Voll und deutlich (16.3.2016)

Ein Comeback (Igor), zwei Stippvisiten (Philipp, Micha), dazu zahlreiche Elternteile, die die Wahl der weiterbildenden Schule erfolgreich abgeschlossen oder sonstige familiäre Verpflichtungen hinter sich gelassen hatten: erstmals seit Wochen ließ sich wieder erahnen, wieso wir zu Jahresbeginn Sorge gehabt hatten, nicht nur individuell, sondern auch als Gruppe aus den Nähten zu platzen: 8 gegen 9, und ich gebe zu, mir erst nach einer Viertelstunde überhaupt die Frage gestellt zu haben, ob wir denn mit numerisch gleich starken Mannschaften spielten – und auch da nur, weil ich jemanden darüber reden hörte. Irgendwie hatte ich wohl gedacht, das spiele bei dieser Vielzahl an Spielern keine große Rolle, was als Mitglied der Überzahlmannschaft zugegebenermaßen recht leicht fällt.

Insgesamt kann man festhalten, dass der Comebacker einen ungleich freudvolleren Abend erlebte als die beiden seltenen Gäste. Die bunte Überzahlmannschaft um Igor begann zwar etwas, verkrampft, als Marcus K. gefühlt seine ersten drei Bälle dem Gegner mit jeweils einem Schleifchen überreichte, fand dann aber ganz gut ins Spiel, während orange das anfängliche Übergewicht nicht in Tore ummünzen konnte. Stattdessen traf bunt ganz allmählich und in regelmäßigen Abständen, nicht zuletzt in Person des besagten Marcus, selbst per Kopf. Irgendwann stand es 5:0, dann 8:1, den Zeitpunkt zum Wechsel hatten wir alle miteinander verpasst, und bei 0:0 wollte außer Micha auch keiner mehr so recht anfangen.

Zum Ende hin häuften sich Stockfehler, Blessuren und Wechsel in der Klangfarbe, rein sportlich tat sich indes nicht mehr viel. Orange war selten zwingend, und wenn, war zumeist Götz auf der Hut. Bunt hatte seine beste Angriffsphase hinter sich und zog ein paarmal zu oft auf, konnte aber noch den einen oder anderen Treffer gegen den unterzähligen und gedanklich bereits geschlagenen Gegner landen.

Orange 2:11 Bunt

Orange: Claus, Micha, Philipp, Roman, Stefan, Steffen, Thomas, Tantieme
Bunt: Götz, Igor, Manu, Marco, Marcus K., Martin, Meister, Ollo, Tobi H.

Man of the match: Marcus K. Vom Verfasser arg früh als potenzieller motm ausgemacht, rechtfertigte er die Vorschusslorbeeren mit einer Phase, in der er an allen bunten Toren entweder als Schütze oder mehr oder weniger direkter Vorgabengeber veteiligt war.

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