Den zweiten Schritt vor dem ersten … (11.07.13)

… sollte man nicht tun, wie wir alle wissen, und den neuen Spielbericht sollte man wohl auch nicht vor dem alten schreiben. Dummerweise weiß ich aber fast nichts mehr über das alte Spiel, während ich das aktuelle noch ganz gut im Kopf habe. Nun denn.

9 spielfreudige Kelschs versammelten sich am ungewohnten Donnersteg (während des Spiels fiel es dann aber gar nicht mehr so auf) zum Mittwochskick. Der zehnte, der eine längere Kommt-er-jetzt-oder-kommt-er-nicht-Diskussion ausgelöst hatte, entschied sich letztlich für einen Platz auf der VIP-Tribüne, wo er mit den anderen Granden alkoholische Kaltgetränke verzehrte. Scampi wurden nicht gereicht.

Das Feld erstreckte sich in der Länge von blauer Torlinie zu blauer Torlinie, seitlich aber, auch wenn das zwischendurch anders ausgelegt wurde, ganz normal von weiß bis weiß, sodass es bestenfalls quadratisch, vermutlich aber gar falsch herum rechteckig gewesen sein dürfte. Zieht man zudem noch die ebenfalls falsch herummen Tore (will sagen: flach statt hoch) in Betracht, so lässt sich möglicherweise nachvollziehen, dass die Bunten verwirrt waren und zu einer ungewöhnlichen, wenn auch im Tennis (Querverbindungen zum tatsächlich parallel lautstark laufenden Weißenhofturnier erscheinen nicht abwegig) erprobten Taktik griffen: auf den Körper zielen.

Die Versuche stellten sich als zielgenau heraus, wie nicht zuletzt Marco und Manu bestätigen können, die Taktik indes nicht ganz. Orange ging früh in Führung und erspielte sich einen scheinbar komfortablen Vorsprung; Bunt kam zurück und zur Mitte des Spiels, als sie konsequent verteidigten und vorne auch endlich den Abschluss suchten, bis auf einen Treffer heran. Doch sie hatten die Rechnung ohne den Meister gemacht, der humorlos erhöhte, den Sack zumachte, den Zahn zog, für klare Verhältnisse sorgte.

Orange 15:9 Bunt

Orange: Marco, Meister, Marald, Manu
Bunt: Ollo, Götz, Jochen S., Bernd, Andi

man of the match: Meister. Blockte. Dribbelte. Legte auf. Traf. Sorgte in bemerkenswerter Art und Weise dafür, dass auch Marco mal ein Tor schießen durfte.

Die After-Game Party fand mangels Jazzlust vor Ort statt.
Für künftige Gelegenheiten wuchs die Jazzlust nennenswert.

Im Übrigen hätte ich rosane Schminksachen mit nach Hause bringen dürfen.

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