bestand zu Beginn aus Claus und Niki auf den Innenverteidigerpositionen und Stefan und Roman auf den Außenbahnen. Mit ihrer Schnelligkeit (Claus und Roman) und ihrem guten Stellungsspiel (Niki und Stefan) gelang es ihnen die meisten Angriffe abzuwehren, so dass nur wenige Torchancen für die Gastgeber entstanden.

Manu und Steffen bildeten das zentrale Mittelfeld, versuchten die Bälle zu erobern und zu verteilen, die Offensivspieler einzusetzen und selbst zu Abschlüssen zu kommen, was ihnen das ein oder andere Mal auch gelang.

Die offensive Mittelfeldreihe bildeten Igor, Wilm und Basti. Diesen gelang es immer wieder die relativ langsame Abwehr der Bodmaner zu überlaufen oder auszuspielen. Wilms jugendlicher Esprit tat den älter werdenden Kelschs sichtlich gut, so dass er sich für weitere Auftritte dringend empfohlen hat.

Marco begann als einziger, zentraler Stürmer, band die Innenverteidigung der Bodmaner und war jederzeit anspielbereit und torgefährlich.

Von der Bank kamen Meister und Albi, meist auf den Außenverteidigerpositionen, Thomas und Bernd im offensiven Mittelfeld und Ollo als Sturmtank. Sie fügten sich mit guten Leistungen nahtlos ins Spiel ein und standen den Startern in keiner Weise nach.

Zwar besser gemäht, als in den Vorjahren, war der Rasen doch ein wenig zu lang, so dass der Ball doch deutlich langsamer als auf dem heimischen Kunstrasen lief. Nichtsdestotrotz fanden sich die Kelschs auf dem ungewohnten Rasenplatz schnell zurecht und kontrollierten von Beginn das Spiel.
Tief in der gegnerischen Hälfte attackierten die Kelschs den Gegner und ließen diesem keine Ruhe um von hinten heraus aufzubauen. So gelangen viele Balleroberungen und bereits in der ersten Viertelstunde gab es zahlreiche Chancen für die weißen, die jedoch nicht genutzt wurden.
Fest wären die Bodmaner mit ihrem ersten ernstzunehmenden Angriff in Führung gegangen, doch Marcus konnte den Konter entschärfen und der Nachschuss ging über das Tor. Der jüngste auf dem Platz sorgte dann für die Führung der Kelschs. Wilm zog aus halbrechter Position von der Strafraumlinie ab und traf unhaltbar ins linke obere Eck. Ein herrliches Tor!
Doch Bodman gelang schnell der Ausgleich. Ein langer Pass auf den pfeilschnellen Stürmer der Gastgeber, dieser gewann das Laufduell und schloss zum 1-1 ab.
Doch schnell gingen die Kelschs erneut in Führung. Wieder wurde früh attackiert, so dass der Torwart ins Dribbling gegen Manu gehen musste und dieser ihm den Ball vom Fuß direkt ins Tor spitzeln konnte.
Noch vor der Halbzeit fiel das 3-1. Marco wurde auf dem linken Flügel freigespielt und lief alleine auf den Torwart zu. Statt alleine abzuschließen wählte er den uneigennützigen Querpass, welchen ein Bodmaner Spieler vor dem einschussbereiten Wilm ins eigene Tor spitzelte.

Auch nach der Pause ließen die Kelsch nichts anbrennen und spielten konsequent weiter nach vorne. Marco setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss mit dem linken Fuß zum 4-1 ab.
Die Bodmaner, die nur noch sporadisch vor dem gegnerischen Tor auftauchten, verkürzten aber noch einmal auf 4-2. Mit einem schönen Schuss aus halbrechter Position traf der Angreifer unhaltbar hoch ins lange Eck.
Doch nur wenige Minuten später zerstreute Manu die letzten Zweifel am Sieg der Kelschs. Einen vom Torwart abgewehrten Schuss versenkte er gekonnt volley zum 5-2.
Der Rest war Schaulaufen. Steffen erhöhte mit zwei Treffern zum Endergebnis von 7-2, jeweils nach schöner Vorlage von Thomas und Wilm.

Eine starke Vorstellung der Kelschs, allerdings gegen einen Gegner, der trotz Einsatz von ca. 5 A-Jugendspielern keine wirkliche Herausforderung darstellte.

Danach ging man zum gemütlichen Teil des Wochenendes über. Nach einer Abkühlung im See wurde in der Kelsch-Quechua-Zeltstadt (17 Zelte und ein VW-Bus) der (geliehene) Grill aufgebaut. Bei von Meisters Schwippschwager gesponsertem Rothaus-Bier und vielen anderen flüssigen und festen Leckereien saßen die Kelschs und ihre Familien noch lange zusammen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück im Strandbad wurde der Tag größtenteils noch am See verbracht. Bei herrlichem Wetter wurde Langstreckenschwimmern zugeschaut, selbst geschwommen, Beachvolleyball gespielt, der neue Bodmaner Steg bewundert und vieles mehr.

Insgesamt wieder ein sehr gelungener, entspannter Kelschausflug.

TSV Bodman AH – Akademische Sportgruppe Walter Kelsch 2-7 (1-3)

Es spielten: Marcus, Stefan, Claus, Niki, Roman, Manu, Steffen, Igor, Wilm, Basti, Marco, Meister, Ollo, Albi, Thomas, Bernd

Tore:
0-1, Wilm (20′)
1-1, (25′)
1-2, Manu (29′)
1-3, Eigentor (37′)
1-4, Marco (50′)
2-4 (55′)
2-5, Manu (58′)
2-6, Steffen (68′)
2-7, Steffen (73′)

Wieder Bodman. Heute ohne Schnickschnack.

Gestern war Abschlussbesprechung.

Nahrung:
Grills der letzten Jahre stehen nicht zur Verfügung. Bastis Vorschlag mit dem Feuer ist zwar schön, können wir aber an dem Ort nicht umsetzen.
Ergbnis: Ollo erwirbt einen Kelschgrill. Halbe Sachen sind für andere.

Zentraler Grillfleischerwerb wurde nochmals kurz erwogen, dann aber verworfen. Jeder ist seines Fleisches oder Halloumis Schmied. Vor Ort gibt es einen Metzger, der Samstags um die Mittagszeit schließt, im Nachbarort einen Edeka mit Fleischtheke.

Stefan besorgt Soßenzeug, vielleicht auch Brot. Auch hier: ließe sich ggf. noch vor Ort erwerben.

Steffen denkt meines Wissens über einen Minze-Bergamotte-Salat nach, wird sich aber selbst eher an Fleisch halten. Wenn allerdings jemand einen Salat mitbringen möchte, wehrt sich definitiv niemand.

Bier kommt in Flaschenform aus dem Hause Meister. Und dem Landeshaushalt. Niki bringt die weiße Styroporkiste mit. Vermutlich hat sie etwas mit der Kühlung zu tun, aber das wissen nur Niki und Thomas.

Alkoholfreie Kaltgetränke (mindestens Wasser) werden von der Vorhut am Samstag vor Ort erworben.

Endgültige Bestätigung der bekannten Frühstücksoption steht aus liegt vor.

Vorhut:
Igor kommt am Freitag, Stefan wahrscheinlich, Meister vielleicht. Ich bin auch da.

Spieler:
Igor (ich hoffe, er ist gesund)
Marcus M.
Stefan
Bernd
Niki
Meister
Albrecht
Steffen
Roman
Basti
Ollo
Claus, evtl. plus Wilm
Thomas
Marco
evtl. Tantieme (kurzfristig)
Manu

Non-playing Kelsch ist Martin.
Und irgendwie rechne ich noch mit Andis Erscheinen.

Jeder, der ein Kelsch-Trikot hat, möge bitte eines mitbringen. (Und ja, wir hatten auch Hosen.) Wer keines hat, möge bitte ein weißes Shirt mitbringen. Hose schwarz. Stutzen irgendwie, am liebsten weiß oder schwarz. Und wer ein überzähliges hat oder seines nicht braucht, möge es bitte mitbringen oder, so möglich, übergeben.

Zu klären:
Es steht die Frage eines Kelschs im Raum, ob es ok wäre, einen Freund seines Kindes und dessen Vater als Gäste mitzubringen. Wäre schön, wenn Ihr Euch kurz (und kurzfristig) dazu äußern könntet:

 

 

Bodman in 48 GIFs

Ok, vielleicht doch nicht, aber möglicherweise erhöht die Überschrift ja kurzfristig die Aufmerksamkeit.

Also: Wir haben ein Date, wie man in Kelschkreisen traditionell sagt.

Nach dieser dezenten Erinnerung an unsere mittwöchliche Anstoßzeit komme ich nun zum aktuell Wesentlichen: Anstoßzeit und Gegner in Bodman stehen, und es war wohl keine leichte Geburt. Zwischenzeitlich wären wir sportlich fast in den Nachbarort, und damit meine ich noch nicht mal den anderen Teil der Doppelgemeinde, ausgegliedert (ähem) worden.

Seit gestern Abend aber steht fest, dass wir nun doch zu unserer klassischen Anstoßzeit am klassischen Ort zurückkehren, d.h. am Samstag gegen 17.00/17.30 Uhr, in Bodman. Der Gegner besteht dem Vernehmen nach aus einer mehr oder weniger gesunden Mischung aus A-Herren und A-Junioren, was unserem Vorhaben, den Punktverlust vom letzten Mal vergessen zu machen, nicht unbedingt zuträglich ist. Also: trainieren, trainieren, trainieren!

Das Drumherum dürfte geklärt sein, bestätigender Kontakt zur Gemeinde wird vermutlich heute nochmals erfolgen, Frühstück im Strandbad ist möglich, wobei ich mich frage, ob es am Samstag sonderlich relevant ist – allzu viele Kelschs haben sich bisher nicht für Freitag angekündigt. Oder irre ich?

Nikis Grill aus früheren Jahren steht nicht zur Verfügung; er wird morgen – wie beim letzten Mal – noch bei unseren Prager Gastgebern nachfragen. Falls das nicht klappt, ist jeder gute Vorschlag mehr als willkommen. Essen und Getränke werden nicht zentral besorgt*; falls sich natürlich am Mittwoch noch eine Einigung auf ein gemeinsames größeres selbstkühlendes Getränkegefäß erfolgt: schön.

* Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch einmal an diese beiden Texte aus dem April 2016 erinnern, in denen ein gewisses Defizit aus der Abrechnung 2015 dargelegt wird, die aber kaum zählbare Konsequenzen hatten, auch nach nochmaligem Hinweis im Februar 2017. Wenn meine Aufzeichnungen stimmen, habe ich von den folgenden Herren je 30 Euro erhalten:
Albrecht, Tantieme, Stefan, Martin, Götz , Tobi H, Marco.

Zum Spocht. Möglicherweise sollten wir uns so langsam mal mit der Spielerdecke befassen. Die Kommentare unter dem letzten Text lassen den Kader folgendermaßen aussehen:

Igor
Marcus M.
Stefan
Bernd
Niki
Meister
Albrecht
Steffen
Roman
Basti
Ollo
Claus
Manu

Also 11 12 13.
Martin, ist der Optimalfall eingetreten und Du kannst ins Tor?
Zudem zähle ich auf Thomas und hoffe auf weitere.

Bei der Terminumfrage im Februar hatten noch einige von Euch ihre Verfügbarkeit für das besagte Wochenende angegeben, von denen ich nicht in jedem Fall mit Sicherheit weiß, ob sie noch eine Teilnahme planen. Was an mangelnder Aufmerksamkeit oder Vergesslichkeit meinerseits liegen mag:

Tobi H. – Absage
Götz – weiß nicht Absage
Tantieme – weiß nicht
Ralf – Absage
Armin – Absage
Claus – weiß nicht Zusage

Zudem ein paar weitere Namen:
Andi: weiß nicht. Ich meine, er wollte mitkommen.
Marco: weiß nicht.
Albin: Absage.
Harald: weiß nicht.
Jochen: weiß nicht.
Einige habe ich sicherlich vergessen. Sorry.

Wäre schön, wenn noch ein paar Kommentare mit Antworten eintrudelten, wäre noch schöner, wenn auch Zusagen dabei wären, mit oder ohne Kicken.
Und vielleicht könnten diejenigen, die ihre Anreise bereits für Freitag planen, ebenfalls noch einmal ein kurzes Signal absenden könnten.

Ob ich ggf. vor Ort noch den einen oder anderen Nachrücker akquirieren könnte, weiß ich nicht.

Ach, und:  Im Strandbad gibt’s seit wenigen Wochen einen neuen Steg.
Ist aber nicht ganz einfach zu bedienen.

 

 

 

 

Bodman im Juli

Ihr lieben Kelschs oder Kelsche,

Bodman steht vor der Tür (21.-23.7 14.-16.7., sorry.), und es gibt eine Komplikation: Der Gastgeber kann am späten Samstagnachmittag nicht.

Die Option Freitag habe ich abgelehnt, bleiben die Optionen Samstag deutlich früher (die aber beim Gegner noich nicht abgesichert ist) und Sonntagvormittag, vielleicht so gegen elf. Bei uns unten ist das ganz üblich, da spielen die Reservemannschaften häufig sonntags um halb elf. Nein, wir sind keine Reserve.

Zudem sollten wir mal schauen, ob wir denn selbst ein Team zusammenbekommen. Ich weiß, dass von denen, die ursprünglich dabeisein wollten, Armin, Tobi H. und Ralf nicht können.

Wenn die anderen bitte mal kommentieren und zum einen sagen könnten, ob sie weiterhin (oder neu) mitkommen (und kicken), zum anderen, wie es mit den Anpfiffoptionen aussieht. Für eine schicke Umfrage fehlt mir grad die Zeit.

Gerne eher zügig.

Bunt spielt die Lachse nieder (08.03.2017)

Da die orangenen Leibchen weiterhin (oder wieder) gemeinsam mit Manu krankheitsbedingt ausfielen, kamen Albins lachsfarbene Ersatzleibchen zum Einsatz. (Praktischerweise fand Albin auch noch eine Kiste Wulle im Kofferraum seines Autos – danke hierfür!)

Nach sechs Mittwochkicks in Folge mit einer ungeraden Anzahl Kelschs auf dem Platz war gestern mit zwölf Spielern endlich wieder eine Begegnung in Gleichzahl möglich. Thomas bildete daraus – wie ich finde – sehr ausgeglichene Mannschaften. Die Lachse gingen schnell mit 1:0 in Führung und konnten diesen knappen Vorsprung lange halten. Die Bunten spielten auch schon zu Beginn ordentlich und gut sortiert, vergaben aber selbst beste Chancen reihenweise. Nach schätzungsweise 25 Minuten war der Rückstand durch Tore von Niki und Roman auf 1:2 gedreht. Die Führung sollte dann auch nicht mehr abgegeben werden. Denn was folgte, war eine mannschaftlich äußerst starke und geschlossene Leistung des bunten Teams. Keiner fiel ab und alle brachten sich sehr diszipliniert ein. Über ein geduldiges Aufbauspiel konnten die Lachsfarbenen häufig aus ihrer Defensive gelockt werden, um die sich dann bietenden Räume durch öffnende Pässe zu nutzen.

Die Lachse spielten keinesfalls schwach. Zwei – letztlich nicht zu verteidigende – Einzelaktionen nutzte Steffen zum jeweiligen Anschlusstreffer. Bis zum Zwischenstand von 3:5 führten die Bunten nur knapp und mussten in der Abwehr um jeden einzelnen Ball kämpfen, um das Spiel nicht noch einmal aus der Hand zu geben. Es war wohl das streckenweise etwas zu langsame Angriffsspiel der Lachse, das es den Bunten ermöglichte, den Vorsprung zu verteidigen. Angesichts der dahinrinnenden Zeit waren die Lachse zum Ende des Spiels gezwungen, riskanter zu Spielen. Die sich jetzt auftuenden Kontermöglichkeiten nutzten die Bunten konsequent. Durch eine wirklich starke Mannschaftsleistung spielte Bunt die Lachse nieder. Und angesichts der Vielzahl an vergebenen Chancen ein wohl auch in der Höhe verdienter Sieg.

Lachse 3:9 Bunt

Lachse: Martin, Meister, Ollo, Stefan, Steffen, Thomas

Bunt: Albin, Albrecht, Harald, Marcus M., Niki, Roman

Man of the Match: Roman. Auch wenn es nicht einfach ist, aus der bunten Mannschaft einen Spieler hervorzuheben, erhält er die Auszeichnung. Er glänzte lauf- und einsatzstark sowie als Vorlagengeber und Torschütze.

 

Tour de Kelsch 2017:

In der pfälzischen Heimat von Udo Bölts findet die diesjährige Tour de Kelsch statt. („Quäl dich, du Kelsch!“ ist das naheliegende Motto. In Anlehnung an einen Ausspruch Walter Godefroots über Bölts wäre auch „Die Kelsch ist so stärk, die geht niemals kapütt!“ denkbar.) Jedenfalls mögen alle Rad fahrenden Kelschs bitte, so noch nicht geschehen, bis morgen Abend die kurze Umfrage zum genauen Zeitraum und zur gewünschten Unterkunft auf Doodle beantworten. Dankeschön!

http://doodle.com/poll/9dn6bnfkgknrg62v

 

 

Quick and dirty (01.03.2017)

Heute quick and dirty. Der Bericht kurz und schmerzlos. Vor allem quick. Das Spiel war auch quick – nur eine gute Stunde – und dirty – im Hinblick auf den Sieg und die (allerdings jeweils ohne Fremdeinwirkung) erlittenen Verletzungen.

Neun Spieler auf dem Platz zu haben, ist eine der dämlichsten Konstellationen überhaupt. Und so war es auch schwierig, ausgewogene Teams zu bilden.

Bunt ging durch einen Hattrick des Autors dieser Zeilen (Sachen gibt’s…) 3:0 in Führung. Und nicht nur ihn beschlichen offenbar Zweifel an der Ausgewogenheit der Teams. Was dazu führte, dass Orange das Spiel vorübergehend drehen und mit 6:3 in Führung gehen konnte. Orange tat auch in Unterzahl mehr für das Spiel, während Bunt heillos offen stand und sich viel zu wenig bewegte. Alle Orangenen trafen mindestens einmal (wenn ich es richtig im Kopf habe).

Harald, zurück aus dem Tor, als Feldspieler und deutlich mehr läuferischer Einsatz der bunten Mannschaft leiteten die Wende ein. Mit Albin als echtem Torwartlibero – der viele Bälle hielt und zahlreiche Angriffe einleitete -, Armin und Niki im Mittelfeld und Ralf im Sturm versuchte Orange zwar alles, was drin war. Sie spielten tapfer weiter, wenn auch etwas riskant (Berechtigte Gegenfrage von Niki: Wie soll man es denn anders spielen?). Bei 5 gegen 4 mit Torwartlibero gibt es eben immer wieder Lücken, die nicht zu verteidigen sind. Über das zwischenzeitliche 7:6 – vier Tore in Folge von Harald – schaukelte Bunt das Spiel heim. Letztlich ungefährdet und verdient stand es 10:7. Man könnte sagen: Dirty Überzahlspiel.

Eine Wadenverletzung von Ralf (Ferndiagnose in der Kabine: Zerrung. Behandlungsempfehlung: Drei Blutegel, vier Wochen Krankschreibung) – in der Folge wechselte Stefan kurz die Seiten – und ein verdrehtes Knie von Tobi H. (Ferndiagnose in der Kabine: Wird hoffentlich nicht dramatisch sein. Behandlungsempfehlung: Innerlich und äußerlich kühlen mit Gaildorfer Spezial) später, war angesichts des Spielstandes klar, dass man mit sieben verbliebenen Kelschs die Mannschaften komplett neu bilden müsste. Einem weisen Zwischenruf folgend, beließen wir es dabei und gingen nach gut einer Stunde zurück in die Kabine. Einzige offene Frage: Hat Stefan gewonnen oder verloren? Ich neige dazu, für ihn einen Sieg zu notieren. Nicht nur die ganz überwiegende Spielzeit sondern auch sein Kopfballtreffer (Sachen gibt’s…) sprechen dafür.

Orange 7:10 Bunt

Orange: Albin, Armin, Niki, Ralf, Stefan (ab zwei Minuten vor Spielende),

Bunt: Albrecht, Harald, Marcus M., Stefan (bis zwei Minuten vor Spielende), Tobi H.

Man of the Match: Harald. Er war Boss. Als er im Tor stand, war Bunt völlig konfus. Zurück als Feldspieler schoss er die vier Tore vom 3:6 zum 7:6 in Folge (Wie heißt das? Quadrupel?). Laufstark. Antreiber. Ballverteiler. Selten ist die Wahl so eindeutig.

 

 

Schon wieder Bodensee

Alles fix, quasi.

Das Wochenende 14./15./16. Juli ist gebucht, die bewährte Unterkunft auch.

Alternativ zur Anstoßzeit früherer Jahre (Samstag, ca. 17 Uhr) haben die Gastgeber noch Freitag, 19 Uhr ins Spiel gebracht. Da trainieren sie wohl sonst.

Ich gehe nicht davon aus, und habe dies auch so kommuniziert, dass wir da schon in Mannschaftsstärke vor Ort sind. Lasse mich aber gern in den Kommentaren vom Gegenteil überzeugen.

Bei Darko hatte ich noch den losen Gedanken geäußert, dass man darüber nachdenken könnte, ein paar Stunden lang einen oder zwei Tennisplätze zu mieten und die Kelschmeisterschaft auszuspielen. Könnt ja mal drüber nachdenken.

Schließlich noch der Hinweis darauf, dass wir mit der Abrechnung 2015 nicht ganz durch sind. Wir hatten uns auf pauschale 30 € pro teilnehmendem Kelsch geeinigt, die ich nach meiner (möglicherweise fehlerhaften, dann bitte ich um Hinweis und Verzeihung) Buchführung bisher von den folgenden Herren erhalten habe:
Albi, Tantieme, Stefan, Martin, Götz, Tobi H, Marco.

Ach, und am Sonntag ist noch Seeschwimmen.

Die Schwimmstecke erfolgt von Ludwigshafen nach Bodman.

Der offizielle Start des Seeschwimmens ist um 11:00 Uhr vor dem Seehotel Adler in Ludwigshafen. Von dort geht es ca. 2,3 km über den Überlinger See nach Bodman ins Strandbad.
Mitmachen kann Jeder, der es sich zutraut, diese Strecke schwimmend und ohne Hilfsmittel zurückzulegen. Kinder unter 12 jahren benötigen allerdings je eine erwachsene Begleitperson.

Badehosen raus, trainieren!

Wichtelstatistik

Kelsche,

am Mittwoch wird gewichtelt, und wie es aussieht, wird es keine Statistik geben. Auch keine rudimentäre. Falls also jemand die nächsten 50 Stunden frei hat: gern.

Die Nahrungsfrage dürfte geklärt sein: Tobi H fest, zwei Herren flüssig mit Alkohol (waren das Stefan und Steffen?), einer ohne (moi).
Darko weiß, dass wir nicht kommen.

Herbstlicher Hefewetz (09.11.2016)

Vielleicht lag es am widerlichen, nasskalten Wetter, dass der Kick spielerisch äußerst dürftig war und auf beiden Seiten kapitale Fehler gemacht sowie kuriose Tore kassiert wurden. Ein herbstlicher Hefewetz halt. Im Grunde zeichnete sich dies schon vor dem Anpfiff ab. Angesichts der konfusen Entscheidungslage, ob das Spiel auf der gesamten Länge des Spielfeldes respektive Breite des Platzes ausgetragen werden sollte, trugen mehrere Kelschs ein mobiles Tor mehrfach auf den Platz und wieder runter. Als der 12. Mann aus dem Nieselregen auftauchte, konnte schließlich auf regulärer Platzgröße angepfiffen werden.

Der wiedergenesene Meister schaute zu Beginn kurz vorbei. Allerdings war er noch nicht fit genug, seine neongelbe Warnweste gegen ein orangefarbenes Leibchen einzutauschen. Wohl um nicht erneut krank zu werden, verabschiedete sich der einzige Zuschauer der Partie nach wenigen Minuten wieder. Vielleicht wollte er auch einfach besseren Fußball sehen. Das Hinspiel zwischen ACF Brescia Femminile gegen Fortuna Hjorring in der Zwischenrunde der Frauen Champions League vielleicht (Kelsch-Ergebnisdienst: 0:1).

Über den Spielverlauf dieser Begegnung ist mir nichts bekannt. Unser Spielverlauf sehr wohl und der ist schnell erzählt. Orange ging zügig 2:0 in Führung und wirkte in der Abwehr noch einigermaßen stabil. Bunt kam trotz des Fehlstarts besser ins Spiel und drehte den Spielstand auf 2:3. Zwei der drei Tore erzielte Ralf, der nicht konsequent und eng genug gedeckt wurde, so dass er aus kurzer Distanz hart und platziert abschließen konnte.

Der schönste Angriff des Abends wurde leider nicht mit einem Tor gekrönt. Zum Ende eines schnellen Angriffs von Orange flankte der starke Thomas zentimetergenau in den Lauf von Tobi H., dessen Volleyabnahme nur knapp am Tor vorbeirauschte. Trotz dieses Warnschusses spielte Bunt zu offensiv, oft mit vier Feldspielern, und blieb damit konteranfällig. Steffen beendete zwei Alleingänge erfolgreich und wendete folglich das Blatt zu Gunsten seiner Mannschaft zum zwischenzeitlichen 4:3. Ein kurioser Treffer brachte den bunten Ausgleich zum 4:4. Nach einer Flanke in den Strafraum schoss sich Roman selbst an, worauf der Ball per Bogenlampe über den verdutzten Verfasser hinweg ins lange Eck murmelte.

In der Folgezeit leisteten sich die Orangenen katastrophale Fehler. Die Mannschaft stand – im wahrsten Sinne des Wortes – ohne ausreichende Absicherung viel zu hoch oder leistete sich im Spielaufbau schlimme Fehlpässe in der eigenen Hälfte. Solche Böcke bestrafte Bunt, vor allem in Person von Igor als Vorbereiter und Torschütze, souverän. Beim Zwischenstand von 4:7 sprach nicht mehr viel für Orange. Zudem machte der behäbige orangene Spielaufbau den Bunten die Abwehrarbeit leicht.

Mehr Glück als Spielverstand sowie mehrere Fehler jetzt auf Seiten der Bunten führten dazu, dass Orange das Spiel doch noch einmal drehen und mit 8:7 in Führung gehen konnte. Ein langer Ball des Verfassers aus dem Halbfeld auf Martin verfehlte sein Ziel deutlich war von atemberaubender Präzision und senkte sich in den exakt Winkel. Ein Schüsschen von Tobi H. hurgelte neben dem Pfosten ins Tor, statt – wie von Torspieler Tantieme erwartet – am Tor vorbei. Erwähnt werden muss allerdings auch, dass Bunt in dieser Phase mehrfach an Martin im orangenen Tor scheiterte, der stark hielt.

Die neuerliche Führung hatte denoch nur kurz bestand. Igors Solo störte Orange zu zögerlich, worauf er den Ball von der Strafraumkante mit dem Außenrist unhaltbar zum ins 8:8 ins Eck schnibbelte.

Daraufhin hatte man sich eigentlich schon mit dem Unentschieden arrangiert. In den letzten knapp zehn Minuten passierte nach vorne kaum noch etwas, was auch an der mangelnden Laufbereitschaft und der fehlenden Dynamik auf beiden Seiten lag.

So war es zwei Minuten vor Abpfiff ein individueller Fehler des Verfassers, der Ralf in seinem Rücken nach Igors Flanke entwischen lies. Fast schon müßig zu erwähnen, dass der Ball von der Schläfe des bunten Torjägers Richtung Tor hüpfte und zum spielentscheidenden 8:9 über die Linie kullerte. Orange ging noch einmal mit Mann & Maus nach vorne, musste aber nach einem Ballverlust und einem schnellen Konter mit dem Abpfiff das Gegentor zum Endstand hinnehmen.

Ein Unentschieden wäre meines Erachtens verdient gewesen und hätte die Leistungen der beiden Teams besser widergegeben. Hätte, hätte, Naturfreundegaststätte… Da waren wir auch noch. Aber nur zu viert.

  

Orange 8:10 Bunt

Orange: Jochen S., Marcus M., Martin, Steffen, Thomas, Tobi H.

Bunt: Harald, Igor, Niki, Ralf, Roman, Tantieme

 

Man of the Match: Das ist für mich Ralf, der die Ladehemmung der letzten Wochen überwunden hat. Als echte Neun erzielte er viele Tore, insbesondere zu Beginn des Spiels und zum spielentscheidenden 8:9.