Stehend k.o. (9.4.2014)

Auf der letzten Rille versuchte bunt in den Schlussminuten, die infolge eines Uhrenwechsels von Martin zu Stefan oder Götz verdammt lang waren, die Pass- und Laufwege vor dem eigenen Tor zuzustellen. Die Bewegungen waren nicht mehr ganz so flüssig und behände, wie sie über weite Strecken des Spiels ausgesehen hatten, und erst als Nickinochwas den letzten Ball aus aussichtsreicher Position in Richtung des hinteren Tores geschossen hatte, war es geschafft.

Dabei hatte bunt lange Zeit deutlich geführt. Verdient deutlich geführt, wie ich meine, weil sie den Ball zum Teil wirklich gut laufen ließen und es dem Gegner defensiv ein bisschen an Kompaktheit gebrach. Tobi H. hatte oft das Glück gehabt, nicht selbst abschließen zu müssen, sondern kurz vor dem Tor noch einen Querpass spielen zu können, was sowohl ihm als auch seiner Mannschaft geholfen hatte: über 3:1 und 6:2 war bunt zum 9:4 gelangt.

Fortan nutzte orange indes seine Überzahl und versuchte – erfolgreich –, die Bunten im Aufbau wesentlich aggressiver unter Druck zu setzen. Bunt verlor seine Ruhe, spielte den einen oder anderen überhasteten Ball nach vorne und bewegte sich auch hinten nicht mehr gut genug, um die orangenen Angriffe zu ersticken.

Orange holte Tor um Tor auf und glich tatsächlich zum 9:9 aus, das Schicksal der Unterzahlmannschaft schien besiegelt, doch bunt schlug noch einmal doppelt zurück. 11: 9. Erneut verkürzte orange, und als ihnen auch noch der Ausgleich gelang, drohte bunt die Contenance und damit wohl auch das Spiel zu verlieren: „Drei Minuten vor Schluss!“

Doch weit gefehlt! Albin und Bernd zauberten sich nach vorne, Letzterer traf, Ersterer sprach: „Drei Minuten vor Schluss!“

Orange versuchte es in den Schlussminuten noch einmal, doch auf der letzten Rille gelang es bunt, die Pass- und Laufwege vor dem eigenen Tor zuzustellen. Die Bewegungen waren nicht mehr ganz so flüssig und behände, wie sie über weite Strecken des Spiels ausgesehen hatten, und erst als Nickinochwas den letzten Ball aus aussichtsreicher Position in Richtung des hinteren Tores geschossen hatte, war es geschafft.

Orange 11:12 Bunt

Orange: Tantieme, Roman, Ralf, Claus, Marco, Niki (ab 15.)
Bunt: Bernd, Albin, Martin, Tobi H., Manu

Man of the match: Martin. Organisierte die Abwehr, hatte immer einen Fuß dazwischen, verteilte die Bälle, ging die langen Wege.

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9 Antworten zu “Stehend k.o. (9.4.2014)

  1. diese zyklische Erzählweise gefällt mir …

  2. @ manu: vielen Dank! Ist ja auch keine Kunst, wenn man so tolle Mitspieler hat. Da haben sich sogar die langen Wege gelohnt. Beide.
    Ich werde in Zukunft einfach jede Woche diesen Spielbericht lesen.

  3. Martin, Du hast noch viele große Spiele in Dir, deren Berichte Du dann lesen kannst.

  4. Ich muß mich leider für nächste Woche entschuldigen das ich nicht ins Tor kann !

  5. bin heute raus

  6. Habe den Ball, komme wegen vorangehenden Termins wohl recht knapp, zumal ich auf ÖPNV angewiesen bin. Komme aber.

  7. Komme auch. Wenn mich einer der Herren Kelsch-West mitnähme, wäre ich froh.

  8. Manu, es gibt für lange, lange Zeit keinen Handelfmeter mehr meinerseits (Ärztlich verboten) . Das kann ich dir versprechen(oder ich verspreche lieber nichts)…..

  9. …beim vermeintlich schwungvollen Aufsitzen auf das Fahrrad ist die Zerrung von letzter Woche nun wieder wie neu! Toll. Dann muss ich eben zum „Tag des Deutschen Bieres“ ins Ettapplissemang Schlesinger gehen, um den Kummer zu verwässern. Viel Spaß beim Böllern, Jungs.

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