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Wieder Bodman. Heute ohne Schnickschnack.

Gestern war Abschlussbesprechung.

Nahrung:
Grills der letzten Jahre stehen nicht zur Verfügung. Bastis Vorschlag mit dem Feuer ist zwar schön, können wir aber an dem Ort nicht umsetzen.
Ergbnis: Ollo erwirbt einen Kelschgrill. Halbe Sachen sind für andere.

Zentraler Grillfleischerwerb wurde nochmals kurz erwogen, dann aber verworfen. Jeder ist seines Fleisches oder Halloumis Schmied. Vor Ort gibt es einen Metzger, der Samstags um die Mittagszeit schließt, im Nachbarort einen Edeka mit Fleischtheke.

Stefan besorgt Soßenzeug, vielleicht auch Brot. Auch hier: ließe sich ggf. noch vor Ort erwerben.

Steffen denkt meines Wissens über einen Minze-Bergamotte-Salat nach, wird sich aber selbst eher an Fleisch halten. Wenn allerdings jemand einen Salat mitbringen möchte, wehrt sich definitiv niemand.

Bier kommt in Flaschenform aus dem Hause Meister. Und dem Landeshaushalt. Niki bringt die weiße Styroporkiste mit. Vermutlich hat sie etwas mit der Kühlung zu tun, aber das wissen nur Niki und Thomas.

Alkoholfreie Kaltgetränke (mindestens Wasser) werden von der Vorhut am Samstag vor Ort erworben.

Endgültige Bestätigung der bekannten Frühstücksoption steht aus liegt vor.

Vorhut:
Igor kommt am Freitag, Stefan wahrscheinlich, Meister vielleicht. Ich bin auch da.

Spieler:
Igor (ich hoffe, er ist gesund)
Marcus M.
Stefan
Bernd
Niki
Meister
Albrecht
Steffen
Roman
Basti
Ollo
Claus, evtl. plus Wilm
Thomas
Marco
evtl. Tantieme (kurzfristig)
Manu

Non-playing Kelsch ist Martin.
Und irgendwie rechne ich noch mit Andis Erscheinen.

Jeder, der ein Kelsch-Trikot hat, möge bitte eines mitbringen. (Und ja, wir hatten auch Hosen.) Wer keines hat, möge bitte ein weißes Shirt mitbringen. Hose schwarz. Stutzen irgendwie, am liebsten weiß oder schwarz. Und wer ein überzähliges hat oder seines nicht braucht, möge es bitte mitbringen oder, so möglich, übergeben.

Zu klären:
Es steht die Frage eines Kelschs im Raum, ob es ok wäre, einen Freund seines Kindes und dessen Vater als Gäste mitzubringen. Wäre schön, wenn Ihr Euch kurz (und kurzfristig) dazu äußern könntet:

 

 

Bodman in 48 GIFs

Ok, vielleicht doch nicht, aber möglicherweise erhöht die Überschrift ja kurzfristig die Aufmerksamkeit.

Also: Wir haben ein Date, wie man in Kelschkreisen traditionell sagt.

Nach dieser dezenten Erinnerung an unsere mittwöchliche Anstoßzeit komme ich nun zum aktuell Wesentlichen: Anstoßzeit und Gegner in Bodman stehen, und es war wohl keine leichte Geburt. Zwischenzeitlich wären wir sportlich fast in den Nachbarort, und damit meine ich noch nicht mal den anderen Teil der Doppelgemeinde, ausgegliedert (ähem) worden.

Seit gestern Abend aber steht fest, dass wir nun doch zu unserer klassischen Anstoßzeit am klassischen Ort zurückkehren, d.h. am Samstag gegen 17.00/17.30 Uhr, in Bodman. Der Gegner besteht dem Vernehmen nach aus einer mehr oder weniger gesunden Mischung aus A-Herren und A-Junioren, was unserem Vorhaben, den Punktverlust vom letzten Mal vergessen zu machen, nicht unbedingt zuträglich ist. Also: trainieren, trainieren, trainieren!

Das Drumherum dürfte geklärt sein, bestätigender Kontakt zur Gemeinde wird vermutlich heute nochmals erfolgen, Frühstück im Strandbad ist möglich, wobei ich mich frage, ob es am Samstag sonderlich relevant ist – allzu viele Kelschs haben sich bisher nicht für Freitag angekündigt. Oder irre ich?

Nikis Grill aus früheren Jahren steht nicht zur Verfügung; er wird morgen – wie beim letzten Mal – noch bei unseren Prager Gastgebern nachfragen. Falls das nicht klappt, ist jeder gute Vorschlag mehr als willkommen. Essen und Getränke werden nicht zentral besorgt*; falls sich natürlich am Mittwoch noch eine Einigung auf ein gemeinsames größeres selbstkühlendes Getränkegefäß erfolgt: schön.

* Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch einmal an diese beiden Texte aus dem April 2016 erinnern, in denen ein gewisses Defizit aus der Abrechnung 2015 dargelegt wird, die aber kaum zählbare Konsequenzen hatten, auch nach nochmaligem Hinweis im Februar 2017. Wenn meine Aufzeichnungen stimmen, habe ich von den folgenden Herren je 30 Euro erhalten:
Albrecht, Tantieme, Stefan, Martin, Götz , Tobi H, Marco.

Zum Spocht. Möglicherweise sollten wir uns so langsam mal mit der Spielerdecke befassen. Die Kommentare unter dem letzten Text lassen den Kader folgendermaßen aussehen:

Igor
Marcus M.
Stefan
Bernd
Niki
Meister
Albrecht
Steffen
Roman
Basti
Ollo
Claus
Manu

Also 11 12 13.
Martin, ist der Optimalfall eingetreten und Du kannst ins Tor?
Zudem zähle ich auf Thomas und hoffe auf weitere.

Bei der Terminumfrage im Februar hatten noch einige von Euch ihre Verfügbarkeit für das besagte Wochenende angegeben, von denen ich nicht in jedem Fall mit Sicherheit weiß, ob sie noch eine Teilnahme planen. Was an mangelnder Aufmerksamkeit oder Vergesslichkeit meinerseits liegen mag:

Tobi H. – Absage
Götz – weiß nicht Absage
Tantieme – weiß nicht
Ralf – Absage
Armin – Absage
Claus – weiß nicht Zusage

Zudem ein paar weitere Namen:
Andi: weiß nicht. Ich meine, er wollte mitkommen.
Marco: weiß nicht.
Albin: Absage.
Harald: weiß nicht.
Jochen: weiß nicht.
Einige habe ich sicherlich vergessen. Sorry.

Wäre schön, wenn noch ein paar Kommentare mit Antworten eintrudelten, wäre noch schöner, wenn auch Zusagen dabei wären, mit oder ohne Kicken.
Und vielleicht könnten diejenigen, die ihre Anreise bereits für Freitag planen, ebenfalls noch einmal ein kurzes Signal absenden könnten.

Ob ich ggf. vor Ort noch den einen oder anderen Nachrücker akquirieren könnte, weiß ich nicht.

Ach, und:  Im Strandbad gibt’s seit wenigen Wochen einen neuen Steg.
Ist aber nicht ganz einfach zu bedienen.

 

 

 

 

Was dann passierte … (5.7.2017)

Eigentlich war es ein ganz normales Fußballspiel an einem gewöhnlichen Mittwochabend. Überzählige Bunte setzten die Orangenen bereits im Aufbau unter Druck, womit diese nicht recht umzugehen wussten. Im Tor von orange spielte jedoch der Meister auf, als müsse er seinen Man of the Match aus der Vorwoche erst noch rechtfertigen, und machte so einige klare bunte Chancen zunichte. Stefan tat es ihm anschließend nach, während der Meister selbst seinen Mitspielern vorne zeigte, wie die Sache mit dem Torabschluss funktioniert – 2:1 nach Steffens Vertikalpass.

Bunt erhöhte den Druck weiter und ging mit 3:2 in Führung, Steffen glich vom eigenen Strafraum noch einmal aus, was bunt jedoch nicht anfocht: 4:3. Orange vergab die eine oder andere Chance, der Meister spielte in einer Situation vor dem leeren Tor auf, als müsse er seinen Man of the Match aus der Vorwoche widerlegen. Als dann auch Manu den erneuten Ausgleich auf dem Fuß hatte, ging Jochen energisch dazwischen und verhinderte zwar den Ausgleich; der entstandene Pressball führte jedoch leider dazu, dass er unter Schmerzen aufgeben musste. Gute Besserung, Jochen!

In bewährter Jetzt-erst-recht-Manier legte bunt nun in Gleichzahl zwei Tore nach: 6:3 hieß es, und lange würde es wohl nicht mehr dauern, bis orange gesenkter Häupter die Niederlage eingestünde. Und in der Tat dauerte das Ganze nicht mehr lange – 18 Minuten, um genau zu sein, wie Ollo verkündete.

Doch was dann passierte, ist unglaublich:

  1. Steffen setzte sich großartig über rechts durch und legte punktgenau zurück (awesome!), wo der, hüstel, pfeilschnell mitgelaufene Manu den Ball in durch die Maschen zu jagen versuchte:

    Ziemlich genau so gelangte er zu Ollo, der souverän vollendete. 4:6
  2. Ollo spielte am 16er mit formidabler Übersicht quer, Manu guckte den Torwart in echter Torjägermanier aus und schob überlegt ein. 5:6.

    (Die These eines orangenen Spielers, wonach eine Bierkiste den Schuss abgewehrt hätte, wird hier nicht weiter diskutiert.)
  3. Die ebenso konsequente wie perfekt organisierte orangene Abwehr verhinderte nicht nur weitere Gegentore, sondern leitete auch blitzschnelle, nicht zu verteidigende Konter ein. Ollo schloss einen recht zügig aus der Distanz ab. 6:6
  4. Der unaufhaltsame Steffen zog in einem fulminanten Sprint über zwei Drittel des Feldes mehrere Gegenspieler auf sich und bediente Manu, der ehrlich gesagt nur noch einzuschieben brauchte. 7:6
  5. Auch das ein fantastisches Tor, ganz sicher. 8:6. Allerdings:
  6. Bunt gab sich noch nicht geschlagen. Der sagenhaft dribbelstarke Igor setzte die Strafraummacht Ralf ein. Tor, 8:7.
  7. Orange konterte. So und so, und in jedem Fall hinreißend. Blitzartig. Verbildlicht, für Igor. 9:7
  8. Und schließlich bewahrte der abgezockte Stefan im Gewimmel vor dem Tor die Ruhe. 10:7
  9. Albrecht Igor traf nach dem Abpfiff. Der zwar verfrüht erfolgt war, aber.

Und schon waren die 18 Minuten vorbei.

Orange 10:7 Bunt

Orange: Marcus M., Meister, Ollo, Stefan, Steffen, Manu
Bunt: Albrecht, Armin, Harald, Igor, Jochen S. (bis 60.), Marco, Ralf

Man of the match: Ollo. Traf nüchtern, nachdem Meister und Manu verkackt hatten. Traf fulminant von der Mittellinie. Assistierte mehrfach

Souverän heimgeschaukelt (21.6.2017)

Vor dem Spielbericht steht die Erinnerung an die Kommentarbitte wegen Bodman.

Lange war’s ziemlich ausgeglichen, die Führung wechselte hin und her, und weder bunt (in Überzahl) noch orange wusste so recht zu überzeugen. Kürzlich las ich irgendwo etwas von einem Fußballspiel, das an einen überdimensionalen Flipper erinnert habe, und so ähnlich kam es mir zunächst auch auf der Prag vor.

Keine Mannschaft war in der Lage, den Ball mal etwas länger in den eigenen Reihen zu halten – ein Schuh, den sich naturgemäß insbesondere die Überzahlmannschaft anziehen muss. Vielmehr gingen Ballgewinne auf beiden Seiten häufig ungeschnitten in Ballverluste über, gerne auch in mehrfacher unmittelbarer Folge. War halt zu heiß.

Irgendwann stand es 5:5, und nicht alle Tore ergaben sich bis dahin als zwingende Resultate brillanter Kombinationen; gelegentlich hatte auch die verteidigende Mannschaft ihren Anteil. Thomas schied dann verletzt aus, Meister drehte sich im Wind, und zack! – stand es 8:5 für die nun nicht mehr überzähligen Bunten.

Die Wiese war gemäht, der Käse gegessen, und so ließ dann auch der Autor dieser Zeilen angesichts lediglich dreier verbleibender Minuten Steffen ungestört im Strafraum gewähren und Ergebniskosmetik betreiben. 6:8. Bunt machte dann noch ein bisschen so weiter, Romans Nichtleibchen war aber auch eine Herausforderung, zumindest für mich, und nach dem 7:8 war das Spiel immer noch nicht rum.

Und so kam es, wie es kommen musste: In buchstäblich letzter Sekunde, de facto wohl bereits in der Nachspielzeit, standen die Orangenen nochmals zu dritt gegen einen Abwehrspieler im bunten Strafraum, einer von ihnen wurde in recht vielversprechender Position angespielt und – wie gesagt: es kam, wie es kommen musste – verzog. 8:7. Bunt hatte nichts anbrennen lassen.

Bunt 8:7 Orange

Bunt: Albin, Armin, Harald, Jochen S., Manu, Meister (bis 60.), Ollo, Stefan
Orange: Bernd, Marcus M., Ralf, Roman, Steffen, Thomas (bis 60.), Tobi H., Meister (ab 60.)

Man of the match: Jochen. Unverletzt (leider bemerkenswert) und torgefährlich bis zum Ende durchgespielt und dann inmitten zahlreicher blinder, der Resignation nicht nur naher, sondern bereits anheimgefallener Kelschs den verschollenen Ball wieder gefunden.

 

Bodman im Juli

Ihr lieben Kelschs oder Kelsche,

Bodman steht vor der Tür (21.-23.7 14.-16.7., sorry.), und es gibt eine Komplikation: Der Gastgeber kann am späten Samstagnachmittag nicht.

Die Option Freitag habe ich abgelehnt, bleiben die Optionen Samstag deutlich früher (die aber beim Gegner noich nicht abgesichert ist) und Sonntagvormittag, vielleicht so gegen elf. Bei uns unten ist das ganz üblich, da spielen die Reservemannschaften häufig sonntags um halb elf. Nein, wir sind keine Reserve.

Zudem sollten wir mal schauen, ob wir denn selbst ein Team zusammenbekommen. Ich weiß, dass von denen, die ursprünglich dabeisein wollten, Armin, Tobi H. und Ralf nicht können.

Wenn die anderen bitte mal kommentieren und zum einen sagen könnten, ob sie weiterhin (oder neu) mitkommen (und kicken), zum anderen, wie es mit den Anpfiffoptionen aussieht. Für eine schicke Umfrage fehlt mir grad die Zeit.

Gerne eher zügig.

Vorteil! (17.5.2017)

Am vergangenen Mittwoch zeigten sich dann doch wieder einmal die Tücken des kelschschen Regelwerks, konkret jener – aus Sicht des Schreibers nach wie vor allen Alternativen weit überlegenen – Vereinbarung, wonach stets derjenige der Schiedsrichter ist, der gerade einen Regelverstoß begangen hat.

Die Art der Tücke war indes eine neue: Ein Kelsch – nennen wir ihn der Lesbarkeit halber T. – foulte einen anderen Kelsch, den wir ebenso willkürlich I. nennen wollen. T. zeigte sein Vergehen in vorbildlicher Weise laut und deutlich an und stellte sich, wie auch einzelne Umstehende, auf eine Unterbrechung ein. I. allerdings war nicht zu Fall gekommen und spielte einen Mitspieler an, der kurz darauf ein Tor erzielte.

Da die erfolgreiche Mannschaft zu diesem Zeitpunkt deutlich führte, war sie nach kurzem Innehalten bereit, nur leicht bruddelnd auf den Treffer zu verzichten. Die Frage, ob es bei engerem Spielstand ebenso leicht gefallen wäre, lässt Raum für Spekulationen.

Dessen ungeachtet bin ich der Ansicht, dass es richtig war, den Treffer nicht zu geben – der aktuelle Schiedsrichter, T., hatte auf Foul entschieden, ohne den Vorteil abzuwarten, natürlich, möchte ich sagen. Der Pfiff war quasi erfolgt, und nach dem Pfiff gibt es halt keinen Vorteil mehr.

Ist aber ne schwierige Sache, und wären wir nicht so anständige Kerle, wäre dem Missbrauch der foulbedingten Selbstanzeige bei dieser Auslegung Tür und Tor geöffnet.

Im Übrigen wäre das Spiel mit diesem Tor wohl entschieden gewesen, so aber blieb es bis zum Schluss spannend. Danke, T.!

Zum Spielverlauf: Durch eine unglückliche Fügung war die Information über Haralds angekündigte Verspätung erst kurz nach dem Teambuilding wieder an die Oberfläche gelangt, sodass beim Anpfiff bereits auf der Hand lag, dass in absehbarer Zeit Veränderungen notwendig sein würden. Unabhängig davon brachte bunt zunächst keinen Ball zum Mitspieler, während orange zwar nicht brillierte, aber doch wesentlich besser ins Spiel fand und folgerichtig in Führung ging, wenn auch – etwas schmeichelhaft für bunt – nur mit 1:0.

Harald stieß dann zu den Bunten, die dafür Ollo abgeben mussten und nun in Unterzahl auf Besserung hofften. Tatsächlich kam sie in Person von Niki, der sich in vorderster Linie ins Getümmel warf und sich im Grunde das ganze Spiel über dort suhlte. Im Zusammenspiel mit Tobi H. glich er aus.

Bunt zeigte sich aber weiterhin zielstrebiger und torgefährlicher, letzteres nicht zuletzt durch den Gast Markus, der den Bunten nicht nur insgesamt mindestens drei Stück einschenkte, sondern sie vermittels seiner Sneakersöckchen nachgerade demütigte. Beim Stand von 4:2 für orange ereignete sich das oben in extenso beschriebene Regelquiz, das 5:2 zählte nicht, und bunt bedankte sich mit einem 4-Tore-Lauf, an dem Armin nicht ganz unbeteiligt war, bis zum 6:4. Wenn wir ehrlich sind, hat orange in dieser Phase nicht zu jedem Zeitpunkt perfekt verteidigt.

Die bunte Unterzahlführung war des Guten wohl etwas zu viel, und so legten die einen noch einmal eine Schippe drauf, während die anderen im Endeffekt zu unerfahren waren, um beim Stand von 6:5 die Uhr herunterzuspielen: Ballverlust nach unnötigem Risiko, Tantieme im bunten Tor hält überragend, doch seine Mitspieler (ja, Dich schau ich an, Manu!) kehrten nicht rechtzeitig in ihre Positionen zurück, um die zweite Welle aufzuhalten und Ollos Ausgleich zu verhindern.

6:6. Passt schon.

Orange 6:6 Bunt

Orange: Albrecht, Bernd, Igor, Meister, Ollo (ab 15.), Stefan, Steffen, Markus (Gast)
Bunt: Armin, Harald (ab 15.) , Manu, Martin, Niki, Ollo (bis 15.),  Tantieme, Tobi H.

Man of the Match: Niki. Beschäftigte die orangene Abwehr phasenweise allein, hielt den Ball, kreierte Chancen. Und nach hinten kam er auch noch.

 

Und nicht vergessen: Mittwoch, 24.5., ist spielfrei!

 

Quadrat, asymmetrisch (3.5.2017)

So, die Herren, nachdem Ihr im Geiste sicherlich längst eingewandt habt, dass ein Quadrat ja gar nicht asymmetrisch sein könne, und Ihr dementsprechend Euer Gehirn bereits auf Touren gebracht habt, könnt Ihr mir ja vielleicht gleich noch behilflich sein bei dem Versuch, die eine oder andere Erinnerung an den vergangenen Mittwoch hervorzukramen, oder zumindest meine Bruchstücke hernach berichtigen, noch besser: habhaft erweitern.

Das Spielfeld stand also wiederum in seiner ganzen Pracht zur Verfügung, und nachdem das Verhältnis von Länge und Breite in der Vorwoche für Irritationen gesorgt hatte, bekam es noch ein paar zusätzliche Meter spendiert, ohne dem ästhetischen Empfinden der Spieler, geschweige denn unseren inneren Monks, Rechnung zu tragen. Und wenn die Taktikblogger noch so viel von asymmetrischen Flügelbesetzungen oder ebensolchen Achtern schreiben – der Fußballplatz hat gefälligst ein symmetrisches Gebilde zu sein, wie groß das Feld auch immer sei. Ha!

Ach, zum Spiel: Orange ging sehr rasch in Führung, durch Roman, meine ich, und gab diese dann nie mehr her. Ok, vielleicht glich bunt noch zum 1:1 aus, ich weiß es nicht so genau. Irgendwann lag orange mit zwei Toren vorne, bunt verkürzte per Beinschuss, orange erhöhte, und so ging es verlässlich weiter bis zu Steffens finalem 6:4.

Orange 6:4 Bunt

Orange: Albin, Harald, Marcus M., Meister, Ollo, Roman, Stefan, Steffen, Tantieme
Bunt: Albrecht, Armin, Igor, Jochen S., Manu, Martin, Niki, Philipp, Ralf

Man of the match: Da bin ich jetzt wirklich überfragt. Steffen hat getroffen, Roman auch, ist noch dazu gelaufen, der Meister schweißte einen ein, aber vielleicht war das auch in der Vorwoche. Totti glänzte am Tag seines verkündeten Rücktritts defensiv, spielte aber möglicherweise den einen oder anderen Fehlpass. Ich nehm Ollo, der Steffens Flanke so veredelte, wie es sonst nur Terodde kann.

Doppelt besonders (19.04.2017)

Möglicherweise habe ich hier irgendwann einmal ein Buch erwähnt, das ich als junger Fußballspieler ganz gern mochte: „Der Torwart ist eben etwas Besonderes“ von Brian Glanville. Es handelt von einem jungen Torwart auf dem Weg in den Profifußball, spielt in England und ist für den aktuellen Spielbericht völlig irrelevant – wenn man davon absieht, dass wir am Mittwoch gleich zwei besondere Torhüter hatten: Auf der einen Seite stand ein vermeintlich in nordischen Gefilden wettergegerbter junger Mann im Kasten, der sich am späten Nachmittag angesichts einiger vereinzelter Wolken Hilfe und eine Regenjacke suchend an die Gemeinschaft wandte. Verwunderlich, dass er nicht auch noch nach einem Fön frug. Sein Gegenüber war ein nicht minder seltener Gast, zumindest in den letzten Monaten: Comebacker Tantieme, der zwar keine Defizite bei der Oberbekleidung zu beklagen hatte, wohl aber beim Schuhwerk. Wie auch immer: Schön, dass die beiden da waren und künftig auch wieder regelmäßig sind. Also, der eine. Womit ich nicht sagen will, also, der andere, ach, Faden verloren.

Die hinten heraus etwas lautere Mannschaft trat in Unterzahl und bunten Hemden an. Sie begann recht abwartend, ohne rechten Zug zum gegnerischen Tor, bzw. ohne überhaupt zu wissen, wer im Sturm spielen sollte. Orange hatte dementsprechend optisch etwas mehr vom Spiel und zudem in Igor einen Kommunikator, der das Feld nicht so einfach dem bunten Torwart überlassen und zudem ganz offensichtlich gewinnen wollte.

Das erste bunte Tor erzielte Armin durch einen Foulelfmeter, der gerade so die Linie überquerte, auf orangener Seite traf Igor aus halblinker Position mit dem Außenrist, wie Terodde quasi, nur nicht so elegant gelupft. Wer indes in Führung gegangen war – ich weiß es nicht mehr.

Nachdem Igor, erneut per Außenrist, seine Mannen in Führung gebracht hatte, bekamen auch wir Unwissenden eine Ahnung von Ralfs kolportierter Unfehlbarkeit aus der Vorwoche vermittelt: Albi flankte von rechts auf die Strafraumlinie, und während bunt noch überlegte, wie man Ralf nach der Ballannahme am besten stören solle, onetouchte er die Hereingabe per Dropkick aus der Drehung mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit direkt neben den Pfosten.  3:1.

Bunt traute sich nun etwas öfter nach vorne, wenn auch eher gemächlich und zu häufig mit halsbrecherischen Pässen durch die Mitte, wie sie einer Unterzahlmannschaft selten gut zu Gesicht stehen. Als man indes erstmals zügig über außen spielte, setzte sich jemand am rechten Flügel durch, seinen Querpass drückte jemand anderes über die Linie: 3:2.

Doch orange ließ sich nicht lange bitten: Der aufmerksame Albi holte sich nach einer abgewehrten Ecke den zweiten Ball, ließ ihn einmal kurz aufspringen und platzierte ihn mit einem schicken Schrägschuss am sich auf der Suche nach einem Alibi abrollenden Torhüter vorbei in die lange Ecke. Kurz darauf zog Igor als seitenverkehrter Robben nach innen und kam aus zentraler Position zum Abschluss, traf den Ball aber eher so mittel. Vermutlich war der Torwart jedoch bereits auf dem Weg in die Robben-Ecke, sodass er dem zentral auf das Tor zuhüpfenden Ball nur noch eine ebenso unorthodoxe wie erfolglose Fußabwehr entgegenzusetzen hatte. 5:2. (Merkt man, dass hier alles daran gesetzt wird, ihn nicht zum man of the match zu machen?)

Bald darauf spielte Armin einen abgewehrten Ball vom eigenen Strafraum mit viel Übersicht und etwas Glück in den Laufweg seines Mittelstürmers, der Tantieme im 1:1 gerade noch so überwinden konnte – 5:3. Doch Igor setzte nach, packte ein drittes Mal den Außenrist aus und den Ball in die lange Ecke. 6:3, und obwohl noch eine gute halbe Stunde zu spielen war, glaubten die Bunten wohl nicht mehr daran, noch etwas reißen zu können.

Immerhin, sie stellten sich in der Abwehr zunehmend geschickter an, verteidigten konsequenter, gingen die in Unterzahl nicht immer schmerzfreien Wege nach hinten; vorne indes vergaben sie manche Chance eher kläglich. Irgendwann gelang es ihnen, den Spielzug, der zum 3:2 geführt hatte, zu reproduzieren: Armin setzte Rechtsaußen Roman ein, der spielte in die Mitte und Tobi H. wurschtelte ihn irgendwie über die Linie. Der zweite beschleunigte Angriff über rechts hatte zum zweiten Mal zu einem Tor geführt, 6:4. Bald darauf führte Roman eine Ecke kurz aus, Armin spielte am Sechzehner quer, Abschluss, 6:5.

Igor hatte die Chance, den Deckel drauf zu machen, vergaß aber, den Außenrist zu nehmen, und verzog. Auf der anderen Seite griffen die zunehmend unter Zeitdruck stehenden Bunten mittlerweile zu Halbfeldflanken und Chips. Einen solchen servierte Armin so perfekt, dass der verteidigende Albin zwar gerade noch mit dem Kopf heranreichte, ihn aber nur noch unhaltbar für Tantiemovic verlängern konnte. 6:6.

In Ermangelung einer Uhr wurde vorgeschlagen, dass das nächste Tor das Spiel beende. Und so geschah es, dass Bunt einen Ball abfing und Armin auf die Reise schickte, der mit höherer Standfestigkeit gesegnet war als der gegnerische Torhüter und anschließend auf den mitgelaufenen Roman passte, der die eine oder andere Verbrennung in Kauf nahm und den Ball über die Linie grätschte. Abpfiff.

Orange trieb nun, vom Golden Goal überwältigt, doch noch eine Uhr auf, und es wurden zehn weitere Minuten angesagt, die sich zur allgemeinen Überraschung dann doch nur wie deren drei anfühlten. Es blieb beim 6:7.

Jochen, schön war’s, komm bald wieder! Tantieme, ganz ehrlich: So schnell hatte ich nicht wieder mit Dir gerechnet, es ist mir ein Fest!

Bunt 7:6 Orange

Bunt: Armin, Harald, Manu, Roman, Tobi H., Islandese
Orange: Albin, Albrecht, Igor, Meister, Ralf, Stefan, Tantieme

Man of the match: Bei Darko hieß es, Igor habe seinen Hut in den Ring geworfen. Wer vier Tore erzielt, hat gute Argumente auf seiner Seite. Auch der aufmerksame und fulminant abschließende Albi wäre ein Kandidat gewesen, hätte das Team der beiden nicht in Überzahl verloren. So aber wird es derjenige, der an fast allen bunten Toren beteiligt war und nebenbei sehr diszipliniert nach hinten spielte: Armin. („Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen.“)

 

 

 

Schon wieder Bodensee

Alles fix, quasi.

Das Wochenende 14./15./16. Juli ist gebucht, die bewährte Unterkunft auch.

Alternativ zur Anstoßzeit früherer Jahre (Samstag, ca. 17 Uhr) haben die Gastgeber noch Freitag, 19 Uhr ins Spiel gebracht. Da trainieren sie wohl sonst.

Ich gehe nicht davon aus, und habe dies auch so kommuniziert, dass wir da schon in Mannschaftsstärke vor Ort sind. Lasse mich aber gern in den Kommentaren vom Gegenteil überzeugen.

Bei Darko hatte ich noch den losen Gedanken geäußert, dass man darüber nachdenken könnte, ein paar Stunden lang einen oder zwei Tennisplätze zu mieten und die Kelschmeisterschaft auszuspielen. Könnt ja mal drüber nachdenken.

Schließlich noch der Hinweis darauf, dass wir mit der Abrechnung 2015 nicht ganz durch sind. Wir hatten uns auf pauschale 30 € pro teilnehmendem Kelsch geeinigt, die ich nach meiner (möglicherweise fehlerhaften, dann bitte ich um Hinweis und Verzeihung) Buchführung bisher von den folgenden Herren erhalten habe:
Albi, Tantieme, Stefan, Martin, Götz, Tobi H, Marco.

Ach, und am Sonntag ist noch Seeschwimmen.

Die Schwimmstecke erfolgt von Ludwigshafen nach Bodman.

Der offizielle Start des Seeschwimmens ist um 11:00 Uhr vor dem Seehotel Adler in Ludwigshafen. Von dort geht es ca. 2,3 km über den Überlinger See nach Bodman ins Strandbad.
Mitmachen kann Jeder, der es sich zutraut, diese Strecke schwimmend und ohne Hilfsmittel zurückzulegen. Kinder unter 12 jahren benötigen allerdings je eine erwachsene Begleitperson.

Badehosen raus, trainieren!

Bodensee 2017?

Steht alles drin, hoffe ich.

Zu den Ergebnissen.