Archiv des Autors: marcuskelsch

Gastspiel (07.06.2017)

Da Tobi H. insgesamt fünf Gastspieler organisiert hatte, gab es zwar Stirnrunzeln, aber keinen lautstarken Prostest, als er sich selbst in das Team mit allen (in Worten: allen!) jungen, schnellen und durchtrainierten Gästen beorderte.

Das alte routinierte bunte Team wehrte sich tapfer. Da die Chancenverwertung der Orangenen eher so mittel war und dem eindeutig unterlegenen Team ab und an auch das Glück zur Seite sprang, stand es nach etwa einer halben Stunde nur 0:4. Orange hätte so den ganzen Abend weiterspielen können, ohne ein einziges Tor zu kassieren. Was würde nach dem Reglement eigentlich bei einer Niederlage zu Null passieren? Die Verlierer rennen eine Runde nackt um den Platz?

Ohne jeden Zweifel waren die Mannschaften also ziemlich unausgewogenen, weshalb durchgewechselt werden musste. Zwei der Gäste entledigten sich ihres Leibchens. Im Gegenzug hofften Meister und Bernd, nun zur Gewinnermannschaft zu gehören. Die neu zusammengestellten Mannschaften erwiesen sich als gleichwertig und so entwickelte sich ein recht hübsches Fußballspiel. Sieben gegen Sieben. (Die Datenerfassung ist an diesem Punkt unzutreffend. Mein Fehler.)

Bunt spielte diszipliniert und konsequent tief stehend weiter. Nach Ballgewinn versuchten die passsicheren Albin, Armin und Martin schnell noch vorne zu spielen. Diese Beharrlichkeit und der starke kämpferische Einsatz begannen sich auszuzahlen: Spätestens zwei erfolgreiche Konter und ein Tor im Anschluss an eine Ecke später war Bunt beim Stand von 3:4 wieder zurück im Spiel.

Mit immer noch drei Gastspielern und dem starken Tobi H. – bei Ecken immer brandgefährlich – wehrte sich Orange nach Kräften. Die Chancenverwertung war allerdings weiterhin dürftig. Im bunten Tor konnten sowohl der Berichterstatter als auch Armin jeweils eine Hundertprozentige zunichtemachen.

Die Tatsache, dass Bunt nur noch zwei Gegentore kassierte, lag auch daran, dass Martin die bunte Defensive sehr gut organisierte. Albin versuchte zwar, den Libero nach vorne zu beordern, was Martin mit den Worten: „Ich spiele genau hier. 10 Meter vor und 10 Meter zurück. Nix anderes.“ verweigerte. Eine, wie sich zeigte, richtige Entscheidung.

Über 5:5 und 6:6 konnte Bunt das Spiel drehen. Den Schlusspunkt setzte Albin eine Minute vor Abpfiff, als er nach einem weiteren Konter Verteidiger und Torhüter umkurvte und zum verdienten 8:6 Endstand einschob.

Orange 6:8 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd (ab 30. Min), Meister (ab 30. Min.), Tobi H., drei Gäste

Bunt: Albin, Armin, Marcus M., Martin, Stefan, zwei Gäste (ab 30. Min.)

Man of the Match: Puh, schwierig. Rein fußballerisch lag einer der Gastspieler (derjenige, der vorne so viele Buden machte. Mein Namensgedächtnis…) weit vorne. Da ich mir allerdings unsicher bin, ob Gastspieler überhaupt wählbar sind, entscheide ich mich für Armin. Einige Konter hat er mit klugen Pässen eingeleitet oder selbst abgeschlossen. In einer der spielentscheidenden Szenen konnte er beim Stand von 7:6 mit einem Reflex einen harten Schuss aus kürzester Distanz zur Ecke ablenken.

 

Vorschau: Für nächsten Mittwoch haben schon sechs Kelschs zugesagt. Tobi H. hat bereits die Zusagen von mindestens drei Gastspielern. Wir können also davon ausgehen, dass der Kick nächsten Mittwoch stattfindet. Irgendwer wollte sich am Wochenende noch um den Schlüssel kümmern. Ich bringe wieder einen Ball. Und welcher Aushilfszeugwart hat eigentlich die orangenen Leibchen? Die fehlten. Wie schon in der Vorwoche.

Gast mit Hund und Kabinenweisheiten (31.05.2017)

Es dauert sehr lange, bis die Untergrenze von acht Kelschs, die man zumindest für ein Spiel auf die Eishockeytore benötigt, erreicht war. Der Vorschlag, ob man nicht gleich Tantiemes Geburtstagsbier trinken sollte – herzlichen Dank dafür – wurde durchaus ernsthaft diskutiert. Als sich dann immerhin elf Spieler eingefunden hatten, kam ein stabiler Herr mit Hund am Spielfeldrand entlang spaziert.

Stefan (so sein Name, wie sich herausstellen sollte): „Ist das die AH vom SV Prag?

Kelsch: „Sehen wir so aus?

Von dem überaus freundlichen Empfang ließ er sich nicht beirren und so konnte das Spiel in Gleichzahl beginnen. (Die Prager hatten nebenan schon in Gleichzahl begonnen, weshalb der Verbleib des zweiten Stefans auf unserer Platzhälfte für alle Seiten Sinn ergab.) Auch das von Beginn an sehr überschaubare Spielniveau schreckte den Gast nicht. Wir schieben letzteres auf die schwülwarmen 27 Grad, ob derer nicht über die ganze Breite des Platzes, soll heißen der Länge unseres Spielfeldes, sondern von der blauen Linie bis zur Auslinie gespielt wurde.

Beim ersten Treffer des Abends ließ Ollo dem Autor dieser Zeilen im Tor die Hosen runter (bildlich). Beim Schuss aus der zweiten Reihe öffnete der bunte Neuner, mit dem Rücken zum dem Tor kurz vor dem Keeper lauernd, die Beine öffnete, worauf der Ball über die Linie kullerte. Orange (eigentlich: Rot. Rote Leibchen hatte Martin kurzfristig von den Pragern organisiert.) kam schlecht ins Spiel. Viele Fehlpässe, Missverständnisse und Aufbauschwierigkeiten prägten das orangene Spiel, so dass Bunt das Spiel relativ einfach kontrollieren konnte. Der Autor dieser Zeilen ließ sich selbst noch einmal die Hosen runter (wieder bildlich), indem er völlig frei Ollo anschoss, worauf der Ball über die Linie kullerte.

Martin war es, der mit einem sehenswerten Schuss aus der zweiten Reihe dafür sorgte, dass die Orangenen durch dieses zwischenzeitlichen 1:3 nicht den Anschluss verloren. Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Die Bunten waren über Harald und den erneut sehr starken Niki im Zentrum sehr gut organisiert und verwalteten einen Vorsprung von ein bis zwei Toren. Erst zum zwischenzeitlichen 6:6 konnte Orange erstmals ausgleichen und Ralf sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen.

In der Schlussphase gelang es Orange viel besser, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Martin gab eine Art Libero und organisierte sein Team dichtgestaffelt. Die Bunten spielten im Stile einer Handballmannschaft um den Strafraum der Orangenen herum, fanden aber kaum noch ein Durchkommen. Die Spielweise der Bunten machte sie für Konter anfällig, was Orange geschickt zum Sieg nutzte.

Kabinenweisheit: „Eine Mannschaft ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied!“ – „Ja, aber ohne Eier hilft dir auch das stärkste Glied nichts!“. Muss man unkommentiert so stehen lassen.

Orange 10:8 Bunt

Orange: Marcus M., Martin, Meister, Ralf, Stefan, Stefan (Gast)

Bunt: Albrecht, Harald, Niki, Ollo, Tantieme, Tobi H.

Man of the Match: Martin. Organisierte als zentraler Defensivspieler die gute Abwehrleistungen seiner Mannschaft in der Schlussphase und erzielte mit seinem Distanzschuss in den Knick das Tor des Abends.

 

+++ Wichtig +++ Es ist offenbar schon absehbar, dass einige Kelschs nächsten Mittwoch in den Pfingstferien sein werden. Deswegen wurde der Vorschlag gemacht, hier oder in der What’s App-Gruppe Bescheid zu geben, wenn man kommt.

Kein Felix Jr. in Sicht (12.04.2017)

Ralph reichts ist ein Animationsfilm von Disney, der 2012 in die Kinos kam. Tagein, tagaus muss Ralph darin den Bösewicht mimen und in dem fiktiven 8-Bit-Videospiel „Fix-it Felix Jr.“ die Rolle des Zerstörers spielen. Und natürlich haben ihm die Programmierer einen Kontrahenten gegenüber gestellt, der alles besser kann, schneller ist und immer die Lorbeeren erntet: Felix Jr., der freundliche Handwerker, der alles im Nu repariert. So einen Felix Jr. hätte Orange gestern auch dringend benötigt, weil unser Ralf die Rolle des Zerstörers perfekt ausfüllte. Und weil bei Orange sonst niemand in der Lage war, die von ihm ausgehende Gefahr einzudämmen oder zumindest die Schäden zu reparieren.

Bunt spielte bei eigenem Ballbesitz mit einer Raute, wobei Ralf als Mittelstürmer im Zentrum lauerte. Bei einem Spiel 5 gegen 5 finden sich immer wieder Räume und Gelegenheiten, wenn die Mannschaft mit Ball sich ordentlich bewegt und wenig Fehlpässe produziert. Und das gelang Bunt in der Anfangsphase nahezu perfekt. Dieser starke Start ins Spiel wurde allerdings auch durch Ballverluste ermöglicht, nach denen Orange häufig viel zu offen stand. Dazu war jeder Schuss auf’s Tor ein Treffer und so stand es schnell 8:1.

Bei diesem Spielstand entstand eine kurze Diskussion, ob die Mannschaften noch einmal durchgewechselt werden sollten. Orange entschied sich letztlich dagegen und spielte in der Folgezeit deutlich defensiver sowie kompakter. Das Spiel wurde etwas ausgeglichener und Orange erzielte zwei Treffer zum 8:3.

Nach dieser kurzen Phase auf Augenhöhe gab Bunt wieder mehr Gas und machte mit vollem Engagement weiter. Regelmäßig konnten orange Bälle im Spielaufbau geblockt werden. Wenn sich Kontermöglichkeiten boten, spielte Bunt sie konsequent zu Ende. Stand Orange eigentlich dich genug in der Defensive, kreiste der Ball bei den Bunten geduldig, bis sich doch eine Lücke bot.

Die Moral von Orange bröckelte und so ließ die Gegenwehr immer stärker nach. Beim Stand von 19:4 beendete man das ungleiche Spiel gegen 21:20 Uhr und noch vor den Pragern.

Auch wenn die Mannschaften nicht so unausgewogen waren, wie es das Ergebnis vermuten lässt, stimmt auch, dass es Orange vor allem an einem durchschlagskräftigen Offensivspieler fehlte. Da bei Bunt außerdem vieles klappte, bei Orange dagegen sehr wenig, gab es diesen Kantersieg.

 

Orange 4:19 Bunt

Orange: Albrecht, Martin, Meister, Roman, Tobi H.

Bunt: Albin, Harald, Marcus M., Ralf, Stefan

Man of the Match: Ralf. Schätzungsweise die Hälfte aller Tore von Bunt gingen auf sein Konto.

Unentschieden halt. Tja. (22.03.2017)

Der große deutsche Denker Franz Beckenbauer formulierte einst: „Ja gut, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!“. Mit dem ersten Unentschieden im zwölften Spiel des Jahres 2017 wurde diese eine Möglichkeit nun auch vollständig ausgereizt.

Die Mannschaften wurden teils schon nachmittags in der WhatsApp-Gruppe vorsortiert. Igor war vollkommen siegessicher. Daraufhin berief sich der Autor dieser Zeilen ganz eigennützig selbst zu ihm ins Team. (Wenn Igor gewusst hätte, welch schwachen Tag dieser Spieler erwischt hatte, hätte er sicher dankend abgelehnt.) Den hingeworfenen Fehdehandschuh nahm Steffen jedenfalls gerne auf, erklärte, es kaum erwarten zu können, Igor zu besiegen und bildete auf dieser Grundlage die Mannschaften. Trotz ungerader Spielerzahl in sehr ausgeglichene Teams. Götz, der ab dem zwischenzeitlichen 3:3 zuschaute, sprach jedenfalls von einem interessanten und ansehnlichen Spiel.

Den besseren Start erwischte Bunt. Tobi H. hielt – mit dem Rücken zum Tor stehend – auf Hüfthöhe irgendwie seinen Kickstiefel in einen schwach getretenen Eckball, woraufhin sich der Ball wie in Zeitlupe ins Tor senkte. Können nur Könner! Davon beflügelt erzielte er gleich auch die nächsten beiden Tore der Bunten zum 3:0, so dass es schon wieder einen Hattrick zu verzeichnen gab.

Trotz des bereits erwähnten Ausgleichs zum 3:3 funktionierte nur wenig in der orangenen Mannschaft, was sich durch alle Mannschaftsteile zog. Die Abwehr offenbarte von Beginn an Abstimmungsprobleme und ließ sich mehrfach überlaufen oder an der Strafraumgrenze auf einfache Art austricksen. Das Mittelfeld fand trotz Überzahl zu selten Kontrolle über die Partie. Die Offensive vervollständigte die Mängelliste. Zahlreiche Einzelaktionen, die kaum zu Chancen oder gar Toren führten, bestimmten das orangene Angriffsspiel. Geduldig mit sauberem Passspiel auf eine Lücke in der bunten Hintermannschaft zu warten, war erfolgreicher, wurde trotzdem nur gelegentlich umgesetzt. Nur weil Harald – etwa ab der Halbzeit – als Torhüter mehrfach glänzend reagierte, konnte der durchgehende Vorsprung der Bunten mit höchstens zwei Toren in Grenzen gehalten werden.

Beim Spielstand von 7:5 für Bunt ging es in die turbulente Schlussphase. Orange raffte sich noch einmal auf, spielte dann auch besser und kam zum 7:7. Kurz vor Schluss sogar mit 8:7 erstmals die orangene Führung und plötzlich das Gefühl, das Spiel am Ende doch noch gedreht zu haben. Ein Trugschluss. Denn in der letzten Minute bekam Bunt einen berechtigten Freistoß nach einem Handspiel zugesprochen. Das schnelle Zuspiel nutzte Steffen, der auch in dieser Situation zu viel Platz im Strafraum hatte, und traf mit der letzten Aktion des Abends aus spitzem Winkel zum 8:8.

Unentschieden auch die Reaktionen in der Kabine. Richtig zufrieden war niemand. Eher unzufrieden die Orangenen: Zu schlecht in weiten Teilen das eigene Spiel. Zu unnötig der Gegentreffer zum 8:8. Allenfalls in Nuancen besser war die Stimmung bei Bunt: Zu souverän das Spiel über weite Strecken. Zu unnötig den Vorsprung von zwei Toren kurz vor Schluss aus der Hand gegeben. Unentschieden halt. Tja. Oder wie Sir Alex Ferguson einst formulierte: „Noch nie in meinem Leben habe ich für ein Unentschieden gespielt.“

Orange 8:8 Bunt

Orange: Albin, Albrecht, Armin, Harald, Igor, Marcus M., Meister

Bunt: Manu, Marco, Niki, Stefan, Steffen, Tobi H.

Man of the Match: Tobi H. Mit dem Hattrick zu Beginn des Spiels – inklusive Tor des Monats – ebnete er dem Unterzahlteam den Weg zum Unentschieden.

Bunt spielt die Lachse nieder (08.03.2017)

Da die orangenen Leibchen weiterhin (oder wieder) gemeinsam mit Manu krankheitsbedingt ausfielen, kamen Albins lachsfarbene Ersatzleibchen zum Einsatz. (Praktischerweise fand Albin auch noch eine Kiste Wulle im Kofferraum seines Autos – danke hierfür!)

Nach sechs Mittwochkicks in Folge mit einer ungeraden Anzahl Kelschs auf dem Platz war gestern mit zwölf Spielern endlich wieder eine Begegnung in Gleichzahl möglich. Thomas bildete daraus – wie ich finde – sehr ausgeglichene Mannschaften. Die Lachse gingen schnell mit 1:0 in Führung und konnten diesen knappen Vorsprung lange halten. Die Bunten spielten auch schon zu Beginn ordentlich und gut sortiert, vergaben aber selbst beste Chancen reihenweise. Nach schätzungsweise 25 Minuten war der Rückstand durch Tore von Niki und Roman auf 1:2 gedreht. Die Führung sollte dann auch nicht mehr abgegeben werden. Denn was folgte, war eine mannschaftlich äußerst starke und geschlossene Leistung des bunten Teams. Keiner fiel ab und alle brachten sich sehr diszipliniert ein. Über ein geduldiges Aufbauspiel konnten die Lachsfarbenen häufig aus ihrer Defensive gelockt werden, um die sich dann bietenden Räume durch öffnende Pässe zu nutzen.

Die Lachse spielten keinesfalls schwach. Zwei – letztlich nicht zu verteidigende – Einzelaktionen nutzte Steffen zum jeweiligen Anschlusstreffer. Bis zum Zwischenstand von 3:5 führten die Bunten nur knapp und mussten in der Abwehr um jeden einzelnen Ball kämpfen, um das Spiel nicht noch einmal aus der Hand zu geben. Es war wohl das streckenweise etwas zu langsame Angriffsspiel der Lachse, das es den Bunten ermöglichte, den Vorsprung zu verteidigen. Angesichts der dahinrinnenden Zeit waren die Lachse zum Ende des Spiels gezwungen, riskanter zu Spielen. Die sich jetzt auftuenden Kontermöglichkeiten nutzten die Bunten konsequent. Durch eine wirklich starke Mannschaftsleistung spielte Bunt die Lachse nieder. Und angesichts der Vielzahl an vergebenen Chancen ein wohl auch in der Höhe verdienter Sieg.

Lachse 3:9 Bunt

Lachse: Martin, Meister, Ollo, Stefan, Steffen, Thomas

Bunt: Albin, Albrecht, Harald, Marcus M., Niki, Roman

Man of the Match: Roman. Auch wenn es nicht einfach ist, aus der bunten Mannschaft einen Spieler hervorzuheben, erhält er die Auszeichnung. Er glänzte lauf- und einsatzstark sowie als Vorlagengeber und Torschütze.

 

Tour de Kelsch 2017:

In der pfälzischen Heimat von Udo Bölts findet die diesjährige Tour de Kelsch statt. („Quäl dich, du Kelsch!“ ist das naheliegende Motto. In Anlehnung an einen Ausspruch Walter Godefroots über Bölts wäre auch „Die Kelsch ist so stärk, die geht niemals kapütt!“ denkbar.) Jedenfalls mögen alle Rad fahrenden Kelschs bitte, so noch nicht geschehen, bis morgen Abend die kurze Umfrage zum genauen Zeitraum und zur gewünschten Unterkunft auf Doodle beantworten. Dankeschön!

http://doodle.com/poll/9dn6bnfkgknrg62v

 

 

Quick and dirty (01.03.2017)

Heute quick and dirty. Der Bericht kurz und schmerzlos. Vor allem quick. Das Spiel war auch quick – nur eine gute Stunde – und dirty – im Hinblick auf den Sieg und die (allerdings jeweils ohne Fremdeinwirkung) erlittenen Verletzungen.

Neun Spieler auf dem Platz zu haben, ist eine der dämlichsten Konstellationen überhaupt. Und so war es auch schwierig, ausgewogene Teams zu bilden.

Bunt ging durch einen Hattrick des Autors dieser Zeilen (Sachen gibt’s…) 3:0 in Führung. Und nicht nur ihn beschlichen offenbar Zweifel an der Ausgewogenheit der Teams. Was dazu führte, dass Orange das Spiel vorübergehend drehen und mit 6:3 in Führung gehen konnte. Orange tat auch in Unterzahl mehr für das Spiel, während Bunt heillos offen stand und sich viel zu wenig bewegte. Alle Orangenen trafen mindestens einmal (wenn ich es richtig im Kopf habe).

Harald, zurück aus dem Tor, als Feldspieler und deutlich mehr läuferischer Einsatz der bunten Mannschaft leiteten die Wende ein. Mit Albin als echtem Torwartlibero – der viele Bälle hielt und zahlreiche Angriffe einleitete -, Armin und Niki im Mittelfeld und Ralf im Sturm versuchte Orange zwar alles, was drin war. Sie spielten tapfer weiter, wenn auch etwas riskant (Berechtigte Gegenfrage von Niki: Wie soll man es denn anders spielen?). Bei 5 gegen 4 mit Torwartlibero gibt es eben immer wieder Lücken, die nicht zu verteidigen sind. Über das zwischenzeitliche 7:6 – vier Tore in Folge von Harald – schaukelte Bunt das Spiel heim. Letztlich ungefährdet und verdient stand es 10:7. Man könnte sagen: Dirty Überzahlspiel.

Eine Wadenverletzung von Ralf (Ferndiagnose in der Kabine: Zerrung. Behandlungsempfehlung: Drei Blutegel, vier Wochen Krankschreibung) – in der Folge wechselte Stefan kurz die Seiten – und ein verdrehtes Knie von Tobi H. (Ferndiagnose in der Kabine: Wird hoffentlich nicht dramatisch sein. Behandlungsempfehlung: Innerlich und äußerlich kühlen mit Gaildorfer Spezial) später, war angesichts des Spielstandes klar, dass man mit sieben verbliebenen Kelschs die Mannschaften komplett neu bilden müsste. Einem weisen Zwischenruf folgend, beließen wir es dabei und gingen nach gut einer Stunde zurück in die Kabine. Einzige offene Frage: Hat Stefan gewonnen oder verloren? Ich neige dazu, für ihn einen Sieg zu notieren. Nicht nur die ganz überwiegende Spielzeit sondern auch sein Kopfballtreffer (Sachen gibt’s…) sprechen dafür.

Orange 7:10 Bunt

Orange: Albin, Armin, Niki, Ralf, Stefan (ab zwei Minuten vor Spielende),

Bunt: Albrecht, Harald, Marcus M., Stefan (bis zwei Minuten vor Spielende), Tobi H.

Man of the Match: Harald. Er war Boss. Als er im Tor stand, war Bunt völlig konfus. Zurück als Feldspieler schoss er die vier Tore vom 3:6 zum 7:6 in Folge (Wie heißt das? Quadrupel?). Laufstark. Antreiber. Ballverteiler. Selten ist die Wahl so eindeutig.

 

 

Für die Poesie (15.02.2017)

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Die Orangenen haben in Unterzahl gerackert. Bei weitem nicht alles klappte, aber man hielt der bunten Überzahl tapfer stand. Man feuerte sich gegenseitig an und half aus, die zwangsläufig auftretenden Löcher zu stopfen. Orange kommunizierte auf dem Platz auch gut. Bunte Angreifer wurden meist sauber übergeben.

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Es steht seit einiger Zeit Unentschieden. Bunt lag fast den ganzen Abend über mit einem oder zwei Toren in Führung und spielte das Überzahlspiel souverän. 2:0, 3:1, 4:2, 4:3, 5:3. Davonziehen konnte Bunt allerdings nicht. Denn Orange steckte nicht auf. Und fand noch zweimal die Lücke. Schaffte den Ausgleich zum 5:5. So steht es seit einiger Zeit, als die letzten zwei Minuten des Spiels laufen.

Orange hat sich dazwischen gehauen. Der Meister kassierte bei einem erfolgreichen Abwehrmanöver ein veritables Veilchen. (Ich hoffe, es ist wirklich nichts Ernstes und Du kommst – ganz wörtlich genommen – mit einem blauen Auge davon. Gute Besserung auch an dieser Stelle!) Er stellte sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft und ins Tor. Die kühlende Wasserflasche an das Auge gehalten.

Ollo fragte im Nachgang zum Spielbericht der vergangenen Woche, nach welchen Kriterien eigentlich der Man of the Match gekürt werde. Wer das entscheidende Tor bzw. die entscheidenden Tore schießt? Wer individuell am hellsten glänzt? Wer seiner Mannschaft am meisten nützt? Vielleicht allgemeiner gefragt: Warum kicken wir mittwochs? Um schönen Fußball zu spielen? Um zu gewinnen? Beides? Was, wenn man beides nicht haben kann?

Die letzten zwei Minuten des Spiels laufen. Albin ist letzter Mann. Er hat den Ball und zwei Möglichkeiten. Erstens den sicheren Pass. Zum Meister im Tor zurück oder zum freien Mitspieler auf dem Flügel. Ballgeschiebe. Zeit von der Uhr nehmen. Die letzten beiden Minuten runterspielen. Das verdiente Unentschieden mitnehmen. Oder zweitens den riskanten Pass direkt in die Spitze auf Igor versuchen. Der hat nur noch einen Mann in seinem Rücken. Ein sauberer Pass, eine schnelle Drehung von Igor, ein Schuss auf das bunte Tor. Vielleicht der Sieg für Orange. Albin will nicht einfach das Unentschieden über die Zeit retten. Er will mit einem langen Pass den Siegtreffer einleiten.

Es misslingt. Orange steht offen wie ein Scheunentor und Steffen Ollo erzielt den Siegtreffer. Der weise César Luis Menotti sagte einmal „Eine Mannschaft ohne Abenteurer ist wie ein Land ohne Poesie“.

 

Orange 5:6 Bunt

Orange: Albin, Igor, Marcus M., Meister, Niki, Ralf

Bunt: Albrecht, Armin, Harald, Ollo, Stefan, Steffen, Tobi H.

Man of the Match: Albin. Für die Poesie. Weil wir dafür mittwochs kicken. (Auch wenn der Autor dieser Zeilen unmittelbar nach dem Gegentreffer am lautesten „Scheiße!“ in den Prager Abendhimmel brüllte. Die – hoffentlich verständliche – kurzfristige Sicht des Verlierers.)

Voran (08.02.2017)

Wikipedia weiß, dass in der chinesischen Kultur die Acht, wegen des Gleichklangs mit dem Zeichen „voran“, als Glückszahl gilt. Voran spielten – nach Problemen zu Beginn des Spiels – auch die Orangenen. Und erzielten in Unterzahl nach einem 0:4 Rückstand acht Tore in Folge (!), ohne einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen. OptaManu muss sicher tief in seine Datenkeller hinabsteigen, um herauszufinden, ob es so etwas schon einmal gab. Wenn er schon einmal dort ist, könnte er auch raussuchen, wer als Vorgänger von Marco zuletzt einen lupenreinen Hattrick erzielte.

Wie schon in der Vorwoche war nicht die numerische, sondern die taktische und läuferische Überlegenheit Garant für den Sieg der Mannschaft in Unterzahl. Dabei begannen die Bunten, mit einem Mann mehr auf dem Platz, dominant. Stefan konnte völlig freistehend eine Ollo-Ecke zum 1:0 einköpfen. (Manndeckung bei gegnerischen Eckbällen ist für die Wahl zum Man of the Match übrigens kein Kriterium.) Weitere Fehler der Orangenen im Abwehrverhalten bestraften die Bunten konsequent. Igor konnte sich im Rücken der Abwehr davonschleichen und ein Solo erfolgreich abschließen. Einen abgefälschten Schuss und ein weiteres Tor (ich meine von Ralf) später, stand es nach der Anfangsviertelstunde 4:0 für Bunt. Und obwohl seine orangenen Teamkollegen auch zu Beginn nicht schlecht spielten, schwante dem Autor dieser Zeilen ein weiteres Debakel.

Doch Orange ließ sich nicht aus der Ruhe und dem Konzept bringen. Defensiv gelang es Orange, jetzt in zwei Dreierketten sortiert und mit Marco in vorderster Linie lauernd, die Räume enger zu machen. Aus dieser sehr kompakten Grundformation wurde nach der Balleroberung – insbesondere der Meister und Niki taten sich hervor – schnell umgeschaltet und die großzügigen Lücken der Bunten dankend angenommen. Die laufstarken Harald, Roman und Steffen spielten zentral und konnten so die Unterzahl mehr als kompensieren.

Das Spiel der Bunten lief dagegen nicht mehr rund. Auch Igor, nicht ganz fit, konnte kaum mehr Lücken finden. Orange holte Tor um Tor auf und kam zum 4:4 Ausgleich. Bei diesem Spielstand verharrte das Spiel eine ganze Weile, da sich Bunt nun auch wieder weiter zurückzog und sich beide Mannschaften belauerten.

Letztlich entschied die läuferische Überlegenheit der Unterzahlmannschaft das Spiel. Es war Marco, der in der furiosen orangenen Schlussoffensive mit seinen Toren zum 5:4, 6:4 und 7:4 das Spiel entschied. Das 8:4 setzte den rekordverdächtigen Schlusspunkt. In den nächsten Tagen werden für die Orangenen massenhaft Angebote aus der Chinese Super League eintrudeln. (Wer einen Berater braucht, möge sich bei mir melden.)

Orange 8:4 Bunt

Orange: Harald, Marco, Marcus M., Meister, Niki, Roman, Steffen

Bunt: Albrecht, Armin, Igor, Marcus K., Martin, Ollo, Ralf, Stefan

Man of the Match: Marco. Spielte meist als echte Neun und lies sich weder von Anlaufschwierigkeiten noch von mehreren Kollisionen mit bunten Gegenspielern beirren. Sein Hattrick beschert ihm den Titel zum MoM.

Kein Schönwetterfußball (11.01.2017)

Bei windigem, nasskaltem Wetter trafen sich 12 Kelschs auf einem schwer zu bespielenden Platz, der von Schneematsch bedeckt war. Schon beim Warmmachen hurgelte der rote Spielball über den Untergrund oder blieb in Pfützen und Schneeresten liegen. Hübsch anzuschauender Schönwetterfußball war folglich nicht zu erwarten. Zum Glück waren die Schneereste jedoch nicht angefroren, so dass die äußeren Bedingungen nur eklig waren, aber kein Verletzungsrisiko bestand.

Den Auftakt im Spiel machte Marco, der nach einem Konter mit der Pieke zum 1:0 in den Winkel traf. Bunt versuchte von Anfang an über Ballbesitzfußball zum Erfolg zu kommen. Angesichts der Platzverhältnisse war dies nur die zweitbeste Idee. Dazu agierte Bunt oft zu behäbig im Spielaufbau. Das Sturmzentrum war häufig unbesetzt, weshalb auch keine Anspielstation im orangenen Strafraum vorhanden war.

Orange zog sich dagegen, mit der frühen Führung im Rücken, geschickt zurück und konterte zielstrebig. Vor allem Manus dynamische Vorstöße aus der eigenen Hälfte heraus konnte Bunt so gut wie verteidigen. Auch die schnell vorgetragenen Angriffe über den stark spielenden Thomas stellte Bunt vor gravierende Schwierigkeiten. Auf diese Weise führte Orange ganz komfortabel.

In der Folge schalteten die Orangenen ein bis zwei Gänge herunter, während Bunt vorübergehend etwas konsequenter zu Werke ging. Die – alles andere als sattelfeste – orangene Defensive ließ zahlreiche Torchancen zu, die nun teils auch genutzt wurden. So kam Bunt nach und nach auf 5:4 heran.

Gedreht werden konnte das Spiel allerdings nicht, da Orange die Zügel wieder deutlich anzog, während Bunt in die alten Spielmuster verfiel. Darüber hinaus bekam Steffen bei einem Befreiungsschlag den Ball aus kürzester Distanz an den Brustkorb. Er konnte zwar nach einer kurzen Pause weiterspielen. Freilich war der – neben Harald – aktivste Spieler der Bunten in der Folge deutlich gehandicapt. Eine ähnliche Aktion der Bunten verlief ebenso unglücklich. Immerhin blieb dem angeschossenen bunten Verteidiger in diesem Fall nicht die Luft weg. Der Ball kullerte indes ins eigene Tor. Orange zog folglich wieder mit mehreren Toren Vorsprung davon.

In der Schlussphase konnte Bunt überhaupt nicht mehr dagegen halten und wehrte sich spätestens ab dem 8:4 auch nicht mehr ernsthaft. Das Ergebnis fiel für meine Begriffe zu deutlich aus. Ernsthaft gefährdet war der Sieg der Orangenen freilich nie.

 

Orange 10:4 Bunt

Orange: Manu, Marco, Micha, Ollo, Stefan, Thomas

Bunt: Armin, Harald, Marcus K., Marcus M., Meister, Steffen

Man of the Match: Manu. Er ordnete den Aufbau seiner Orangenen, verteilte die Bälle und entschied das Spiel auch durch mehrere erfolgreiche Alleingänge. Einen dieser Sololäufe – letztlich liefen alle nach dieser Blaupause ab – konnte die Kamera im Film festhalten:

 

 

Herbstlicher Hefewetz (09.11.2016)

Vielleicht lag es am widerlichen, nasskalten Wetter, dass der Kick spielerisch äußerst dürftig war und auf beiden Seiten kapitale Fehler gemacht sowie kuriose Tore kassiert wurden. Ein herbstlicher Hefewetz halt. Im Grunde zeichnete sich dies schon vor dem Anpfiff ab. Angesichts der konfusen Entscheidungslage, ob das Spiel auf der gesamten Länge des Spielfeldes respektive Breite des Platzes ausgetragen werden sollte, trugen mehrere Kelschs ein mobiles Tor mehrfach auf den Platz und wieder runter. Als der 12. Mann aus dem Nieselregen auftauchte, konnte schließlich auf regulärer Platzgröße angepfiffen werden.

Der wiedergenesene Meister schaute zu Beginn kurz vorbei. Allerdings war er noch nicht fit genug, seine neongelbe Warnweste gegen ein orangefarbenes Leibchen einzutauschen. Wohl um nicht erneut krank zu werden, verabschiedete sich der einzige Zuschauer der Partie nach wenigen Minuten wieder. Vielleicht wollte er auch einfach besseren Fußball sehen. Das Hinspiel zwischen ACF Brescia Femminile gegen Fortuna Hjorring in der Zwischenrunde der Frauen Champions League vielleicht (Kelsch-Ergebnisdienst: 0:1).

Über den Spielverlauf dieser Begegnung ist mir nichts bekannt. Unser Spielverlauf sehr wohl und der ist schnell erzählt. Orange ging zügig 2:0 in Führung und wirkte in der Abwehr noch einigermaßen stabil. Bunt kam trotz des Fehlstarts besser ins Spiel und drehte den Spielstand auf 2:3. Zwei der drei Tore erzielte Ralf, der nicht konsequent und eng genug gedeckt wurde, so dass er aus kurzer Distanz hart und platziert abschließen konnte.

Der schönste Angriff des Abends wurde leider nicht mit einem Tor gekrönt. Zum Ende eines schnellen Angriffs von Orange flankte der starke Thomas zentimetergenau in den Lauf von Tobi H., dessen Volleyabnahme nur knapp am Tor vorbeirauschte. Trotz dieses Warnschusses spielte Bunt zu offensiv, oft mit vier Feldspielern, und blieb damit konteranfällig. Steffen beendete zwei Alleingänge erfolgreich und wendete folglich das Blatt zu Gunsten seiner Mannschaft zum zwischenzeitlichen 4:3. Ein kurioser Treffer brachte den bunten Ausgleich zum 4:4. Nach einer Flanke in den Strafraum schoss sich Roman selbst an, worauf der Ball per Bogenlampe über den verdutzten Verfasser hinweg ins lange Eck murmelte.

In der Folgezeit leisteten sich die Orangenen katastrophale Fehler. Die Mannschaft stand – im wahrsten Sinne des Wortes – ohne ausreichende Absicherung viel zu hoch oder leistete sich im Spielaufbau schlimme Fehlpässe in der eigenen Hälfte. Solche Böcke bestrafte Bunt, vor allem in Person von Igor als Vorbereiter und Torschütze, souverän. Beim Zwischenstand von 4:7 sprach nicht mehr viel für Orange. Zudem machte der behäbige orangene Spielaufbau den Bunten die Abwehrarbeit leicht.

Mehr Glück als Spielverstand sowie mehrere Fehler jetzt auf Seiten der Bunten führten dazu, dass Orange das Spiel doch noch einmal drehen und mit 8:7 in Führung gehen konnte. Ein langer Ball des Verfassers aus dem Halbfeld auf Martin verfehlte sein Ziel deutlich war von atemberaubender Präzision und senkte sich in den exakt Winkel. Ein Schüsschen von Tobi H. hurgelte neben dem Pfosten ins Tor, statt – wie von Torspieler Tantieme erwartet – am Tor vorbei. Erwähnt werden muss allerdings auch, dass Bunt in dieser Phase mehrfach an Martin im orangenen Tor scheiterte, der stark hielt.

Die neuerliche Führung hatte denoch nur kurz bestand. Igors Solo störte Orange zu zögerlich, worauf er den Ball von der Strafraumkante mit dem Außenrist unhaltbar zum ins 8:8 ins Eck schnibbelte.

Daraufhin hatte man sich eigentlich schon mit dem Unentschieden arrangiert. In den letzten knapp zehn Minuten passierte nach vorne kaum noch etwas, was auch an der mangelnden Laufbereitschaft und der fehlenden Dynamik auf beiden Seiten lag.

So war es zwei Minuten vor Abpfiff ein individueller Fehler des Verfassers, der Ralf in seinem Rücken nach Igors Flanke entwischen lies. Fast schon müßig zu erwähnen, dass der Ball von der Schläfe des bunten Torjägers Richtung Tor hüpfte und zum spielentscheidenden 8:9 über die Linie kullerte. Orange ging noch einmal mit Mann & Maus nach vorne, musste aber nach einem Ballverlust und einem schnellen Konter mit dem Abpfiff das Gegentor zum Endstand hinnehmen.

Ein Unentschieden wäre meines Erachtens verdient gewesen und hätte die Leistungen der beiden Teams besser widergegeben. Hätte, hätte, Naturfreundegaststätte… Da waren wir auch noch. Aber nur zu viert.

  

Orange 8:10 Bunt

Orange: Jochen S., Marcus M., Martin, Steffen, Thomas, Tobi H.

Bunt: Harald, Igor, Niki, Ralf, Roman, Tantieme

 

Man of the Match: Das ist für mich Ralf, der die Ladehemmung der letzten Wochen überwunden hat. Als echte Neun erzielte er viele Tore, insbesondere zu Beginn des Spiels und zum spielentscheidenden 8:9.