Es hilft ja nix (31.8.2016)

Natürlich wollte ich darüber nicht schreiben. Erstes Spiel nach dem Urlaub, 7 gegen 7, alles super, aber, und es ist ein sehe relavantes Aber, eine verheerende Leistung. Von mir, von meinen Mitspielern, von der gesamten offiziell bunten, de facto aber als weißes Ballett angetretenen Mannschaft. „Ich schreibe darüber sicher nichts“, hatte ich gesagt, aber Stefan hatte halt in den letzten Wochen so oft den Chronisten gegeben und hatte ein Pause verdient, außerdem war er das Geburtstagskind, Igor und Steffen waren nicht da, Tantieme auch nicht. Albi wäre noch ein Kandidat, aber der hat ja auch nicht so viel besser gespielt als ich und sicherlich ähnlich viel Lust. Wobei: Marcus M., Armin, da wären ja schon auch noch relativ junge Gesichter, die bestimmt gerne mal so richtig einen raushauen wollen, oder? Für heute aber: ich. Mit schwerer Brust.

Richtig einen rausgehauen hat auch Architektenchristian. Oder zwei oder drei oder sieben. Was zum einen daran lag, dass er Fußball  spielen kann, zum anderen daran, dass die bunten Weißen de facto wenig mit einem Ballett gemein hatten: körperlos agierten sie, ließen Verve, Hingabe, Inspiration und meinetwegen auch Hackespitze vermissen. Vor allem aber hatten sie entweder keine Lust oder keine Mittel, die orangenen Angriffe aufzuhalten.

Was man eben so orange nennt. Eigentlich waren sie ja bunt, diese Orangenen. Bunter als die Weißen, wenn man es genau nimmt. Aber weil Jochens grauem Shirt eine gewisse Nähe zu weiß attestiert wurde, zog er sich ein orangenes Hemdle über und machte damit die Weißen bunt. Nochmal zum Mitschreiben? Nein? Gut. Schade nur, dass das besagte orangene Hemdle bereits nach geschätzten 25 Minuten verletzungsbedingt das Feld verlassen musste. Womit orange ohne orange fürderhin in Unterzahl spielte, ohne dass die vogelwilden Bunten in ihren weißen Trikots auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätten, das Blatt zu wenden.

Orange führte zu jedem Zeitpunkt, von 3:0 über 4:1 und 6:2 bis zum Endstand von 9:4. Aber seien wir ehrlich: gegen einen Tobi H. in Torschusslaune ist einfach kein Kraut gewachsen.

Orange 9:4 Bunt

Orange: Andi, Götz, Jochen S. (bis 25.), Stefan, Tobi H., Gäste Christian und Alex
Bunt: Albi, Armin, Marcus M., Martin, Ollo, Manu, Gast Daniel

Man of the Match: Seien wir ehrlich: Der beste Mann auf dem Platz war kein Kelsch. Kennt man ja: Internationale Deutsche Meisterschaften – gibt’s die eigentlich noch? Während Christian also die Orangenen zum Sieg führte, fährt sein kongenialer Vollstrecker Tobi H. die Ernte als Kelsch of the Match ein.

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5 Antworten zu “Es hilft ja nix (31.8.2016)

  1. Status für Mittwoch: es ist kompliziert.
    Ich komme, vermutlich aber zu spät. Blöder Termin, Ende ungewiss, etwas abgelegen, kein Auto. Falls es doch nicht klappt, melde ich mich in irgendeiner Form kurz vor acht.

  2. Manu , wenn du in meine Gegend bist nehme ich dich mit.
    Also, urlaub vorbei und gerne tausche ich einen Karawanken Stau gegen einen Kelsch Stau.

  3. Dito. Wenn „etwas abgelegen“ auf den Fildern meint, dann sag Bescheid.

    Und ja, den nächsten Spielbericht kann ich gerne übernehmen.

  4. Igor, wann fährst Du denn ungefähr los,? Ggf. würde ich mich melden. Termin ist in Untertürkheim, irgendwas mit Wein. Weiß noch nicht, wie ich die Sache mit dem Kickzeug regle.

    Marcus: Danke, in dem Fall eher falsche Ecke. Und: yeah, Spielbericht!

  5. Ach, Igor, was ich bei Deinem Comeback erwarte:

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