Quick and dirty (01.03.2017)

Heute quick and dirty. Der Bericht kurz und schmerzlos. Vor allem quick. Das Spiel war auch quick – nur eine gute Stunde – und dirty – im Hinblick auf den Sieg und die (allerdings jeweils ohne Fremdeinwirkung) erlittenen Verletzungen.

Neun Spieler auf dem Platz zu haben, ist eine der dämlichsten Konstellationen überhaupt. Und so war es auch schwierig, ausgewogene Teams zu bilden.

Bunt ging durch einen Hattrick des Autors dieser Zeilen (Sachen gibt’s…) 3:0 in Führung. Und nicht nur ihn beschlichen offenbar Zweifel an der Ausgewogenheit der Teams. Was dazu führte, dass Orange das Spiel vorübergehend drehen und mit 6:3 in Führung gehen konnte. Orange tat auch in Unterzahl mehr für das Spiel, während Bunt heillos offen stand und sich viel zu wenig bewegte. Alle Orangenen trafen mindestens einmal (wenn ich es richtig im Kopf habe).

Harald, zurück aus dem Tor, als Feldspieler und deutlich mehr läuferischer Einsatz der bunten Mannschaft leiteten die Wende ein. Mit Albin als echtem Torwartlibero – der viele Bälle hielt und zahlreiche Angriffe einleitete -, Armin und Niki im Mittelfeld und Ralf im Sturm versuchte Orange zwar alles, was drin war. Sie spielten tapfer weiter, wenn auch etwas riskant (Berechtigte Gegenfrage von Niki: Wie soll man es denn anders spielen?). Bei 5 gegen 4 mit Torwartlibero gibt es eben immer wieder Lücken, die nicht zu verteidigen sind. Über das zwischenzeitliche 7:6 – vier Tore in Folge von Harald – schaukelte Bunt das Spiel heim. Letztlich ungefährdet und verdient stand es 10:7. Man könnte sagen: Dirty Überzahlspiel.

Eine Wadenverletzung von Ralf (Ferndiagnose in der Kabine: Zerrung. Behandlungsempfehlung: Drei Blutegel, vier Wochen Krankschreibung) – in der Folge wechselte Stefan kurz die Seiten – und ein verdrehtes Knie von Tobi H. (Ferndiagnose in der Kabine: Wird hoffentlich nicht dramatisch sein. Behandlungsempfehlung: Innerlich und äußerlich kühlen mit Gaildorfer Spezial) später, war angesichts des Spielstandes klar, dass man mit sieben verbliebenen Kelschs die Mannschaften komplett neu bilden müsste. Einem weisen Zwischenruf folgend, beließen wir es dabei und gingen nach gut einer Stunde zurück in die Kabine. Einzige offene Frage: Hat Stefan gewonnen oder verloren? Ich neige dazu, für ihn einen Sieg zu notieren. Nicht nur die ganz überwiegende Spielzeit sondern auch sein Kopfballtreffer (Sachen gibt’s…) sprechen dafür.

Orange 7:10 Bunt

Orange: Albin, Armin, Niki, Ralf, Stefan (ab zwei Minuten vor Spielende),

Bunt: Albrecht, Harald, Marcus M., Stefan (bis zwei Minuten vor Spielende), Tobi H.

Man of the Match: Harald. Er war Boss. Als er im Tor stand, war Bunt völlig konfus. Zurück als Feldspieler schoss er die vier Tore vom 3:6 zum 7:6 in Folge (Wie heißt das? Quadrupel?). Laufstark. Antreiber. Ballverteiler. Selten ist die Wahl so eindeutig.

 

 

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3 Antworten zu “Quick and dirty (01.03.2017)

  1. Ich dachte damals als ich auch so um 2.00 Uhr nach dem Spiel Berichte schrieb….Das tut doch keine Sau jetzt lesen . Ich habe es gerade gemacht .
    Neun Kelsch bei so viele absagen !? Da gab es Zeiten und wir spielten 3 one 3 …..

  2. Du hast Recht, Igor. Offenbar nur wir beide.

    Und 3 gegen 3 auf Eishockeytore ist meiner Meinung nach immer noch besser als 4 gegen 5 auf die normalen Tore.

  3. Nachdem ich meinen Kommentar für das Bodensee-Wochenende abgegeben habe, kann ich aufgrund von zuviel Arbeit heute nicht zum Kicken kommen.

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