Archiv der Kategorie: von manu

So lange her. (25.04.2012)

Bunt? Orange? Überzahl? Unterzahl? Man-of-the-match-Kandidaten? Durch dieses Feiertagsgedöns verschwimmt alles zu einem milchigen Brei. Der Einfachheit halber gehe ich einfach mal davon aus, dass ich gewonnen habe.

[Hier könnte ein Hinweis auf den Umstand stehen, dass die von Steffen in akribischer Kleinarbeit ausgetüftelte Gleichzahlkonstellation in letzter nach der letzten Sekunde über den Haufen geworfen wurde. Und darauf, dass der Ankömmling mit den kritischen Blicken der Anwesenden erfrischend offensiv umging. Aber das tut nichts zur Sache.]

Manu hatte vor dem Spiel gesagt, bunt habe nur eine Chance, wenn Andi überragend spiele und Ralf alles treffe. Tatsächlich spielte Andi sehr gut und Ralf traf ziemlich viel. Gereicht hat’s trotzdem nicht. Die in Unterzahl angetretenen Bunten versäumten es, ihre in der Anfangsphase vergleichsweise zahlreich und in ansehnlicher Qualität vorhandenen Chancen (orange hatte wohl noch das übliche schlechte Überzahlgewissen) zu nutzen. Abgesehen von Ralf, der wie gesagt einen dieser Tage zu haben schien.

So ging bunt zwar in Führung und hielt sie auch eine Weile; irgendwann war jedoch der bei fünf gegen sechs nahezu unausweichliche Wendepunkt erreicht, sodass orange die Sache nicht nur drehte, sondern auch, der einen oder anderen Spielstandsverwirrung zum Trotz, (etwas zu) deutlich davonzog, woran orange nicht in Gänze schuldlos war. Wie hoch war’s am Ende? 13:9? (Kann völlig daneben liegen.)

Orange 13:9 Bunt

Orange: Ollo, Steffen, Albi, Meister, Niki, Stefan
Bunt: Jochen, Marco, Ralf, Andi, Manu

man of the match: Hier bin ich in der Tat ein wenig ratlos – zu fokussiert war ich auf die Spieler der eigenen Mannschaft, um den Sieger-mom zu benennen. Wobei Steffens Comeback nach zwischenzeitlich drohendem verletzungsbedingtem Ausfall sehr bemerkenswert war. Und Niki, wenn ich mich recht entsinne, allzu regelmäßig traf.

Hm. Ok, 12 Stunden Zeit.

Irgendwie lief das alles nicht so rund mit der Abstimmerei. Habe nun die anderen Vorschläge integriert und das Ergebnis auf den tatsächlichen Stand gebracht.

man of the match: Ralf.

Die Bayern sind schuld. (12.04.2012)

Oder Dortmund. Von mir aus auch beide. Auf jeden Fall diejenigen, deretwegen Marco zur (dortigen) zweiten Halbzeit ausschied und uns ungerade zurückließ.

Bis dahin hatten wir eine Stunde lang numerisch ausgeglichen gespielt. Orange war früh mit 2:0 in Führung gegangen, was selbstverständlich einzig und allein an der fehlenden Beleuchtung und der Ablenkung durch zunächst am Rand spielende und später von Ralf behutsam des Feldes verwiesene Kinder gelegen hatte,  und hielt bis zum 7:6 6:5 kontinuierlich einen knappen Vorsprung. Dann fasste sich Marco an den im steten Zweikampf mit Tobi H. aufgeriebenen Schenkel und schied aus.

In Unterzahl wehrte sich orange tapfer sowohl gegen bunt als auch gegen einen Spielerwechsel, erzielte auch selbst noch einmal einen weitere zwei Treffer, doch letztlich zeigte sich einmal mehr, dass sechs gegen fünf, zumal mit nicht dafür zusammengestellten Mannschaften, eine äußerst unschöne Konstellation darstellt. Bunt gewann mit 11:8.

Bunt 11:8 Orange

Orange: Albi, Tantieme, Steffen, Marco (bis 65.), Stefan, Andi
Bunt: Niki, Meister, Tobi H., Ollo, Ralf, Manu

man of the match: Tantieme. Unverhofftes Comeback des Jahres.

Frage der Woche:
Was geschieht nächste Woche?

Am Mittwoch um 20 Uhr spielt die Prager AH auf unserem Platz. Ich war bei den entsprechenden Gesprächen nicht dabei und weiß daher nicht, welche Ausweichoptionen der Vermieter uns angeboten hat. Könnte mir aber vorstellen, dass es nicht sehr viele waren.

Vermutlich ist der Platz an den benachbarten Wochentagen belegt. Nach Abpfiff ist aufgrund der ärgerlich späten Anstoßzeit auch nicht drin. Theoretisch könnte man vermutlich von 19-20 Uhr spielen, was aber kontroverse Diskussionen mit dem aufwärmwilligen Vermieter mit sich bringen dürfte.

Kurz: Ich sehe schwarz.

Und gute Besserung natürlich an Marco.

Über die Ziellinie gekrochen (21.03.12)

Seltsames Spiel. Da zogen die Bunten erst einmal davon bis an den Rand der schuldgefühlbedingten Bremse im Kopf, um dann völlig einzubrechen und nur dank eines Geniestreiches ihres mom mit einem Tor Vorsprung zu gewinnen. Bunt fehlte wohl derAggressivleader, der auch beim Stand von 7:3 seine Mitspieler nicht nur zurechtweist, wenn sie anfangen wollen, Beinschüsse anzusetzen, sondern dabei auch noch ernst genommen wird. Dabei hatte man doch schon den Aggressive Leader in seinen Reihen, der sich allerdings in spielerischer Form auf seine Rolle als angehender mom konzentrieren musste. Und sich speziell beim wunderbar herausgespielten 1:0 auf seinen kongenialen Partner verlassen konnte. Quelle chance!

Vielleicht sollte ich auf den Punkt kommen.

Bunt führte früh und deutlich, bin hin zum 6:2 und 7:3, orange kam bis auf 8:7 heran und verlor dabei Albi aus den Augen, der einmal mehr das bunte Standardtor von halblinks ins lange Eck erzielte. Das 9:8 kam dann zu spät.

Bunt 9-8 Orange

Bunt: Albi, Götz, Andi, Roman, Marco, Igor, Manu
Orange: Tobi H., Meister, Steffen, Niki, Albin, Stefan, Ollo
(Stimmt das?)

man of the match: Albi. Traf. Legte auf. Zauberte. Hielt zwischendurch.

28 plus 29 = 57 (22.02.2012)

So lautete in Harry Valériens Buch zur WM 74 einer der Untertitel zum Vorrundenspiel zwischen Schottland und Brasilien (ok, dass es ein Vorrundenspiel war, ergibt sich bereits aus dem Umstand, dass Schottland beteiligt war). Er bezog sich auf die harte Spielweise, die sich – lange vor der ran-Datenbank, vor Opta und Impire – anhand der (von wem auch immer) gezählten 28 Fouls auf der einen und 29 auf der anderen Seite verdeutlichen ließ. Wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung, ob diese Werte tatsächlich übermäßig hoch waren, weder für damalige noch für heutige Verhältnisse.

Genauso wenig weiß ich, wie hoch diese Zahlen am vergangenen Mittwoch auf der Prag waren – Valérien selbst hatte leider keine Zeit, und Steffen kam zu spät, um Buch zu führen. Vier Strafstöße liefern allerdings einen ganz guten Anhaltspunkt, ein weiterer lag in der Luft. Hinzu kamen Vorwürfe der versuchten Körperverletzung, Rotforderungen, vehemente Fouldiskussionen, die Unterstellung falscher Zeitnahme, die Unterstellung plumpen Zeitspiels, die handgreifliche Unterbindung des unterstellten plumpen Zeitspiels und, äh, plumpes Zeitspiel. (Auszug.)

Hm.

Orange gewann in Unterzahl mit 8:7 (Igor meint 9:8), von einem frühen 5:0 zehrend.

Orange 8:7 Bunt

Orange: Igor, Götz, Martin, Micha, Marco, Prager Jochen
Bunt: Albin, Meister, Ollo, Stefan, Niki, Jochen, Manu

man of the match: Prager Jochen. Lief schnell und traf viel.
Falls das nicht güldet, überlege ich nochmal neu.

Die Stollen des Achill (18.01.2012)

“Ich hab seine Achillessehne zwischen meinen Stollen gespürt”, sagte der eine. Der andere wollte nicht recht in das Lachen der Umsitzenden einstimmen und sprang auf, um die Spuren an seinem Knöchel öffentlich zur Schau zu stellen. Es war ein schmerzhafter Abend gewesen. Nicht nur die Achillessehne hatte Schaden genommen, auch die Zähne hatten beim Kopfballspiel gelitten, an der Brust des gegnerischen Torwarts war er abgeprallt wie eine lästige Fliege, und gerade erst war seine Mannhaftigkeit von einem leicht pikanten Eintopf in Zweifel gezogen worden.

Am schlimmsten aber hatte es die Seele erwischt. Eine gute Stunde zuvor war sein offen propagierter Traum von einer Saison ohne Niederlage zerplatzt. Am dritten Spieltag, für den er soviel investiert und den Ball in mühsamer Kleinarbeit auf Vordermann gebracht hatte. Dabei hatte es lange Zeit nicht schlecht ausgesehen. Er hatte seine Mannschaft mit einem selbst herausgeholten und sogleich souverän verwandelten Elfmeter in Führung gebracht, und nach einer schwächeren Phase seiner Orangenen, in der bunt deutlicher in Führung hätte gehen können, hatte er mit seiner Mannschaft ein mehr als ordentliches Unterzahlspiel aufgezogen, das orange eine – verdiente – zwischenzeitliche 4:2-Führung bescherte. Es war dann hin und her gegangen, der Abstand war bis zum 6:4 im Grunde konstant geblieben, orange hatte ein wenig mit einzelnen Entscheidungen des ansonsten unauffälligen Schiedsrichters gehadert. Ein Spieler der Bunten hatte beim Stand von 4:6 angekündigt, man werde nun “drei Tore nacheinander” erzielen, das erste war tatsächlich gefallen, und nun hatte sich der Protagonist, wunderbar freigespielt, in relativ günstiger Position vor dem kreativ gehüteten bunten Tor wiedergefunden.

Hernach würde man sagen, dass ein erfolgreicher Abschluss das Spiel womöglich entschieden hätte. So aber hatte bunt kurz darauf ausgeglichen, die Führung erzielt und gleich noch die orangene Indisposition zum 8:6 genutzt. Orange hatte sich nicht mehr erholt, bunt letztlich doch noch den Überzahlvorteil genutzt, und Stefan dürfte sich an die alleinige Spitze der 2012er Zwischenwertung gesetzt haben.

Was half: Zwetschgenknödel.

Bunt 8:6 Orange

Bunt: Roman, Ralf, Tobi H., Stefan, Albi, Niki, Marco, Manu
Orange: Micha, Meister, Thomas, Harald, Andi, Igor, Götz

man of the match: Harald. Kurz nachdem er sich um einen indirekten Freistoß (oder meinte er Elfmeter?) betrogen wähnte, gab er auf der Gegenseite einen Foulelfmeter, den nicht jeder der Anwesenden als solchen sah. Großer Sport.

Erwähnens- und unterstützenswert ist in diesem Zusammenhang Tobis bei Darko geäußerter Wunsch, man möge die Anzahl und Dauer der Schiedsrichterdiskussionen auf dem Platz wieder reduzieren.

Als weniger unterstützenswert dürfte indes Manus Wunsch gelten, das Spiel nicht wegen jedes Störballs (am liebsten gar nicht) aus dem Nachbarfeld zu unterbrechen.

PS: Ich bitte um Nachsicht für den zweiten stark individualisierten Bericht innerhalb kurzer Zeit. Soll nicht so rasch wieder vorkommen.

Aufgelegt (4.1.2012)

Es muss irgendwann in den früher 80ern gewesen sein, als ich es erstmals erlebte. Karl-Heinz Rummenigge wollte am letzten Spieltag gerne noch Torschützenkönig werden, und die Mitspieler wollten ihm dabei helfen. Also verzichteten sie auf den eigenen Torabschluss und warteten selbst in aussichtsreichster Position, bis der Chef (also so halb, der Chef war natürlich Breitner) in Position gelaufen war, um ihm den Ball aufzulegen. Das ging sogar so weit, dass Breitner auf sein natürliches im Juli 1974 erworbenes Recht der Elfmeterausführung verzichtete.

Nun will ich nicht sagen, dass bunt am vergangenen Mittwoch ein Elfmeter zugestanden hätte – ganz im Gegenteil, sie hatten Glück, dass der ihrerseits einen (später bravourös gehaltenen) Elfmeter verursachende Spieler nicht wegen wiederholten absichtlichen Handspiels des Feldes verwiesen wurde, und ich will auch nicht sagen, dass bunt zu Beginn in allzu vielen aussichtsreichsten Positionen gewesen wäre, in denen man auf Igor hätte warten können (so er denn schnell genug nachrückte), aber das Bemühen, dem der Verzweiflung nahen Individualstatistiker ein Tor zu schenken, war von der ersten Sekunde an greifbar. So war es schließlich Ollo – nach insgesamt schöner Kombination – vorbehalten, Igors ersten Treffer des Jahres? der letzten 6 Monate? der Dekade? aufzulegen.

Bei einem erfreulich zahlreichen Jahresauftakt führte bunt meist, was zum Teil auf deren offensives Potenzial, zum Teil auf eine bemerkenswerte orangefarbene Abschlussschwäche (exemplarisch sei Roman genannt) und ebenso bemerkenswerte orangefarbene Abspielfehler (exemplarisch sei Manu genannt) zurückzuführen war. Über 2:1 und ein standhaftes 5:2 kam bunt letztlich – nach kurzem Zitteransatz, als orange doch noch das Tor fand – zu einem klaren 9:5.

Bunt 9:5 Orange

Bunt: Igor, Martin, Meister, Stefan, Steffen, Albin, Marco, Ollo
Orange: Thomas, Albi, Andi, Roman, Ralf, Tobi H., Harald, Manu

Man of the match: Igor. 4(?) Tore gegen die Krise. Und wer so subtil darauf hinweist, aus Gründen der Bescheidenheit keinen Spielbericht schreiben zu können, muss belohnt werden. Im Übrigen ist er schon wieder mindestens 20 Minuten ohne Tor.

Frage der Woche:
Was macht eigentlich …
das Projekt Getränkeversorgungskoordinationswart?

Link des Tages: Fußball und … Fitzel

Ich hätte ja gerne mal so eine Fitzelsache über unseren Beinschusskönig.

Dienstag ist Wichteltag!

Um dem Bier-, Kassen- und Wichtelumfragenwart in seiner gegenwärtigen beruflichen Stressphase nicht auch noch das Verkünden des von den Entscheidern gefällten Urteils aufzubürden, erlaube ich mir, kurz auf den kommenden Dienstag, 20. Dezember hinweisen.

An diesem Tag werden zahlreiche junge Menschen mit Namen Kelsch zunächst gemeinsam Fußball spielen und anschließend selbst mitgebrachte Geschenke aus einem Sack ziehen. Ein Prominenter wird nicht drin sein. Einzelne Kelschs werden angesichts ihrer verheerenden Torbilanz der letzten Wochen auf das Fußballspiel verzichten und direkt aus Sirnau zum Wichteln kommen.

Für die Schnittchen sorgt der Schnittchenwart, Bier bringt Marco. Bionade bestimmt auch. Um die Statistik kümmert sich Ralf.

Ob die Nichtstadiongänger am Mittwoch, 21. Dezember, einen ganz normalen Mittwochskick abhalten, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht könnte jemand eine Umfrage initiieren.

Micha hofft vergebens. (7.12.2011)

Nach dem Spiel gab es Bunte, die ihrer Mannschaft ein außergewöhnlich gutes Spiel und einen völlig verdienten, vielleicht etwas zu niedrig ausgefallenen Sieg attestierten. Und es gab Orangene, die den Sieg der Bunten einzig und allein an deren Torwart festmachen wollten.

Wie so oft dürfte die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Beispielsweise in jener Mitte, in der Andi, Albin und Arald mit Stellungsspiel, Kopfball- und Zweikampfstärke zahlreiche orangene Angriffsansätze unterbanden (ok, das mit der Kopfballstärke betrifft in erster Linie Andi). Oder in jeder Mitte, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die wie aufgezogen von links nach rechts und von rechts nach links und von vorn nach hinten und von hinten nach vorn laufenden Steffen und Niki hatte. Vielleicht auch in jener Mitte, in der Ollo die Bälle für die beweglichen Nachrücker auflegte. Unter Umständen gar in jeder Mitte, in der der orangene Torwart zu Beginn des Spiels das Nachsehen hatte.

Bunt also in der Anfangsphase in einzelnen Szenen mit etwas Glück im Abschluss, dafür in anderen, von sich selbst berauscht, abseits jeder Zielstrebigkeit. Die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut, orange hatte zwar in der Tat einige Gelegenheiten, bei denen sich Micha auszeichnen konnte, war aber nicht gefährlich genug, um den Bunten Sorgenfalten auf die Stirn zu treiben. So stand es lange Zeit 5:0 für bunt, dessen Torwart zunehmend intensiver von einem Shootout Shutout träumte – was wiederum orange nicht zulassen konnte und auf 2:5 verkürzte. Bunt riss sich noch einmal ein wenig zusammen und rohrte den Siegtreffer ins Netz.

Bunt 7:2 Orange

Bunt: Steffen, Niki, Albin, Andi, Harald, Niki, Ollo, Manu
Orange: Claus, Albi, Götz, Tobi H., Martin, Igor, Marco, Meister (?)

man of the match: Andi. Zweikampfbilanz defensiv: 87:0.

Link des Tages: Fußball und … ein Anliegen

Aktion Libero.