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Sommerlöcher (2., 9., 16.8.2017)

Sammy, das Krokodil, macht bisher zwar noch keine Baggerseen unsicher und auch die Schottlandreisenden haben nichts von Nessie berichtet. Trotzdem reißt das Sommerloch auf: Es wird zunehmend schwerer, Mitspieler zu rekrutieren, Darko bietet keine überteuerten Leckereien an und die Berichterstatter weilen alle im Urlaub. Ich versuche deshalb mal die letzten Spiele zusammenzufassen, fange mit dem jüngsten an, weil ich mich daran am besten erinnere.

16.8.2017

Begonnen hat alles, wie so vieles in Stuttgart, am Palast. Dort traf ich am Vorabend des Mittwoch zufällig Roman, gemeinsam machten wir uns Sorgen, ob wir überhaupt genügend Spieler zusammenbringen. Zum Glück bietet der Palast genügend alkoholische Getränke, um die Sorgen erst mal zu vergessen. Dabei half am nächsten Tag auch die eilig gestartete Teilnahmeumfrage: Zehn Zusagen kamen. Als dann auch noch Harald, Claus und Wilm eintrafen, hatten wir endgültig genug Potential, faire Mannschaften zusammenzustellen.

Das Spiel startete in Gleichzahl, sechs gegen sechs, und das auch sehr ausgeglichen. Bunt ging in den ersten fünf Minuten verdient in Führung, sodass die Mannschaft Marco den Gegnern überließ, als er leicht verspätet eintraf. Dann legte aber sehr schnell Wilm los: Er spielte die Gegner nach Belieben aus, schoss ein Tor nach dem anderen, tunnelte sogar mal seinen Vater, was ihm nach Spielende ein Eis von Albin einbrachte. Orange ging also in Führung und das schnell auch komfortabel. Da beschloss Marco, doch zu den Bunten zu wechseln, was trotz seiner Qualitäten als Spielführer nicht lange half: zu viele Sommerlöcher in der bunten Abwehr wollten gestopft werden, konnten es aber nicht. Orange führte ständig mit bis zu fünf Toren. Zum Schluss kam es aber wie so oft: Die Überzahlmannschaft konnte noch herankommen, schaffte kurz vor Schluss sogar noch den Ausgleich. Doch dann drehte Wilm wieder auf, und Orange zog zum Ende noch mit zwei Toren davon.

Bunt: Albrecht, Claus, Igor, Marco, Ralf, Roman, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Harald, Meister, Niki, Wilm

Bunt-Orange 10:12 (oder so, Abstand stimmt auf jeden Fall)

MotM: Wilm, viele Tore, viele Spielanteile, tolle Ballbeherrschung, dabei auch mannschaftsdienlich

2.8.2017

Aufgrund von Sommerlöchern in meinem Gedächtnis geht es jetzt zwei Wochen zurück. Ich erinnere mich kaum an das Spiel, nur dass Claus und Wilm zum ersten Mal seit Langem kamen. Im Gegnsatz zu meinem Lob ein paar Zeilen weiter oben spielte Wilm dabei weniger mannschaftsdienlich, gut natürlich trotzdem, verlor sich aber in Einzelaktionen. Vor allem Marcus konnte ihn immer wieder effektiv stoppen. Das weiß ich noch, sonst nicht viel, dabei klingen die Spielfakten wirklich interessant: Es fielen sehr viele Tore und ich war in der Siegermannschaft! Der Vorschlag für Tantieme als MotM kommt glaube ich, weil er einige Glanzparaden zeigte und den Sieg festhielt.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Stefan, Tantieme, Tobi H.

Orange: Albin, Bernd, Claus, Ralf, Wilm

Bunt-Orange 18:16

MotM: Tantieme, hielt den Sieg fest

9.8.2017

Besser wird es mit den Sommerlöchern meines Gedächtnisses nicht, auch wenn dieses Spiel kürzer zurückliegt. Bunt spielte in Unterzahl, war anfangs aber trotzdem überlegen und lag meistens vorne. Am Ende holte Orange aber auf und überholte dann kurz vor Schluss sogar noch. Es gab ein bisschen Unmut über harte Spielweisen, am Ende saßen aber alle fröhlich vereint vor der Vereinsgaststätte und genossen – sogar freundlich servierte -Pizza. Als MotM wird Tobi H. vorgeschlagen. Dem folge ich gerne, zumindest weiß ich noch, dass er, wie so oft, die Abwehr gut zusammenhielt und Opfer der harten Spielweise wurde.

Bunt: Albrecht, Marcus M., Meister, Niki, Steffen, Tobi H., Christian (Tobis Kollege)

Orange: Albin, Armin, Bernd, Igor, Ralf, Roman, Stefan, Tantieme

Bunt-Orange: 6:8

MotM: Tobi H., zuverlässiger Abwehrchef

Ausblick 23.8.2017

Am Ende des letzten Spieltags zählten wir noch einmal durch und kamen nur auf drei sichere Mitspieler (Obwohl Harald für mich zu schnell weg war. Iich weiß nicht, ob ihn jemand gefragt hat). Andi B. will kommen und sich zur Not ins Tor stellen, wodurch wir schon zu viert wären. Sind denn welche von den Urlaubern zurück? Wäre super, wenn ihr euch meldet. Bei zu wenigen Zusagen würde Tobi wieder Kollegen mitbringen.

Zusagen: Albrecht, Tobi H., Bernd, Harald (?), Andi, wenn es nicht anders geht

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Quadrat (26.4.2017)

Fast Rekordbeteiligung und dann auch noch den ganzen Platz für die Kelschs: So begann ein spannender Mittwochabend. Ganze 16 Kelschs fanden sich ein, die Prager dagegen kamen gar nicht. So beschloss man nach kurzer Diskussion, das Spielgeschehen zu drehen und aufs große Feld zu spielen. Um dem fortgeschrittenen Alter gerecht zu werden, allerdings nur von Strafraum zu Strafraum. Heraus kam ein fast genau quadratisches Spielfeld, nach Handmessungen auf Google Earth sogar ein ganz klein bisschen breiter als lang.

Aufs Spiel hatte das aber wenig Auswirkungen, die Tore fielen trotzdem in der Mitte. Und was für welche! Bunt trumpfte mit einem Sturmduo auf, das zusammenspielte, als täte es nie etwas anderes: Ollo und Meister. Zwei wunderschöne Spielzüge krönte Ollo mit zwei Toren. Danach berappelte sich Orange ein bisschen und kam mit der Brechstange zum Ausgleich. Doch das bunte Sturmduo ließ nicht nach: Es machte weiter Druck, unterstützt natürlich von der ganzen Mannschaft. Bei einem Konter war der orangene Torwart (und Autor) orientierungslos und wusste nicht mehr, wo das Tor stand, so traf Roman locker zum 3:2. Nach einem wunderschönen Brekalo-Schuss vom Meister genau in den Winkel stand es plötzlich 4:2, der alte Abstand war wiederhergestellt.

Passend zum gedrehten Spielfeld drehte sich dann aber das Spiel: Bunt gab das Spiel aus der Hand, was aber auch an einer erhöhten Konzentration des orangenen Teams lag: Martin und Tobi organisierten jetzt die Abwehr, Harald brachte die Bälle nach vorne, wo es dann auch merhmals klappte mit dem Torschießen. Und zwar so gut, dass es bald 6:4 für Orange stand. Bunt konnte zwar noch einmal verkürzen,doch kurz vor Schluss machte Orange alles klar und erhöhte auf 7:5. Dann war das Spiel plötzlich auch schon vorbei, die Spielzeit war diesmal eben auch breiter als lang.

Bunt: Jochen S., Manu, Meister, Roman, Ollo, Steffen, Stefan, Dani

Orange: Albin, Albrecht, Armin, Bernd, Harald, Martin, Tobi H., Ralf

Bunte-Orange 5:7

MotM: Martin. Coachte Orange nach Rückstand noch zum Sieg

 

 

 

Doppelhattrick (15.3.2017)

Ausgeglichen wirkten die Mannschaften, zumindest auf dem Papier. Doch im Rückblick wurde schnell klar, dass bis zum wahrhaft ausgeglichenen Spiel noch eine Woche vergehen sollte (siehe Marcus‘ vom Spielbericht 22.3.).

Das lag vor allem an Steffen, der die Bunten zu einem überlegenen Spiel antrieb. Schnell erzielte er seinen ersten Hattrick, und da Orange im Gegenzug nicht oft genug traf, war es vom Ergebnis her bald klar. 4:1 oder so stand es schnell. Steffen überlegte angesichts der Überlegenheit noch, ob die Mannschaften doch unfair aufgestellt seien, kam aber mit den Gegnern zusammen zu dem Schluss, dass nicht. Wobei schon einzuräumen ist, dass die Orangenen nicht ganz auf der Höhe waren: Manu war nach seiner Zwangspause vielleicht noch nicht ganz fit und Ralf laboriert immer noch an der ersten Verletzung seines Lebens.

So ging die  Steffen-Gala weiter, insgesamt sechs Tore erzielte er, der Abstand blieb immer bei mindestens zwei Toren. Am Ende konnte Stefan als einziger Nichtsteffen noch den Schlusspunkt zum 7:4 setzen. Für Zuschauer war sicher das Spiel in der Woche drauf packender, die orangenen Beteiligten gingen hier fröhlicher in die Kabine.

Bunt: Harald, Marco, Marcus M., Steffen, Stefan, Tobi H., Albrecht

Orange: Albin, Armin, Manu, Martin, Meister, Ollo, Ralf

Bunt-Orange 7:4

Man of the Match: Steffen, wer sonst?

Ausgeglichen (5.10.2016)

Die üblichen Beschwerden blieben diesmal aus, nachdem die Mannschaften aufgestelllt waren: Niemand hatte zu meckern, dass sie ungerecht seien und dass die anderen auf jeden Fall gewinnen würden. Vielleicht lag es daran, dass man vorher mal wieder warten musste, bis das Jugendspiel beendet war. So hatte niemand mehr Energie, sich ungerecht behandelt zu fühlen.

Als es dann aber endlich losging, stellte sich schnell heraus, dass alle recht hatten, die nicht gemeckert hatten (also alle): Die Mannschaften waren sehr harmonisch und ausgewogen zusammengestellt. Niemand war drückend überlegen, niemand musste sich an die Wand gespielt vorkommen. So war dann auch die Stimmung so ausgeglichen wie die Auftsellung und meistens das Ergebnis: Bunt legte vor, Orange glich aus, worauf Bunt wieder vorlegte und Orange ausglich usw., bis es 3:2 stand (da hätte ich jetzt auch noch einmal auformulieren können und wäre beim gleichen Ergebnis gelandet). Dann allerdings gelangen den Orangenen zwei Tore am Stück, sodass sie in Führung gingen. Das änderte aber nichts an den Kräfteverhältnissen: Dehalb vollbrachten auch die Bunten danach das gleiche Kunststück. Da sie es aber vom Timing her besser draufhatten, war das Spiel kurz darauf zu Ende. Bunt gewann 5:4.

Bunt-Orange: 5:4

Bunt: Albi, Bernd, Igor, Marcus K., Ollo, Stefan, Tantieme, Tobi H.

Orange: Armin, Götz, Jochen S., Marco, Marcus M., Martin, Meister, Ralf

MotM: Ich bin mir ganz sicher, dass ich beim Darko einen eindeutigen Kandidaten vorgeschlagen habe, weiß aber nicht mehr ganz sicher, wen. Wenn ich die Aufstellungen angucke, bin ich mir aber reativ sicher, dass es Tobi H. war. Er hat meiner Erinneurng nach bei Bunt für die sichere Abwehr gesorgt und gleichzeitig das Spiel nach vorne getrieben.  Deswegen: Tobi H.

Unzuverlässiger Erzähler (27.7. und 10.8.)

Viele Meisterwerke der Literatur und des Films gäbe es ohne ihn nicht: den unzuverlässigen Erzähler. Wer könnte „Lolita“ genießen, würde er dem Erzähler jedes Wort glauben? Wer wäre am Ende von „The Usual Suspects“ überrascht, hätte er den Erzähler in Frage gestellt? Ähnlich unzuverlässig, aber künstlerisch weit weniger wertvoll, ist der jetzige Erzähler: So hat er schon vor bald drei Wochen versprochen, einen Bericht über den 27.7. zu schreiben. Aber unzuverlässig ist er nicht nur im Sinne von pflichtvergessen. Zusätzlich lässt ihn auch noch sein Gedächtnis im Stich. Hier trotzdem ein Versuch, zwei Berichte zu schreieben.

27.7.

Für dieses Datum gibt es zum Glück das zuverlässige Tool der Kelsch-Datenerfassung, an dem man sich entlanghangeln kann. Das Spiel endete 8:6 für die Mannschaft des Erzählers. Das zeigt ja schon, dass es ein großartiges Spiel war, bei dem die Bunten hoch überlegen waren und mit einer gigantischen Packingrate den Orangenen keine Chance ließen.

An was sich der Erzähler aber wirklich erinnert und das sehr zuverlässig: Die Orangenen führten anfangs und hatten auch noch mehr Torchancen. Manu sorgte jedoch in der Abwehr dafür, dass nicht alle gegnerischen Torchancen auch im Tor landeten. Nach vorne trieb er die Bunten zum Sieg, schoss selbst viele Tore und bereitete einige vor. Kein Wunder, dass er laut Datenerfassung nicht weiß, wer Man of the Match ist (die einzige Unzuverlässigkeit seinerseits).

Bunt-Orange 8:6

Bunt: Albi, Manu, Marco, Marcus K., Niki, Ollo, Ralf, Armin

Orange: Andi, Götz, Marcus M., Martin, Meister, Roman, Stefan, Steffen

Man of the Match: Manu

10.8.

„Das wird mal wieder zäh“, dachte der unzuverlässige Erzähler, als er gegen zehn vor acht in die Kabine kam, „höchstens ein vier gegen vier.“ Gerade mal vier andere Leute waren so knapp vor Anpfiff schon vor Ort. Unwillig zog er sich um und ging langsam auf den Platz. Doch da erwartete ihn ein erfreulicher Anblick: Meister und Marcus M. hatten die Kabine vor seinem Eintreffen verlassen und tobten schon auf dem Platz herum. „Jetzt nur noch einer, dann sind wir wenigstens vier gegen vier“, dachte unser Held hoffnungsvoll.

Es kam aber besser: Nachdem Steffen aufgeschlagen hatte, kam mit der üblichen Verspätung auch noch Harald. Und dann sogar noch Jochen, was zwar alle freute, aber das Ganze ungerade machte. Die gerade aufgestellten Mannschaften wurden noch mal hin- und hergeschoben, bis man meinte, eine einigermaßen faire Aufstellung gefunden zu haben.

Das war sie auf dem Papier auch, trotzdem legte Bunt los und setzte die Orangenen gleich unter Druck. Alle spielten gut mit, jeder schoss mal aufs Tor und traf auch. So führten sie bald 3:0 und ließen die Gegner nicht herankommen. Beim Stand von 8:3 wurde das Spiel manchen Orangenen zu eindeutig, sie schlugen einen Spielerwechsel vor, konnten aber in der eigenen Mannnschaft keine Mehrheit finden. Die gab es erst zehn Minuten später beim Stand von 10:4: Roman wechselte die Seiten. Damit wendete sich das Blatt: Im Minutentakt schossen jetzt die Orangenen Tore, nur Steffen konnte einmal noch einen Konter (nach herrlichem Abwurf unseres Helden) verwandeln. Damit stand es dann 11:8, es waren aber noch gut fünf MInuten zu spielen, wie die inzwischen eingetroffenen Zeitnehmer Thomas und Niki mitteilten. Die wenige Zeit reichte für Orange unter Romans Führung: Auch weil die Passgenauigkeit der Bunten ähnlich unzuverlässig wurde wie die Erzählweise des Autors. So glich Orange ganz kurz vor Schluss aus und hatte sogar noch die Chance zur Führung. Den eingeforderten Elfmeter konnten sie aber nicht durchsetzen. Ob zu Recht oder nicht, kann der Erzähler nicht sagen.

Es würde ihm ja eh keiner glauben.

Bunt-Orange 11:11

Bunt: Albi, Jochen S., Stefan, Tobi H., Steffen, Tantieme, Bis 60’Roman

Orange: Harald, Igor, Marcus M., Meister, Ralf, Ab 60′ Roman

Man of the Match: Roman

Feiern am 18.6.

Liebe Kelschs,

der Micha und ich haben mal wieder am selben Tag Geburtstag und wollen auf Michas Wendeplatte feiern. Da es ein Sonntag ist, feiern wir am 18.6. rein.

Um 18 Uhr geht’s los: Wir werfen den Fernseher an, um Island-Ungarn zu schauen (klingt wie Handball, soll aber Fußball sein, hinterher gibt’s noch Portugal-Österreich). Auch der Grill wird aufgeheizt. Was oben drauf soll, müsstet ihr bitte selbst mitbringen, Getränke zum Anstoßen und feiern gibt es.

Natürlich sind Wags und Kinder ebenfalls herzlich eingeladen!

 

 

 

Vier gewinnt (9.3.16)

Man traute sich kaum auf die Prag, so viele Absagen gab es schon im Vorfeld. Die Befürchtung, alleine dazustehen, erfüllte sich dann aber nicht: Acht wackere Kelschs hatten keinen Elternabend oder anderweitige Verpflichtungen. Das allerdings nur inklusive Thomas, der eigentlich nur zum Aufbautraining gekommen war und deswegen gar nicht erst Kontaktlinsen dabei hatte. So gab es dann eine Mannschaft, die zur Hälfte aus Brillenträgern bestand.

Bei vier gegen vier verkürzte man das Spielfeld auf eine Strafraumlänge und spielte auf Eishockeytore. Für Orange ging es gleich richtig gut los: Obwohl die Mansnchaften gut eingeteilt waren, gingen sie gleich mit mehreren Toren in Führung. Das lag unter anderem daran, dass Götz aus allen Lagen und mit sehr vielen verschiedenen Fußteilen traf. Bald stand es 7:2 oder so, und Bunt fühlte sich stark unterlegen. Wie so oft, drehte sich dann aber das Spiel, wenigstens kurzzeitig. Bunt kam bis auf ein Tor heran, kurz vor Schluss stand es 9:8. Jetzt hätte nur ein Elfmeter ohne Bodenberührung gefehlt. (Kleine Regelkunde vom letzten Mittwoch: Elfmeter gab es für drei Ecken, ausgeführt vom Elfmeterpunkt aufs leere Tor. Wenn er ohne Bodenberührung reingeht, zählt’s doppelt.)

Doch so sehr Bunt auch stürmte, die dritte Ecke wollte nicht kommen. Stattdessen legte Orange noch einmal zu und gewann dann verdient mit 11:8.

Bunt-Orange: 8:11

Bunt: Thomas, Manu, Ollo, Albrecht

Orange: Martin, Claus, Götz, Dani

MotM: Götz, weil er, wie geschrieben, aus allen Lagen und mit allen Fußteilen traf

PS: Beim genauen Ergebnis und der Farbverteilung bin ich mir nicht sicher. Finde aber die erfassten Daten nicht. Manu, du kannst mich gerne korrigieren. Und das Datum von der Vorwoche vielleicht auch.

PPS: Muss für morgen leider absagen. Vielleicht werden es trotzdem mehr als acht.

Aufholjagd (19.8.2015)

Groß war die Hoffnung, umso größer die Enttäuschung: Gerade mal fünf Kelschs hatten sich im Blog angekündigt, was natürlich auf die Nicht-Blogger hoffen ließ. Doch von denen kam nur einer, Ralf. Nachdem ein drei gegen drei auf Eishockeytore verworfen wurde, fragte Marco bei den Pragern nach, ob wir da mitspielen dürfen.

Wir durften. So drehte man das Feld, stellte die kleinen Tore an die Fünf-Meter-Linie und teilte sich auf. Bei zehn gegen elf (geschätzt. Kann auch neun gegen zehn gewesen sein) entwickelte sich ein klassisches Überzahlspiel: Die Mannschaft mit einem Mann mehr war klar überlegen und ging 4:0 in Führung. Nach der Hälfte wechselte bei diesem Spielstand Prag-Olli die Seiten, wodurch sich die Kräfteverhältnisse umkehrten. Kurz vor Schluss stand es 4:3, als sich ein Prager verletzte. Olli wechselte zurück und die Bunten konnten noch auf 5:3 erhöhen. Besonders tat sich bei den Bunten der 14-jährige Joe hervor, Sohn von Prag-Frank (?), der in jeder Beziehung mithalten konnte und einige Tore herrlich vorbereitete.

Spaß hat es gemacht, doch nächstes Mal wollen wir wieder einen richtigen Kelsch-Kick hinbekommen. Deshalb blasen wir jetzt zur Aufholjagd: Wer ist nächsten Mittwoch (26.8.) dabei? Bitte postet bald verbindliche Zusagen. Dann überlegen wir, ob wir kicken, skaten oder bowlen. (Skaten mit langem A, nicht englisch ausgesprochen)

Bunt: Stefan, Ralf, Meister, Albrecht, ein paar Prager

Orange: Marco, Bernd, noch mehr Prager

Bunt-Orange 5:3

Kelsch of the Match: Stefan. Hielt die bunte Abwehr zusammen und tat dabei mehr fürs Spiel nach vorne als Georg Niedermayer

11 Freunde? (24.6.2015)

Auch wenn sie noch so schön klingen und weltbekannt sind: Manche alten Weisheiten entbehren jeder Grundlage, selbst solche von Sepp Herberger. „11 Freunde sollt ihr sein“. Gibt es Blöderes an einem Mittwochabend auf der Prag? Man hat auf jeden Fall eine Unterzahlmannschaft, die auch noch in kleiner Besetzung, zu fünft, spielen muss. So ging es Orange diesen Mittwoch. Trotzdem gab es bei den Bunten Unzufriedenheit, weil sie vermeintlich keine echten Fußballer im Team hatten, während bei den Orangenen mit Manu und Steffen gleich zwei Zauberfüße mit Spielverständnis in der Aufstellung waren.

Das Gefühl der Unterlegenheit stellte sich aber schnell als Irrtum heraus: Die Bunten legten los und überließen den Gegnern in der (kurzen) Anfangsphase selten den Ball und noch seltener Raum. Dennoch konnten sie diese Überlegenheit nur zu einer 1:0-Führung nutzen. Danach drehten die Bunten auf und das Spiel: Steffen verließ das Tor und pushte seine Mannschaft zu zeitweiser Überlegenheit. Bald stand es 3:1 für Orange.

Aber die Mannschaften waren eben doch ausgeglichen: Die Bunten trotzten der Sturmphase und kamen wieder besser ins Spiel. Mit einer geschlossenen Leistung kämpften sie sich bald zum Ausgleich. Danach schoss jede der Mannschaften noch ein Tor, bevor sich die Unterzahl bemerkbar machte. Orange war eben doch viel gelaufen, um die personelle Überlegenheit von Bunt wettzumachen. Diese nutzten das aus, und gingen in der Schlussphase mit zwei Toren 6:4 in Führung.

Das wollten die Orangenen nicht auf sich sitzen lassen und mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Angetrieben von Steffen taten sie noch alles für den Ausgleich. Doch dann schlug die Stunde des Meisters: Einmal musste er hinter sich greifen, aber zwei Schüsse von Steffen aus kürzester Distanz wehrte er heldenhaft ab. So blieb es beim 6:5 im Spiel zweier sehr ausgeglichener Mannschaften.

Bunt: Albi, Albin, Andi, Marcus, Meister, Ralf

Orange: Götz, Manu, Steffen, Stefan, Tobi H.

Bunt-Orange 6:5

MotM: Meister, s.o.

Unsportlich: Quiz am 7.4.

Ausnahmsweise am Dienstag tritt ein Kelsch-Team zusammen: Und zwar, um im Ritterstüble in Heslach das Pub-Quiz zu gewinnen. Wer Lust hat, kann gerne Götz, Niki, Ralf und mich verstärken: Um 20 Uhr im Ritterstüble, Ritterstraße 7, Heslach (aus der Stadt auf der Böblinger Straße kommend am Bihlplatz rechts abbiegen).