Archiv des Autors: miopane

ohne Worte

@ Islandese

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15. Buch Kelsch, Psalm 23, Vers 3

Und es begab sich aber zu der Zeit, dass sich an besagtem Tage nicht zwölf,
nicht elf, nicht zehn, nein – acht Kelsch und zwei Prager einfanden, um am Tag der Mitte Kirche Fußball zu spielen.

Schon der Weg auf die Prag war beschwerlich gewesen, die halbe Stadt gesperrt, alles voller Menschen, sogar Hirte Achim und Schwester Angie waren gekommen um unsere Viertele zu trinken und das Brot zu brechen.
Und wie es da sein musste,  allerorten wurde dem Balken-Sepp gehuldigt, diesem Großmeister der Riemen-Sandale, warum auch nicht, jedenfalls, ein Durchkommen war da nur schwer möglich.

Aber der Blog sprach: lasset die Kelschlein zu mir kommen, ausreichend an der Zahl, damit Bunt gegen Orange, und so weiter… Und so geschah es dann auch.

Das Ende vorweg: die Bunten, vom unwiderstehlich bärtigen Manu angeführt, gewannen deutlich und verdient das Spiel mit schönem Konterfußball, ich meine 13 zu 9 könnte es am Ende gewesen sein, ihr Spiel zielstrebig und meist treffsicher. Es war groß.
Das Spiel der Orangenen dagegen so beschwerlich wie der Weg auf die Prag, umständlich und ohne Saft und Kraft und einfach mit zu wenigen Toren.
Es war traurig.

Für die Annalen zu vermerken ist, dass der bunte Igor kein einziges Tor erziehlte. Was wohl nur selten vorkommt. Vielleicht hülfe doch das ein oder ander Verslein am Abend, gereimt und gebetet, dann wird das auch wieder…

Und so endete der besagte Tag mit einer Kiste des Meisters, der damit seine erneute Jährung feierte und uns allen erneut die Endlichkeit unseres armseligen kleinen Daseins vor Augen führte und …
ach was, schluss jezz ! Allwais luk on se bright side of Kelsch!

Bunt: Manu, Igor, Meister, Tobi H., Stefane
Orange: Albin, Harald, Bernd, Gäste: Schwede, Achim,
Zuschauer: Nüser
MoM: Meister: Seitfallzieher ans Lattenkreuz 2 Minuten vor Schluss, Kiste, Geburtstag, will mit uns Samstag grillen und Championsleage schauen

Pi und die Kraft des YingYang

Urlaubsdezimiert aber WM-motiviert traten am gestrigen Spieltag einige Kelschs zusammen mit der schwarzen Tektonik-Auswahl des Tobi H. gegen einige andere Kelschs zusammen mit der bunten Tektonik-Auswahl des Tobi H. an. Die Schwarzen zuerst in Unterzahl, später aber (mit dem unvorhersehbaren Teilnehmen des Jo. Prag) dann in Gleichzahl und grünen Leibchen. Schwarz lag recht schnell mit 4:1 vorne, insbesondere durch gut platzierte Treffer in das schlecht gehütete Tor der Bunten. Dann aber geschah, was in der Geschichte der Prag noch nie zuvor passiert war: die Scholle wurde zum Land der aufgehenden Sonne! Zusammen mit Pi holten die Bunten auf und gingen bis gegen Ende des Spiels auch hin und wieder mal in Führung. Pi zeigte dabei spielerische Ansätze, im Abschluss fehlte aber die Kraft des YingYang und so mussten die Bunten am Ende geschlagen mit 5:6 vom Platz gehen. Letztlich war es aber egal, denn auf Micha’s Wendescholle gab es anschließend die Geburtstagsfeier von ihm selbst und Albi, dazu Gäste und Grillgut und zum Spiel der Spanier gegen die Chilenen auch echt spanisches Bier. Dazu tanzten 27 nackte Brasilianerinnen mit großen Brüsten und Blumenketten um den Hals auf den Tischen und servierten Caipies und Mochuitos. Die Spanier verloren das Spiel und die Brasilienerinnen machten dann auch andere schöne Sachen, die aus Jugendschutzgründen hier nicht näher beschrieben werden können.
Stop … nein .. . . tilt … an dieser Stelle muss ich mich korrigieren. Ich bin wohl eben eingenickt und muss geträumt haben…? Es war wahrscheinlich gar nicht genau so. Höchstens so ähnlich oder zumindest fast. Heute morgen fand ich jedenfalls einige Blütenblätter in meinem Bett…

Anpfiff: 19:40 Uhr, gespielt wurden 70 Minuten
Schwarz/Grün – Bunt 6:5
Schwarz/Grün: Igor, Tobi H., Martin, 3 tektonische Gäste, Jo. Prag (ab 30.)
Bunt: Steffen, Manu, Pi, Tobi R., 2 tektonische Gäste, Bernd

ManoM: Tobi H, ermöglichte ein denkwürdiges Spiel trotz Abwesenheit vieler Kelschs
MenoM: Micha + Albi: für die Ausrichtung eines geburtstagslichen WM Studios

Bild

grooaaar….

ed kelsch

Kabinenparty

Hallöle,
am Mittwoch gibt es Kaltgetränke und Essen!

(Also: Hände waschen nicht vergessen)
Pane

Identität

Der Name gefällt mir…

http://www.welt.de/sport/article122209311/Walter-Frosch-ein-Vorbild-das-soff-und-rauchte.html

 

Novembergedicht

schau ich durch mein fensters rahm
erschauert mich der kälte gram
überall nur kalt und nass
nein der November bringt kein spass
denk mir die sommerszeit zurück
ich ob des bodmans sieg sogleich verzück
ein bierchen gab es obendrein
so soll es mit den kelschens sein

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Bodmann

Auswärtsspiel am Samstag 22 06 2013 in Bodmann:
ich kann Mittwoch nicht kommen, daher folgendes:
Treffpunkt wann und wo?
Wurde die Ausgehuniform geliefert?
Sonstiges?

Es brahet wieder !

Am Mittwoch spielte mal wieder Bunt gegen Rot. Die roten machten dabei keine gute Figur, hinten nicht existent und vorne mit viel Unvermögen. Auch die Marko – Gedächtniskerze des Autors konnte da nichts retten. (etwa 15m höher als Oberkante Zaun, wann gab es das zuletzt?).  Die Bunten dagegen spielten so gut, dass sie als Unterzahlmannschaft nicht nur mit doppelter Toranzahl  gewannen, sondern sie das eigene Spiel dazu noch mit minütl   ständigen  regelmäßigen Brah!-Rufen begleiteten. Das war das eigentlich schöne an diesem Mittwoch. Die Brah!-Rufe ließen sich dabei gelegentlich auch in der Steigerungsform Braahh! und der abgewandelten Form des Pra-hh ! hören, was für alle, selbst für die unterliegenden roten, eine sehr schöne Sache war.

Verschiedene Kelschs kommen neuerdings mit Bart zum Spiel. So auch wieder am Mittwoch. Ob dies diesmal erfolgte, um dem Status des Silberrückens zu entsprechen, um das Image des elder-statesman zu stärken oder ob sich damit gar der Weinabsatz steigern lässt, ist an diese Stelle nicht zu entscheiden.
Der Gesichtspullunder ist grundsätzlich OK.
Es sei hier lediglich nochmals darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Platzmilben verstärkt zu Problemen kommen kann. Diese befallen das Gekräuse bekanntermaßen besonders gern. Eiablage, Juckreiz und hygienische Mängel sind die Folge. Der Autor empfiehlt daher den Schnauzer. Dieser wird beim ausatmen von selbst gereinigt und ist vor allem auch historisch die bessere Wahl für den echten Kelsch. In der Leiste Rechts findet sich dazu ein entsprechendes Beweisbild. Wer trotzdem zur Vollbehaarung tendiert, sich aber noch nicht entschieden hat, kann sich daher jetzt noch ein Video dazu ansehen:

Nachtrag für die Statistiker / ich versuche mich zu erinnern…
Rot: Meister, Harald, Mitch, Marko, Niko, Andi B., Bernd
Bunt: Tobi H., Roman, Martin, Albin mit Freund ab 65. min, Olo, Steffen
Ergebnis: Rot-Bunt 4 zu 11
MoM: Meister: Kopfballtor, Geburtstagskiste, Hausanzug
Zaungäste: Thomas T., Albi
Players Banquett Special Guest: Stefane

Kelschblog – Praxistest: Meniskusoperation

Neuerdings und allenthalben erfreuen sich Korrekturen des Bewegungsapparates großer Beliebtheit. Insbesondere das Knie und hier der Meniskus ist immer wieder ein gern überarbeitetes Körperteil. Die vorherrschende Meinung, hier mit verhältnismäßig wenig Aufwand den physischen Vorteil zu erzielen, der sich auf dem Platz zum tatsächlichen Vorteil auswirkt, ist oft schon Auslöser für den Gang zum Orthopäden und die Beauftragung der Leistungssteigerung.

Doch wie steht es tatsächlich mit solchen Eingriffen? Bringen sie wirklich was Doc Sinner die Reklame verspricht? Übertreffen die neuen Leistungswerte den alten Stand? Und: wie sieht ein solcher Eingriff überhaupt aus? Worauf muss man im Vorfeld achten, wie läuft er ab?

Kelschblog will es wissen und macht den Praxistest: Ein Spieler der oberen Spielstärke, erfahren auf Gras, Scholle und Kunstrasen und Freund des gepflegten Kurzpassspiels lässt den Eingriff vornehmen, beobachten und auswerten. Im ersten Teil der Reportage lesen Sie alles über die Hintergründe, den Operationsablauf und das Gehumpel danach. Im zweiten Teil geht es dann ans Eingemachte: Wiederaufnahme des Trainings, Balltechnik und direkter Leistungsvergleich legen die Vorteile und Schwachstellen des Eingriffs schonungslos offen. Hier erfahren Sie, was Ihnen der Arzt nicht sagt und wo selbst modernste Medizin an die Grenze stößt. Vergessen Sie das Handspiel, hier geht es endlich um das was wirklich zählt.

Die Ausgangssituation:
Andauernde, mit dem Wochentagsverlauf parallel-oszillierende Schmerzen im linken Knie stellen den Probanden vor unbekannte Probleme. Damit einhergehende sich verlängernde Regenerationsphasen, abnehmende Antrittsdynamik und Leistungsabfall im oberen Spieldrittel legen eine fachgerechte Untersuchung und anschließende Revision des Gelenks nahe. Im Kernspintomographen wird das Knie auf Schäden untersucht, anschließend der Reparaturumfang festgelegt. Notwendig ist die Neulagerung des Kniegelenks, insbesondere der Meniskus bedarf hier einer gründlichen Überholung.

Die Vorbereitung:
Die Werkstatt des Vertrauens findet sich über direkte Empfehlung oder mit dem Blick ins Branchenbuch. Grundsätzlich ist die spezialisierte Fachwerkstatt dem Allrounder vor zu ziehen, will man sich seiner Sache sicher sein. Ein Vorgespräch informiert und räumt Unklarheiten aus dem Weg. Das lädierte Knie wird vom Werkstattmeister untersucht, die Arbeitsschritte erläutert und ein Termin festgelegt.

Der Eingriff:
Gewaschen aber nüchtern erscheint der Proband zum vereinbarten Zeitpunkt. Für den Eingriff ist spezielle Kleidung anzulegen, eine Stoffhaube auf dem Kopf und Überzieher an den Füßen vermeiden Schadstoffeintrag in den Reinraum der Werkstatt. Nach dem desinfizieren der Beinpartie und dem Setzen verschiedener Spritzen wird der Proband auf dem Operationstisch fixiert und unverhofft in Narkose versetzt. Der nächste Blick geht aus einem Fenster in den Innenhof des Reparaturinstituts. „Wie schön, dass man zum einschlafen ans Fenster geschoben wird“ ist der erste Gedanke des Probanden, der dann aber merkt, dass die Sache schon gelaufen ist. Eine wohlige Wärme und die Gewissheit, bald wieder auf dem Platz zu stehen, erzeugt erste Glücksgefühle.

Erste Schritte:
Natürlich beschleunigen große Brüste Erfahrungen der Stationsschwester den Regenerationsprozess nach der Operation. Diese ist leider ambulant, nach zwei Bechern Tee und ein paar Takten Musik aus dem Radio wir der Nachhauseweg in Angriff genommen.
Das reparierte Knie ist zwar etwas taub und darüber hinaus stoßgeschützt bandagiert, kann aber belastet werden. In der Umkleide entledigt sich der Proband der Schutzkleidung und tritt, unnötigerweise mit Krücken bewaffnet, den Heimweg an. Ein Mann namens Yilmaz lenkt das Taxi durch die Stadt.

Die Nachbehandlung:
Die ersten Tage sind liegen und Bein hochlegen erste Pflicht. Zur Vermeidung von Blutstau sind regelmäßig einige Übungen zu machen, die einen Spieler dieser Kategorie jedoch vor keine Schwierigkeiten stellen. Etwas unangenehm sind jedoch die Spritzen, die sich der Proband jeden Morgen selber setzen muss, eine Umstellung in der Vergütung der Ärzteschaft macht dies notwendig. Kurze Wege in der Behausung können humpelnd aber absolut schmerzfrei zurückgelegt werden. Eine Krankmeldung über etwas mehr als eine Woche unterstreicht auch dem Arbeitgeber die Dringlichkeit des Eingriffs.

In der Bewertung:
Alles in Allem ein absolut problemloser Vorgang, der vom Probanden in jeder Hinsicht für gut befunden wird. Laut Aussage des behandelnden Mechanikers fand sich jedoch ein deutlicher Riss im Meniskus, dem nur durch Entfernen eines ganzen Viertels des Auflagers bei zu kommen war. „Es bleibt noch genügend Auflagerfläche, aber sie wissen ja, dass Sie sich mit Fußballspielen keinen Gefallen tun, und es kann durchaus sein dass mal wieder was reißt…“ ist die sinngemäße Aussage des Werkstattteams. Ein zum Verbandswechsel hinzugezogener Arzt empfiehlt zumindest das Wechseln des Platzes, wenn schon ein Wechsel der Sportart nicht in Frage kommt. „Kunstrasen ist genauso schlecht wie Kunstschnee…“ erläutert der Fachmann und sieht einen Trainingsbeginn erst in ca. vier, ein Comeback erst in ca. sechs Wochen im Bereich des Möglichen. Wir werden sehen wie der Spieler mit dieser Ansage umzugehen vermag.

In der nächsten Folge erfahren Sie: Wird der Proband nach Wiederaufnahme des Trainings zu alten Stärken zurückfinden? Hält das Knie der Belastung der Spielklasse stand? Gibt es ein Torspektakel bei Orange gegen Bunt und gar einen Kasten nach dem Spiel? Gibt es Bionade? Wer spielt diesmal Hand?
Das alles und noch viel mehr hier im Kelschblog – Praxistest!